Frage von Melojuv, 34

Muss man bei einem Fragebogen bei einer Wohnungsvermittlung unbedingt meine Kontodaten eingeben und wofür brachen sie es?

Antwort
von Colombo1999, 8

Für die Selbstauskunft gibt es datenschutzrechtliche Grenzen. Die Frage nach der Bankverbindung ist zulässig. Zu Deinen Bewerbungsunterlagen gehört auch der Gehaltsnachweis. Auch da steht die Bankverbindung. Viele Vermieter / Verwalter erbitten auch eine Schufa-Auskunft; da gilt das gleiche. - Also kannst Du sie auch eintragen.

Es steht Dir auch frei zu sagen: wird zur Mietvertragsunterzeichnung nachgereicht.

Einem vernünftigen Makler oder Verwalter würde ich sie eher geben, als einem privaten Vermieter, der meist wenig Ahnung von Datenschutz und korrekter Aufbewahrung von vertraulichen Unterlagen sowie Vernichtung der nicht mehr benötigten hat. Zumindest habe ich Bauchschmerzen, wenn bei privaten Massenbesichtigungen ganze Stapel von Selbstauskünften eingesammelt werden. Aber da hat jeder sein Bauchgefühl.

Antwort
von schelm1, 23

Die Angabe der Bankverbindung dient z.B. zur späteren Rücküberweisung der Kaution bei Mietende.

Andererseits bietet Sie dem Vermieter auch einen Angriffspunkt für evtl. erforderliche Kontopfändungen nach Vorlage eines entsprechen Titels, wenn der Mieter schon lange nicht mehr daran denkt!?!

Lassen Sie die Angabe offen, wird der Vermieter an den vermieten, der seine Selbstauskunft vollständig ausgefüllt abgibt.

Sie müssen garnichts erklären! - Alle Angaben sind freiwillig.

Antwort
von Blumenacker, 9

Die Kontodaten übergibt man erst, wenn man den Mietvertrag auch bekommt.
Die braucht der Vermieter für die Nebenkostenabrechnung, falls es mal eine Nebenkostenrückzahlung geben sollte.
Wenn Du eine Mietwohnung hast und per Überweisung bezahlst, kann der Vermieter Deine Kontodaten aus seinen Bankkontoauszügen sowieso ablesen.

Antwort
von baghera, 14

müssen tust du gar nichts, deine angaben sind freiwillig; auch, wenn du u.u. dadurch nachteile gegenüber mitbewerbern hast, die alles ausfüllen. oder ist diese angabe ein sog. "pflichtfeld"?

entscheidend ist doch eher, was damit verbunden ist: eine von dir erteilte einzugsermächtigung, vermittlungs- oder sonstige verträge, usw.? solange es das nicht gibt, ist mit deinen kontodaten nichts anzufangen, sondern wird der vollständigkeit halber abgefragt. das machen selbst vereine so.

wenn dir die angabe widerstrebt, kannst du in die zeile ja einen entsprechenden vermerk setzen (z.b. dass du mit der herausgabe deiner kto.-daten vorsichtig bist, solange es keine vertragsgrundlage dazu gibt (oder worin immer deine skepsis begründet ist )).

Antwort
von IGEL999, 10

Würde einfach in der Zeile einfügen: 

"Wird nach Vertragsabschluß nachgereicht."

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