Frage von AnnieWilson, 32

Muss man bei der betrieblichen Altersvorsorge angeben, in welcher Höhe AG und AN die Beiträge jeweils zahlen?

Woher weiß das Versicherungsunternehmen sonst bei einer Arbeitsplatzkündigung die Höhe der Anwartschaften? Und kann der AG einen Monat einfach mal nichts finanzieren, sondern der AN dafür den Gesamtbetrag?

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo AnnieWilson,

Schau mal bitte hier:
Versicherung Arbeitgeber

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DolphinPB, 7

Das kommt darauf an welcher Durchführungsweg ( z.B. Direktversicherung 3.63 EStG oder U-Kasse gem. 4d EStG) vorliegt und wie die Unverfallbarkeit bei den Arbeitgeberanteilen der Mischfinanzierung geregelt ist. Bestehen hier keine Unterschiede, ist es eigentlich egal.

Aber, bei einer Mischfinanzierung wird natürlich immer anzugeben sein wer wie viel zahlt.

Außerdem gibt es imemr noch eine Entgeltumwandlungsvereinbarung zwischen dem Arbeitnehmer (versicherte Person) und dem Arbeitgeber (VN bei 3.63) bzw. eine entsprechende Vereinbarung bei einer U-Kassen-Regelung mit Rückdeckung.

Nein, das geht bei einer Mischfinanzierung nicht so ohne Weiteres, es würde vor allem der Entgeltumwandlungsvereinbarung zu wider laufen, diese müsste geändert werden.

Antwort
von kevin1905, 26

Bei Einrichtung einer bAV wird dies im Antrag und im Beiblatt zum Arbeitsvertrag vermerkt, von dem jeder einen Durchschlag bekommt.

Und kann der AG einen Monat einfach mal nichts finanzieren, sondern der AN dafür den Gesamtbetrag?

Nein, nicht ohne weiteres. Jede Änderung ist ein Eingriff in einen bestehenden Arbeitsvertrag.

Kommentar von AnnieWilson ,

Vielen Dank für die Antwort. Also wenn der AG z.b. ab nächsten Monat 20 € dazuzahlen will, muss er dies erst dem Versicherungsunternehmen melden? 

Kommentar von kevin1905 ,

Dann muss der Vertrag geändert werden und ebenso dein Arbeitsvertrag, wenn dies nicht vorher schon als Option festgehalten wurde.

Antwort
von Apolon, 22

Und kann der AG einen Monat einfach mal nichts finanzieren, sondern der AN dafür den Gesamtbetrag?

Nein - denn der Versicherungsnehmer steht in der Zahlungspflicht für die Betriebliche Altersversorgung.

Und wer hier der Versicherungsnehmer ist, ist dir doch sicherlich bekannt.

Kommentar von DolphinPB ,

Darum geht es doch nicht, sondern um die Frage ob zwischendurch statt Mischfinanzierung mal eine komplette Entgeltumwandlung "eingestreut" wird. Zahlen bzw. überweisen tut ja sowieso der VN.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community