Frage von remo75, 44

muss man auflagen erfüllen,um das umgangsrecht zu bekommen?

hallo,ich habe eine frage zum umgangsrecht---ich habe eine tochter,die ich seit 14 monaten nicht gesehen habe.Ich habe eine haftstrafe wegen gewerblichen betrug abgesessen und jetzt möch ich sie natürlich wieder sehen. Meine Ex-Freundin verlangt jetzt von mir das ich beweise,das nichts mehr offen ist,sonst würde ich meine Tochter nicht wieder sehen. ich habe nichts mit drogen oder ähnlichem zu tun,deshalb ist das für mich irgendwie merkwürdig..leider musste ich auch schon meine Vaterschaft einklagen,weil sie mich nicht eingetragen hatte,also muss ich auflagen erfüllen um meine tochter zu sehen?

Antwort
von Dahika, 25

Du hast das Umgangsrecht und deine Ex hat nicht das Recht, dir das zu verwehren. Du warst nicht wegen sex. Missbrauch im Knast oder wegen Gewalt. Von daher spielt die Haftstrafe wegen Betrug keine Rolle.

Hol dir Hilfe beim Jugendamt und, wenn nötig, beim Anwalt. Es kann sinnvoll sein, dass nach 14 Monaten Sendepause im Umgang erst eine Umgangsanbahnung ratsam ist. Das wären dann z.B. 5 Treffen mit dem Kind im Jugendamt oder in einer Beratungsstelle. Das ist aber keine Beaufsichtigung, sondern du wirst anhand der konkreten Treffen unter Umständen einfach beraten, wie du dich dem Kind wieder annäherst.

Kommentar von remo75 ,

weisst du,ich musste schon die Vaterschaft einklagen und das JA.will ja immer vermitteln,nur ich habe das Gefühl,das meine ex meine Tochter nur benutzt,es geht vielen Vätern so wie mir...hat sie den mit konsequenzen zu rechnen,weil es ist megaungerecht ?

Antwort
von dielauraweber, 10

du hast erstmal das umgangsrecht. sie kann dir das verwehren, aber hat im langlauf nichts davon. wenn sie sich auf die vorschläge durch vermittlung des jugendamtes nicht einlässt, bleibt dir hier nur wieder die klage vor dem gericht.

auflagen erfüllen musst du nicht und du musst diener ex auch nichts beweisen. solange du nicht sturzbetrunken und voll bis zum rand mit drogen an der tür stehst, sind auflagen ihrerseits nicht vonnöten.

geh zum jugendamt und bitte um vermittlung für einen sinnvollen umgang. in der regel wirds erstmal begleitet einige male, danach gehts in den normalen umgang von

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage

- 3 wochen urlaub , über. das wäre so der normale umgangsumfang.

wenn sie sich also sperrt, dann klage. verlange im beschluss des gerichtes die beschwerung der mutter durch androhung von ordnunsstrafe ersatzweise haft bis zur androhung des sorgerechtsentzuges.

mach der km keine vorwürfe, sprich nicht mit ihr über deine mgl. weiteren pläne, mach sie nicht beim jugendamt schlecht, sprich immer über euer kind und erkläre ihr zu keiner zeit das du sie unter umständen verklagen wirst. geh die sache stück für stück und schritt für schritt in ruhe.

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