Frage von IWillAlwaysLuvU, 87

Muss man arbeiten, wenn man psychisch krank ist?

Antwort
von LouPing, 24

Hey IWillAlwaysLuvU

Ob du arbeitsfähig bist entscheiden Ärzte und Gutachter. 

Du stehst hierbei in der Pflicht zur Mitarbeit, d.h. Therapie, Reha-Maßnahmen und regelmäßige Begutachtungen. 

Letztendlich ist man mittlerweile zur Ansicht gekommen, das regelmäßiges arbeiten in Verbindung mit therapeutischer Unterstützung wesentlich zur Stabilisierung beitragen kann.

Einfach nichts tun-die Zeiten sind lange vorbei. Kontrollposten (GkV, RV) haben dich und die behandelnden Ärzte im Auge. 

Antwort
von FlyingDog, 31

Hallo.


Das kommt auf die Art der psychischen Erkrankung an.

So kann durchaus eine psychische Erkrankung dazu führen, das man entweder für eine bestimmte Zeit arbeitsunfähig ist oder, ganz arbeitsunfähig wird.

Dann greift die Erwerbsminderungsrente auf Zeit oder die unbefristete volle Erwerbsminderungsrente. 

Antwort
von Samika68, 29

Es kommt sicher auf die Art und den Schweregrad der Erkrankung an.

Manche psychisch Erkrankte sind in der Lage ein paar Stunden wöchentlich einer Tätigkeit nachzugehen - ander wiederrum nicht.

Das entscheiden wohl dann letztendlich die Ärzte.

Antwort
von Mignon5, 30

Das hängt davon ab, welche psychische Krankheit jemand hat und wo seine Fähigkeiten, Neigungen, Talente und Interessen liegen. Eine psychische Krankheit schließt eine Arbeitsfähigkeit nicht aus. Das muß von Fall zu Fall entschieden werden.

Einfach darauf zu bauen, dass man wegen einer psychischen Erkrankung nicht zu arbeiten braucht, ist falsch. Psychische Krankheiten rechtfertigen keine Faulheit!

Es gibt sogar Fälle, in denen die Arbeit sehr heilsam ist!

Antwort
von lngXdiabolus666, 61

Es gibt ausnahmefälle. Kommt drauf an wie schwerwiegend die krankheit ist.

Antwort
von putzfee1, 15

Sofern man arbeitsfähig ist, ja. Nicht jede psychische Erkrankung führt zur Arbeitsunfähigkeit.

Im Einzelfall muss das ein Arzt beurteilen.

Antwort
von Harald2000, 32

Das muss kein Hinderungsgrund sein. Schlimmstenfalls gibt es auch Arbeitsplätze für psychisch Behinderte.

Antwort
von Tamtamy, 41

Entscheidend ist die vom Arzt festzustellende 'Arbeitsunfähigkeit'.

Man kann psychisch krank sein (z.B. an einer Schizophrenie leiden), ohne deswegen automatisch aktuell arbeitsunfähig zu sein.

Wiederum kann eine psychische Erkrankung dazu führen, dass man dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, mehr als drei Stunden täglich zu arbeiten.
Dann wäre man aber nicht mehr zum Bezug von ALG 2 berechtigt, da "nicht erwerbsfähig" (im Sinne des Gesetzes).

Antwort
von anniegirl80, 46

Entweder lässt man sich krankschreiben. Dann sollte man die freie Zeit für eine Therapie nutzen. Oder man geht arbeiten weil es einem guttut, weil es dem Leben eine Struktur gibt. Aber auch hier sollte man sich um eine Behandlung kümmern.

Antwort
von Kuno33, 29

Krankheit und Arbeitsunfähigkeit ist nicht das selbe. Erst wenn die Krankheit eine Arbeitsunfähigkeit bewirkt, liegt diese vor.

Damit es verständlich wird, nehme ich eine körperliche Erkrankung: Bluthochdruck bedeutet nicht unbedingt Arbeitsunfähigkeit. Wenn ich aber eine Blutdruckkrise habe, bin ich in der Tat arbeitsunfähig. Wenn ich eine krankhafte Höhenangst habe, kann ich keine Arbeiten machen, wo die Angst auftritt. Andere Arbeiten aber schon.

Psychische Krankheit allein führt noch nicht zur Arbeitsunfähigkeit. Wenn aber die Krankheit dazu führt, dass ich meinen Beruf, meine Tätigkeit vorübergehend nicht ausüben kann, bin ich in dieser Zeit arbeitsunfähig.


Antwort
von ApfelTea, 47

Wenn du zu krank bist, um zu arbeiten, dann bist du eben zu krank. Ob psychisch oder physisch, spielt keine Rolle.

Antwort
von AlinaxDDD, 17

Deine ganze seite ist voll mit solchen fragen nimm es einfach hin dass du arbeiten musst

Antwort
von oxygenium, 17

wäre sicherlich sinnvoll,sich eine Aufgabe zu suchen.

Antwort
von bergquelle72, 19

Vorhin warst Du noch zu faul zum Arbeiten und jetzt bist Du auf einmal psychisch krank.

Na dann Prost!

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