Muss man als Privatpatient bei einer stationären Krankenhausbehandlung die Krankenversicherung angeben?

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7 Antworten

Natürlich muss man das angeben. Die Abrechnungsstelle muss ja schließlich wissen,ob sie zum Beispiel mit der TK direkt abrechnet oder - wie in Deinem Fall - die Rechnungen an Dich schicken soll, damit Du sie bei Deiner privaten Krankenversicherung einreichen kannst.

Wer privat versichert ist, muss sich immer selbst um die Abrechnungen kümmern, das müsstest Du eigentlich in der Vergangenheit schon gemerkt haben.

Als mein Sohn im Krankenhaus lag, musste ich einen Ordner anlegen, damit ich den Überblick behalten konnte. Leider, leider kann es immer ein paar Wochen dauern, bis man von einer privaten Krankenversicherung sein Geld überwiesen bekommt. Ich habe das damals im Krankenhaus angegeben und sie haben dann darauf verzichtet, ein Zahlungsziel von 7 Tagen auf den Rechnungen anzugeben. Nie im Leben hätte ich da in Vorleistung treten können, das waren Tausende von Euro! lg Lilo

Die bestehen deshalb darauf, um sich abzusichern, dass Du auch wirklich versichert bist und die Rechnungen auch bezahlen kannst. Du hast doch bestimmt eine Versicherungskarte - die legst Du einfach vor, so wie alle anderen Patienten auch.

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Kommentar von iteach
10.02.2016, 09:40

Danke für die Antwort.

Dass ich mich um die Abrechnung selbst kümmer, ist klar. Das war auch gar nicht die Frage. Und nein, wie jeder andere ist meine Versicherung nicht. Sie gibt keine Karten aus, die ich vorlegen kann.

Und ja, es kommen Tonnen an Rechnungen, wie bei Ihnen auch. Und ja, das mit den Zahlungszielen kenn ich auch. Aber noch nie hat ein Krankenhaus in derart bedrohlicher Manier versucht, diese Information zu erhalten, nachdem ich mitgeteilt habe, dass ich mich selbst um die Abrechnung kümmern muss. Deshalb die Frage...

Die Frage war, ob man die Versicherung angeben muss und wenn ja, wo das geschrieben steht? (Rechtsgrundlage und nicht obrigkeitsgetreues Verhalten - weil alle anderen es auch machen)


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Kommentar von premme
10.02.2016, 09:40

Hallo,

wenn ich der Threadeinsteller wäre, hätte ich dir ein DANKE gegeben.

Gruß

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Weil es im Krankenhaus meist um beachtliche Summen geht, sind die Kliniken daran interessiert, dass auch tatsächlich bezahlt wird. Sie nehmen daher vorher mit der Versicherung Kontakt auf und lassen sich die Kostenübernahme bestätigen. Häufig wird auch ganz oder teilweise direkt mit der Versicherung abgerechnet. Gängig ist etwa, dass die allgemeinen KH-Leistungen sowie gesonderte Unterbringung direkt abgerechnet werden und du nur eine Rechnung des Docs für die privatärztliche Behandlung bekommst.

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Je nach privater Versicherung muß der Arzt verschiedene Kostenfaktoren abrechnen. 3,5 oder andere. Vmtl braucht das KH die Angaben zur Versicherung dafür.

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Du unterliegst da einem Trugschluss. Du erhältst vom Krankenhaus keine Rechnung für die Versicherung. Das Krankenhaus rechnet stationäre Behandlungen direkt mit der Versicherung ab. Von daher wollen die natürlich auch die Daten ;)

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Kommentar von iteach
29.02.2016, 12:46

Dem Trugschluss sind sie unterlegen, denn meine Versicherung rechnet NICHT direkt ab.

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Nein, es besteht keine Pflicht zur Vorlage einer Versicherungskarte ! Du müsstest lediglich eine Bescheinigung unterschreiben, dass Du privat versichert bist und natürlich müsstest Du Dich legitimieren, dass Deine Personalien überprüft werden können ! Eine Frage habe ich : Ich bin selbst privat versichert und froh, eine Versicherungskarte zu haben. Würdest Du mir mitteilen wollen, welche KK für Privatversicherte keine Karte ausstellt ? Ich wäre Dir sehr dankbar !

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Wenn du die Versicherung nicht angibst, weiß das KH nicht, nach welchem Satz die Abrechung erfolgen soll. Wenn du die Versicherung nicht angibst, müssen sie dich auch nicht behandeln. Einfache Sache. Dazu braucht man keine Paragrafen.

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Kommentar von iteach
10.02.2016, 11:10

Sehr einfache Sache! 

Wenn die Behandlung im Notfall abgelehnt wird, macht man sich strafbar. So einfach ist die Sache wirklich!

Gibt's hier auch jemanden, der die Frage beantworten kann, ob es eine Rechtsgrundlage zur Nennung der Krankenkasse bei Privatpatienten gibt?

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Kommentar von nersd
15.02.2016, 14:00

Das ist Quatsch Bitterkraut. Es gibt fallbezogene Pauschalen, die bei allen Versicherern (je System) gleich sind ;)

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Nein, muß er nicht.

Es gibt etliche PKV welche keine Karten erstellen. Jedoch besteht in Deutschland Krankenversicherungspflicht. Folglich fragen die Krankenhäuser nach der Kasse. In einer muß man sein. Jedoch muß man keine Karte haben.

Jedoch kann man auch alles selbst bezahlen. Wenn man das nötige Kleingeld hat. In deinem Fall scheint sich das Krankenhaus in dem Punkt nicht sicher zu sein.

Kommt auch auf das Personal an. Manche sind akribisch und bestehen auf der Versichertenkarte und anderen ist es Wurscht. Die schicken die Rechnung direkt zum Patienten.


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