Mein Patenkind (7 Jahre alt) hat insgesamt 3 Paten. Zum Geburtstag und an Weihnachten gibt es immer große Wünsche, die dann meistens als Sammelgeschenk der Paten erfüllt werden. Letztes Jahr gab es ein Fahrrad, das natürlich vom Weihnachtsmann gebracht wurde. Die Geldgeber bleiben irgendwie immer im Dunkeln. Die Weihnachtsmann-Geschichte kann ich ja noch nachvollziehen, aber bis jetzt hat sich mein Patenkind noch nie für ein Geschenk bei mir bedankt. Da müssten doch die Eltern ihr Kind entsprechend erinnern. Außerdem finde ich es zu teuer, dass sich mein Beitrag immer auf Euro 50,- beläuft. Ich will nicht kleinlich sein, aber ich finde das enorm viel. Schenkt man heutzutage einfach mehr

Die entscheidende Frage ist doch die nach der Eigenschaft des Paten! Ich habe auch Patenkinder - aus Liebe und aus Freundschaft zu den Eltern, die ich in Ihrer ELTERNeigenschaft unterstützen will. Eine kleine Aufmerksamkeit für das Kind zum Geburtstag ist ok, aber Weihnachten? Ich bin doch nicht der Weihnachtsmann! Für mich heisst Pate sein, die Hand schützend über das Kind halten. Und das ist im Zweifel eine harte Aufgabe. Dafür habe ich mein Wort als Pate gegeben, nicht als Geldesel.

JA, man schenkt heutzutage einfach mehr!
NEIN, du mußt nicht die kostspieligen Wünsche deines Patenkindes erfüllen, denn mit 7 Jahren ist es ein Fahrrad, dann ein Mofa und später ein Auto... :-(
Stell das ab, jetzt, sofort, rechtzeitig!
Wenn dich dein Patenkind nur deshalb liebt, weil du Geschenke machst, na dann kannst du doch auch gut und gerne darauf verzichten!
Klink dich aus diesem "Pflichtprogramm" aus und sag, daß du das Geld lieber so verwendest, indem du mit deinem Patenkind, z.B. mal einen schönen Ausflug, oder einen Kinobesuch machen willst, so habt ihr beide etwas davon und glaub mir, dein Patenkind wird sich besser an diese Sachen erinnern, als zu raten, von welchem Patenonkel/-tante dieses oder jenes Geschenk war..?
Bin ganz deiner Meinung.Die Patentante von 2 meiner 4 Kinder schenkt z.B. schon mal einen Überraschungstag inkl.Übernachtung.Sie lässt sich immer was tolles einfallen, sodass die Kinder oft noch nach Jahren davon erzählen.
Natürlich nicht, dafür ist die Patenschaft nicht gedacht um große Geschenke zumachen.Und wer sich nicht einmal bedankt bekommt nichts mehr.
Raimund1 am 9. Oktober 2007 22:23 Hart aber klar!

Jeder Pate hat das recht, eigene Geschenke zu machen und muß sich keiner Mehrheitsfindung beugen. Ich finde es sehr verständlich, daß man gerne persönlich etwas schenken möchte und das Patenkind sich auch dafür bedankt und eben weiß, von wem es was geschenkt bekommen hat. Das sollte selbstverständlich sein!
Die Höhe des Geschenkes richtet sich eher nach Vertrautheit und Nähe. Eltern und enge Paten können heutzutage durchaus Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke in Höhe von 50 Euro und mehr machen. Wenn man aber nur als Geschenkpate mißbraucht wird und gar keine so enge Beziehung zu dem Patenkind hat, dann reichen auch 20 Euro völlig aus.
Sprich mit dem Kind, entdecke seine wahren Wünsche und schenke ihm etwas, das wirklich Freude bereitet und es sich wirklich selbst wünscht. Das muß nicht teuer sein und ist viel persönlicher!
Es kommt ja immer auf das eigene Budget an. Für den einen sind 50 Euro viel, für den anderen wenig. Ich habe meine Kinder zur Bescheidenheit erzogen u. ich würde niemals erlauben,dass sie sich von ihren Paten zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein Geschenk von 50 Euro wünschen. Ausserdem wussten sie auch bei einem Gemeinschaftsgeschenk immer, von wem es kam u. ich habe sie immer dazu angehalten, sich auch zu bedanken. Ausserdem würde ich den Paten meiner Kinder auch im Leben nicht vorschreiben, für welchen Betrag sie etwas kaufen müssten-das finde ich unmöglich. Meine Kinder bekommen immer ein Geschenk im Wert von 25-30 Euro.Ich bin der Meinung, das reicht völlig aus u. meine Kinder waren immer zufrieden.

Ich bin absolut dagegen, dass Paten zu Geschenketanten und Geschenkeonkel degradiert werden. Paten, und das sollte auch den Eltern der Patenkinder klar sein, sollten für das Kind da sein, seines im Falle einer Notlage, oder einfach nur, um zu bequatschen, was man nicht mit den Eltern bereden will oder kann. Ein Pate sollte also dem Patenkind mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Schenke deinem Patenkind jeweils eine Kleinigkeit, die von dir und von Herzen kommt. Die Sache mit dem Weihnachtsmann ist unseren Kindern bereits im Kindergarten erklärt worden, dass Weihnachten der Geburtstag des Cjristkindes gefeiert wird und da wir das Christkind nicht selbst mit materiellen Geschenken beschenken können, darum schenken wir uns alle aus Freude über die Geburt Christi gegenseitig etwas.
Dein Patenkind ist in einem Alter, in dem es das bereits gut verstehen können sollte.

Ich finde es unverschämt, wenn man als Patentante/-onkel immer zahlen soll. Und das Kind ist jetzt erst 7 Jahre alt. Für die Hauptgeschenke sind ja immer noch die Eltern verantwortlich. Ich würde mich nicht ausnutzen lassen. - Man soll in der Not für das Kind da sein.
wer legt fest, was "viel" ist, oder wieviel sein muss? patenschaft ist doch kein abbuchungsauftrag - leg´dein limit selber fest! und kleine aufmerksamkeiten, auch immateriell, nicht nur zu gebtg.,weihn., o*,... zeigen das interesse am patenkind. sei rat- nicht geldgeber.
Ich bin dann auch der Meinung das größere Geschenke wie ein Fahrrad oder so Sache der Eltern ist, und wenn ein Pate von sich aus sagt er übernimmt das ist das ja völlig in Ordnung, aber nicht wenn man es vorgeschrieben bekommt!
Als ich zu meinem heutigen Mann zog war das bei seinem Patenkind genauso da wurde mal zu Ostern ein Bobbycar gewunschen und gekauft. Nach einiger Zeit als ich dann schon etwas länger in der Familie war habe ich das sehr schnell eingestellt. Denn bei meinen Patenkindern handhabe ich das auch nicht so. Klar sie bekommen etwas mehr als die anderen Neffen/Nichten aber nicht übertrieben.Und immerhin ist ja nicht das Geschenk das wichtigste. Punkto bedanken würde ich bei so kleinen noch wünschen das es die Eltern übernehemn, denn warum soll sich das Kind bei Dir bedanken wenn das Geschenk vom Weihnachtsmann kommt.
du bist nicht verpflichtet die große geschenke für ihn zu machen, kauf lieber kleine geschenke, ausflüge etc.
Also ich bin selber Patentante von zwei Kids. Julian wurde im August 3 und Kiara gestern 2. Natürlich bekommen sie auch was zu Weihnachten und zum Geburtstag aber so richtig auf die Reihe bekommen sie es ja eh nicht, bei so vielen Geschenken. Ich frage auch immer die Eltern was sie bruachen können. Aber viel wichtiger ist es mir, und so verstehe ich auch den Sinn einer Patenschaft, dass ich mit meinen Patenkindern Zeit verbringe. Ich schaue schon, dass ich beide mind. einmal die Woche sehen kann. Da Julian auch mein Neffe ist, ist er eh mind. einmal die Woche da und Kiara besuche ich auch einmal die Woche. Oder einfach mal statt einem großen Geschenk ins Baden, in den Zoo... gehen. Da freuen sich die Kinder, erinnern sich noch lange daran und selber freut man sich ja auch, wenn man die kleinen Schätze um sich herum haben darf :-)
DH!! Habe auch den Eindruck, dass der Sinn einer Patenschaft ziemlich in Vergessenheit geraten ist, auch bei den Eltern!
Ja, das ist wirklich traurig. Aber sollte ja Geschenke nicht ausschließen, oder? Allerdings sollte allen Beteiligten der wahre Grund bewußt sein und auch geachtet werden!