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Muss man als normaler Sparer auf Inflation achten?

gefragt von Dawn808 am 25.06.2009 um 18:50 Uhr

Ich dachte immer, dass man nicht auf Inflation achten muss, weil diese einfach existiert und man sie nicht umgehen kann. Stimmt das oder kann man sich wirklich irgendwie davor schützen?


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terraq
beantwortet von terraq am 25. Juni 2009 18:51
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nö, spar ruhig dein geld, damits später nix mehr wert is :)


anonym
beantwortet von mig112 am 25. Juni 2009 18:51
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Indem man in Sachwerte investiert umgeht man praktisch die Inflation.

Es ist zwar unpopulär augenblicklich, aber Aktien und deren Fonds sind Sachwerte...


anonym
beantwortet von Abacero am 25. Juni 2009 18:51
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Na manchmal ist es sinnvoll sein erspartes vor einer Inflation lieber in Wertgegenstände zu investieren.

Man muss eben den richtigen Zeitpunkt abschätzen, zu dem man für sein Geld noch das meiste an Gegenwert erhalten kann.

Immobilien.


anonym
beantwortet von Saarland60 am 25. Juni 2009 18:53
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Von Inflation ist in erster Linie das Papiergeld betroffen. Du kannst natürlich güldene Taler in Deine Matratze stopfen, aber die unterliegen dann den Schwankungen des Goldpreises oder den Schwankungen des Sammlerwerts. Wie auch immer: Es gibt Risiken im Leben, die nicht zu umgehen sind.


stefvol
beantwortet von stefvol am 25. Juni 2009 18:54
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du musst eigentlich nur darauf achten, ds die Erträge höher sind als die Inflationsrate - aber auch das Anlagerisiko dabei berücksichtigen, es nutzt ja nix wenn man die 10 oder 20 % Rendite zusichert und die Knete dann weg ist. Investiere in einen Fonds für Umweltenergie, olarparks indkraftanlagen die schon betrieben werdne, kauf dir ein eigenes geothermiekraftwerk.



anonym
beantwortet von StingRay68 am 25. Juni 2009 23:09
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Natürlich ist es wichtig auf die Inflation zu achten. Wenn die Inflationsrate höher ist als die Rendite die man erwirtschaftet verliert man Geld trotz sparens. Es ist also Geldvernichtung. Beim Sparen im Rahmen des Möglichen darauf achten dass man sowohl kurzfristig liquide ist und Mittel- bis Langfristig angelegt eine möglichst hohe Rendite bekommt.

Aktien und Fonds, wie gerne angeboten, sind aktuell nicht die Empfehlung für Sparer. Aktien schon deshalb nicht weil sie spekulativ sind und Fonds haben jetzt und in den kommenden Jahren in der Regel keine guten Renditen zu erwarten aufgrund der Krisensituation.

Eine gute Möglichkeit zur Anlage und zum Sparen sind besicherte Beteiligungen. Wenn man sich nicht auskennt sollte man sich aber beraten lassen um nicht an unseriöse Anbieter zu gelangen.

Gruß, StingRay68


Brausepaul
beantwortet von Brausepaul am 27. Juni 2009 16:04
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Du musst sicherlich nicht so sehr auf die Inflation achten. Denn Du musst unterscheiden zwichen der offiziellen Inflation und Deiner "eigenen Inflation". Die offizielle wird von der Steigerung eines Warenkorbes ermittelt. Wenn Du diesen Warenkorb jedoch nicht in gleicher Form benutzt, bist Du von der offiziell gemeldeten zahl nicht betroffen. Wenn Du bspw. im Verhältnis zu Deinen Ausgaben kaum Heizkosten hast, kein Auto fährst, hättest Du letztes 2 Jahre keine oder kaum Inflation gehabt. Ansonsten ist es richtig, was StingRay schreibt, die Rendite Deiner Anlage muss über Deiner, nicht der offiziellen Infaltionsrate liegen. Da man die jedoch ohne aufwendige Auswertungen fast gar nicht bestimmen kann, musst Du wohl auf die offizielle Inflationsrate zurückgreifen. Es ist dabei noch zu bedenken, dass sich die Politik immer wieder Veränderungen einfallen lässt, um die Warenkorb-Inflation niedrig zu halten. Daher ist eine Inflationsrate im Jahr 2003 mit einer heutigen nicht zu vergleichen. Das ist jedoch ein anderes Thema und würde hier zu weit führen. Und zu den Sachwerten. Das ist so immer das Standardargument von Immoblien-, Fonds- und Anlagenverkäufern. Auch hier beweist die Statistik, dass es fast gar nichts miteinander zu tun hat. Es gibt in Deutschland ganze Landstriche, wo seit Jahren die Immobilienpreissteigerungen bspw. weiter unterhalb der Infaltionsrate lagen. Nur Gold steigt kurzfristig in USD bei steigenden Inflationsraten und kann auch schnell wieder sinken. Die Goldpreisentwicklung im Verhältnis zu DM/EURO zwischen 1970 und 2000 zeigt jedem auf, dass die Jahre 2006-2009 des Goldpreises nicht exemplarisch gelten können.


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