Frage von AllonsoRitter, 29

Muss ich wirklich bei meinem Religionsvortrag alles faktenmäßig erzählen?

Hi, ich muss morgen einen Vortrag in Religion halten. Es geht um den Tod in der Kunst. Ich bereitete meinen Vortrag vor, sammelte Fakten usw. Doch nun kam mir eine Erleuchtung, dass dies alles nur unwichtig ist und Nebensache ist. Ich meine ich kann doch einfach der Klasse erzählen, was es mit dem Tod in der Kunst auf sich hat, ich sage meine Meinung und den eigentlichen Sinn des Themas. Das ist sinnlos, wenn man einfach Fakten aufsagt wie zum Beispiel die Epoche des ... zahl-zahl und was der Tod in der Literatur ist, ich kann dieses Wissen erzählen, aber ich will nicht vortragsmäßig reden. Ich will keine Fakten nennen, ich will Wissen herbringen! Und unser Religionslehrer gehört auch zu den Leuten, die soetwas verstehen können, er hält sich darauf zurück, dass man sich mit dem Thema beschäftigt hat und nicht in welcher Abfolge man es sagt. Ich kann mir ja notieren, was ich alles sagen will, aber ich möchte nicht stichpunktartig alles abarbeiten, ich kann Bilder zeigen, aber ich erzähle nicht die Geschichte sondern den eigentlichen Sinn. Wir sind nicht in WR oder Geschichte, es ist Religion, ein Fach zum denken, zum überlegen und verstehen. Obwohl, meine Entscheidung ist eher entgültig, jedoch findet ihr auch, dass wenn nichts spezielles vorgegeben ist und man einen Vortrag in so einem Fach hält, dass man das Wissen rüberbringt, also mehr als kahle Fakten.

Antwort
von Akecheta, 29

Monologe finde ich eh nicht so toll. Streu doch hin und wieder auch Fragen an die Klasse ein. Finde ich interessanter. Übrigens geht es sicherlich um die Darstellung des Todes in der Kunst und der Interpretation. Denke ich mal. Vielleicht wäre es auch interessant darüber zu diskutieren, oder zu referieren, warum Kunst meistens erst dann bekannt und dadurch teuer wird, wenn der Künstler selbt tot ist und zu seinen Lebzeiten meist nichts ging.

Antwort
von Eselspur, 15

Es ist beides möglich - genauso wie die Kombination, die ich persölich am besten finde. Dir selber muss es aber klar sein, was du da eigentlich tust.

Alles Gute für dein Referat!

Antwort
von raidho, 22

fakten in der religion?

religion ist eine glaubensangelegenheit....wäre dem nicht so, wäre es nicht "der glauben", sondern "das wissen"..

Kommentar von AllonsoRitter ,

find ich auch, deswegen werde ich einfach morgen etwas zu diesem Thema erzählen, ich mache mir Notizen und notiere was ich erzählen will und ich glaube ich überarbeite nochmal meine Präsentation ^^

Kommentar von raidho ,

gutes gelingen dir..

Kommentar von Eselspur ,

im deutschen bedeutet "glauben" sowohl "vermuten" als auch "Vertrauen". Religion hat mit Vermutungen genauso viel zu tun, wie Biologie mit Vermutungen zu tun hat.

Kommentar von raidho ,

aha..

.....und glauben heißt NICHT wissen..

wenn es mal um ein biologievotrag geht, dann kannste das ja dazu einbrigen. in diese frage geht es explizit um einen religionsvortrag....hat mit biologie nichts zu tun. es sei denn, man glaubt an die empfängnis der jungfrau maria....das würde die biologie und den glauben mehr- oder weniger direkt verknüpfen...es sei denn, man glaubt an den klapperstorch..

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