Muss ich oder meine Mutter zum Psychiater?

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2 Antworten

nein müsst ihr nicht

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Beim Psychiater gibt's in erster Linie Tabletten, beim Psychotherapeuten wird geredet. Nach Deiner Schilderung würde ich sagen, dass Deine Mutter von einer solchen Therapie sehr stark profitieren würde - sie ist ja ganz offensichtlich stark unzufrieden; und in diesem Zustand wird keiner froh.

Aber meinst Du, dass Deine Mutter überhaupt zu einem Therapeuten gehen würde?

Die Therapie bezahlt komplett die Krankenkasse, sie braucht nicht einmal eine Überweisung mehr. Beim Patiententelefon der Kassenärztlichen Vereinigung gibt es die Namen von Therapeut/inn/en, die Plätze frei haben.

Was ebenfalls sehr hilfreich sein kann: Therapiegruppen. Das sind Selbsthilfe- oder Selbsterfahrungsgruppen, die unbedingt von einem Therapeuten/in angeleitet werden müssen. Es ist nur manchmal schwierig, solche Gruppen zu finden. Manche Städte haben Online-Verzeichnisse von Selbsthilfegruppen, manchmal muss man die Teilnahme bezahlen (ist nicht teuer).

Gerade bei den Themen Vergleichen+Neid kann es hilfreich sein, wenn nicht nur der Therapeut Widerworte gibt - sondern die ganze Gruppe ihr Feedback gibt. Und vielleicht würde Deine Mutter dort eher hingehen? (Oder auch nicht, weil sie sich nicht 'outen' will-?)

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Kommentar von vonGizycki
22.03.2016, 22:14

Grüß Dich fraise97!

Das kann ich ausnahmlos nur unterstreichen! Schließe Dich diesem Rat an.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von aida99
23.03.2016, 15:25

Du kannst natürlich auch selbst zur Therapeutin gehen und dort lernen, wie Du diese Mutter am besten konfrontierst - und mit Worten 'entwaffnest', ihr also zeigst, dass ihr Ansatz Quatsch ist. Das ist sicher der anstrengendere Weg, aber falls sie sich nicht behandeln lässt.... vielleicht der einzig realistische?!

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