Muss ich Miterben auszahlen?

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11 Antworten

Miterben können auf Auszahlung klagen, notfalls sogar eine Teilungs- Versteigerung anstrengen

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Kommentar von Pucky99
05.09.2016, 09:09

Das setzt aber voraus, dass die Wohnung vom Fragesteller genutzt wird. Dies ist her nicht der Fall. Nach deiner Logik, könnte auch der Fragesteller auf Auszahlung klagen.

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Kommentar von almutweber
06.09.2016, 10:15

Die Miterben müssten erst einmal gerichtlich eine Erbauseinandersetzung herbeiführen. Das kann ewig dauern.

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Das Haus muss nicht verkauft werden, höchstens die Wohnung da nur dieses vererbt wurde. Und ihr könntet wohl auch die Wohnung verkaufen, und den Erlös dann teilen, oder eben die Anteile kaufen zu einem angemessenen Preis.

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Eine Erbauszahlung kann erst dann erfolgen, wenn eine der vier Personen die Wohnung tatsächlich in Besitz nimmt oder nehmen möchte, oder die Erbengemeinschaft beschließt, die Wohnung zu verkaufen. Ansonsten stehen den Erben lediglich ein mögliches Nutzungsentgelt z.B. Anteil aus Vermietung zu.

Natürlich wäre auch eine Zwangsversteigerung der Anteile möglich. 

Ihr Erben solltet Euch gütlich einigen, sonst kommen erhebliche Kosten bei Erbauseinandersetzungen auf Euch zu.

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Wenn ihr eine gleichberechtigte Erbengemeinschaft seid, müsst ihr euch einigen und bei Erbengemeinschaften gilt, dass alle und nicht die Mehrheit für eine Sache/ein Verfahren stimmen müssen. Ihr solltet euch mit einem Schiedsmann zusammensetzen und ein für euch praktikables Vorgehen absprechen und schriftlich festlegen.

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Es kann dich niemand zwingen Anteile an einer Wohnung zu kaufen. Im Zweifelsfall müsst ihr die Wohnung verkaufen und dann den Erlös teilen.

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Kommentar von ErsterSchnee
05.09.2016, 09:13

Frage nicht verstanden...

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Hallo In der Tat ist es in so einem Fall schwierig durch das ganze durch zu sehen. Um Ihre Frage zu beantworten : In der Tat ist es dem Miterben möglich Ihren rechtlichen Anteil an Dritte zu veräußern. Allerdings hätten die anderen Erben ein sogenanntes Vorkaufsrecht. Ebenfalls ist es möglich einen sogenannten Auseinandersetzungsvertrag zu schließen (alle Erben) .Dort wird Festgehalten wer Eigentümer der Immobilie wird, und wieviel Geld den Miterben zufließt. Sollte Absolut keine Einigung erzielt werden, hat jeder Erbe das Recht eine Teilungsversteigerung zu beantragen beim Amtsgericht. In diesem Fall wird eine Zwangsversteigerung ,zum Beispiel einer Immobilie angeordnet.Der Erlös fließt dann in das Erbe ein. Im großen und ganzen hat jeder in der erbgemeinschaft das Recht sein Erbe zu beanspruchen. Und sollten Sie nicht interessiert an den Anteilen sein, kann Ihr Miterbe seinen rechtlichen Anteil an Dritte Veräußern um so an seinen Anteil zu kommen. FRAGLICH ist ob das von den Miterben gewünscht ist.

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Wenn die Miterben es darauf anlegen, können sie die Zwangsversteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft beantragen! Dazu ist eure Zustimmung nicht notwendig

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Ja, sie können euch zwingen - per Zwangsversteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft.

Sie können ihre Anteile auch anderweitig verkaufen. Allerdings wird sich da im Normalfall kein Käufer finden, so dass es wohl doch auf eine Zwangsversteigerung hinauslaufen wird, wenn ihr euch weigert, ihnen das Geld zu geben.

Und nein, ihr könnt euch nicht dauerhaft weigern, ihnen IHR Vermögen vorzuenthalten.

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Kommentar von Pucky99
05.09.2016, 09:08

Das ist doch Blödsinn. Der Fragesteller hat doch gar kein Interesse an der Wohnung. (Wenn ich das richtig verstanden habe geht es um eine der 3 Wohnungen. Die anderen gehören dem Fragesteller und der Mutter) Der Frgesteller will doch seine Anteile auch los werden.

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Kommentar von MatthiasHerz
05.09.2016, 10:33

Seltsame Einstellung.

Ihr wollt die Wohnung nicht selbst nutzen, nicht verkaufen, aber renovieren wollt Ihr sie auch nicht. Die andere Partei kann jedoch eine nur halbe Wohnung oder sogar nur ein Viertel auch nicht nutzen oder sinnvoll verkaufen, solange Ihr die Renovierung blockiert.

Das wird dann wohl auf eine Teilungsversteigerung hinauslaufen.

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Heso:

Viel Schreiberei. Wesentliches fehlt.

Handelt es sich um Mietwohnungen oder um Eigentumswohnungen?

Wer steht nach dem Erbfall als Eigentümer (in ungeteilter Erbengemeisnchaft oder Bruchteilseigentümer) im Grundbuch/Wohungs- grundbuch?

Welches Amt hat den Wert zu hoch geschätzt?

Wer der vielen Anspruchsteller hätte Interesse am Erwerb der WE und wie gross ist denn allgemein das Kaufinteresse an der sanierungsbedürfitgen WE (kurz Marktresonanz genannt)?

Eine unvermeidbare zwangsweise Versteigerung bringt i.d.R. ein unbefriedigendes Ergebnis.

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Kommentar von hesopfeiffer
05.09.2016, 11:12

Hallo Gustavolo,

es handelt sich um ein 3-Familienhaus mit 3 Eigentumswohnungen ( 1 Wohnung gehört meiner Mutter, 1 Wohnung 50% Mutter und 50 % mir, die 3. Wohnung nun 4 Erbteilen).

Als Wert wurde der reguläre Durchschnittsmarktwert und Berücksichtigung der Quadratmeter angenommen, der Wohnungs- bzw. Hauszustand dabei nicht berücksichtigt.

Zwei Parteien haben kein Interesse an der Wohnung und möchten daher ausgezahlt werden, 2 Parteien möchten ihren Anteil an der Wohnung behalten aber nicht aufstocken.

Das Kaufinteresse an der Wohnung dürfte schwindend gering sein, da die Renovierungkosten den Wohnungswert in etwa gleichwertig wenn nicht höher wären.

Gruß,heso

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Sobald der Erbfall eintritt hat jeder ein Anrecht auf sein Erbe und muss dieses ausgezahlt bekommen:
Wer nicht zahlen kann, muss mit einer Zwangsversteigerung rechnen.

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Kommentar von almutweber
06.09.2016, 10:16

Das stimmt nicht ganz. Pflichtteilsberechtigte haben einen sofortigen Anspruch auf Barauszahlung. Diese Vier sind eine Erbengemeinschaft, die sich einigen muss. Wenn sie das nicht schafft, bleibt nur die gerichtliche Erbauseinandersetzung.

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Jeder Erbe kann die Aufkündigung der Erbengemeinschaft verlangen und eine Verwertung des Erbes. Ihr könnt ihm den Wert des Erbteiles bezahlen oder das Erbe wird als Ganzes verwertet.

Das kann bis zur Versteigerung zur Auflösung der Erbengemeinschaft gehen.

Stell dir vor du verstirbst, auch dann hast du (jüngere) Erben die weiter das (Teil) eigentum der anderen besetzen und nutzen. Damit kommen die weiteren Erben (Erbeigentümer) nie in den Nutzen des Erbes........

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Kommentar von almutweber
06.09.2016, 10:10

Du meinst die Erbauseinandersetzung. Das geht aber dann nur per Gerichtsverfahren und kann sehr wohl auch abgelehnt werden!

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