Muss ich mit Steuerrechtlichen Konsequenzen rechnen?

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9 Antworten

Das ist kein Problem. Es gibt keine grundlegende Überwachung von Konten - und Du müsstest schon sehr große Beträge auf einmal einzahlen, bis das Kreditinstitut verpflichtet wäre, eine Meldung wegen Verdachts von Geldwäsche zu machen.

Zinseinkünfte werden ja einer Quellensteuer unterzogen und führen ab einer gewissen Höhe zu einer Erklärungspflicht - aber da es zur Zeit ja praktisch keine Zinsen gibt, bist Du auch da lange, lange safe, bevor Du auch nur in die Nähe kommst.

Sagt ein gelernter, aber danach ins Studium geflüchteter Bankkaufmann.

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Eine Meldung direkt an das Finanzamt bei einer Bareinzahlung auf das eigene Konto erfolgt nie. Wenn man auf ein fremdes Konto einzahlt, ist die Bank ab EUR 15.000,00 verpflichtet, die Personalien festzuhalten.

Bei einem konkreten Verdacht der Bank auf kriminelle Herkunft des Geldes bzw. Geldwäsche ist die Bank unabhängig vom Betrag gesetzlich verpflichtet, dies dem Bundeskriminalamt (nicht dem Finanzamt) zu melden.

Guckst Du hier:

"Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz - GwG)
§ 11 Meldung von Verdachtsfällen
(1) Liegen Tatsachen vor, die darauf hindeuten, dass es sich bei Vermögenswerten, die mit einer Transaktion oder Geschäftsbeziehung im Zusammenhang stehen, um den Gegenstand einer Straftat nach § 261 des Strafgesetzbuchs handelt oder die Vermögenswerte im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung stehen, hat der Verpflichtete diese Transaktion unabhängig von ihrer Höhe oder diese Geschäftsbeziehung unverzüglich mündlich, telefonisch, fernschriftlich oder durch elektronische Datenübermittlung dem Bundeskriminalamt – Zentralstelle für Verdachtsmeldungen – und der zuständigen Strafverfolgungsbehörde zu melden."

Da Du das Geld von Deinen Eltern bzw. Großeltern erhältst und das jederzeit nachweisen könntest, ist das alles für Dich unwichtig. du musst Dir keine Sorgen machen.

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Ich vermute mal ab einem Betrag von 10.000€ wird sich das FA dafür interessieren.

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Kommentar von PatrickLassan
24.03.2016, 11:40

Wenn es davon erfährt. Da es derzeit keine derartige Meldepflicht gibt, erfahren sie es nicht.

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Ja ich könnte die Herkunft tatsächlich nachweisen, es mag mega verwöhnt klingen aber das ist die Summe meines Montalichen Taschengeldes... Meine Eltern sind getrennt und beide überdurchschnittlich verdienend. Ein großer Teil kommt dazu von meinen Großeltern die es so oder so nicht überweisen können, da sie es tatsächlich nicht können!

Nur was will ich denn mit dem ganzen Bar Geld? Da ich eh ehr so der "Kaufe im Internet" Typ bin.

VG

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Du kannst so oft und soviel Geld auf Dein Konto einzahlen wie Du willst.

Du solltest nur in der Lage sein, die legale Herkunft des Geldes zu belegen und falls erforderlich die Steuern darauf zu zahlen.

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Das kommt darauf an, ob die Bank Anzeige wegen Verdacht auf Geldwäsche erstattet. Zuerst wird die Bank aber fragen, woher das Geld stammt.

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Banken sind in Deutschland nicht verpflichtet, eingehende Geldbeträge der Finanzverwaltung zu melden. Es gibt lediglich eine Meldepflicht nach dem Geldwäschegesetz, die Meldungen gehen aber nicht an die Finanzämter.

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Kommentar von Jenaschwein
24.03.2016, 11:52

Fallen lächerliche 500-600 Euro denn unter den Verdacht der Geldwäsche? Das ist doch nichts, wenn man bedenkt, dass die EZB von ca. 100 Milliarden p.J an Schwarzgeld ausgeht...

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Das Finanzamt interessiert sich für steuerpflichtige Einnahmen und nicht für Geldeingänge.

600 Euro im Monat sind gerade mal 7.200 Euro im Jahr und somit dürfte keine Einkommensteuer oder etwas anderes anfallen.

Für Deine andere Frage, eine Geldwäscheverdachtsanzeige erfolgt meines Wissen bei Einzahlungen größer als 14.999 Euro.

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Na, du wirst dem lieben Finanzamt doch sicher sagen können, woher diese Gelder stammen ? Hmmm ??  :p

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