Frage von Cryft, 58

Muss ich mir Sorgen um meinen Job machen?

Hallo!

Ich arbeite seit ca. 9 Monaten als Bauzeichner in einem Ingenieurbüro. Probezeit ist schon seit ca.3 Monaten um und bisher sind die Vorgesetzten und meine Kollegen mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Kurz vor dem Ende meiner Probezeit habe ich meinen Vorgesetzten um ein Feedback gebeten und daher weiß ich das alles in Ordnung ist.

Seit drei Arbeitstagen habe ich nun echt wenig zu tun. Zumindest für einen Bauzeichner wie mich. Ich habe 4 Zeichnerkollegen, die mal mehr und mal weniger zu tun haben. Ich bin aber derjenige, der am wenigsten auf dem Tisch hat. Zumindest gerade. Vor einer Woche war das noch völlig anders, da war ich noch in ein Projekt eingespannt, aber das ist leider vorbei. Ich frage alle meine Kollegen und meine Vorgesetzten, ob sie was für mich hätten, aber bisher schütteln alle den Kopf.

Ich mache mir Sorgen, dass irgendwann ein Vorgesetzter zu mir kommt und sowas sagt wie "Tut uns leid, aber die Auftragslage ist leider nicht gut. Wir müssen uns leider von Dir trennen" (mal ganz salopp ausgedrückt)

Ist diese Sorge berechtigt? Oder sollte ich diese "arbeitsarme" Zeit einfach mal genießen, da ich ja immer zu den Kollegen gehe und frage ob es was zu tun gibt.

Antwort
von Socat5, 26

Niemand kann sich seines Jobs zu 100% sicher sein. Aber direkt Sorgen machen musst du dir nicht. Solche Schwankungen sind ganz normal, besonders wenn ein Projekt grad beendet wurde, kehrt oft erstmal ein bisschen Ruhe ein. Es kann nicht dauerhaft auf Hochtouren laufen. Es werden auch wieder Zeiten kommen in denen du dich vor Arbeit kaum retten kannst.

Antwort
von WhoozzleBoo, 22

Ich geh mal davon aus, dass dein Ingenieurbüro ein privatwirtschaftliches ist und du nicht im öffentlichen Dienst bist. Dann ist man selbstverständlich auf Aufträge angewiesen. Hat dein Büro zu wenig Aufträge, sind einige Angestellte womöglich nicht ausgelastet, was deinem Chef mehr kostet als einbringt. Und dann ist es natürlich auch möglich, dass dein Chef sich von Mitarbeitern trennen muss.

Aber sowas passiert normalerweise nicht von einem Tag auf den anderen. Nur weil du jetzt mal drei Tage weniger zu hast, würde ich mir noch keine Sorgen machen und ganz entspannt bleiben. Dein Projekt ist jetzt abschlossen, da ist ein bisschen Leerlauf ganz normal. Es wird auch wieder ein Neues kommen. Wenn's deinem Büro finanziell nicht so gehen würde, bekommt man das schon früh genug mit.

Kommentar von Nightstick ,

Alles so weit schlüssig und richtig!

ABER: Ich wäre mit dem Nachfragen etwas vorsichtiger, und die Kollegen würde ich schon gar nicht fragen - die sind dafür nicht zuständig!

Ich würde mich bedeckt halten, meine wenige Arbeit machen, mich beschäftigen, weiterbilden, Fachliteratur lesen usw.

Fazit: Die Sorgen der Fragestellers sind berechtigt - wer am meisten nach Arbeit fragt, fliegt als erster hinaus!

Antwort
von Schewi, 30

Hast du einen unbefristeten Vertrag? Wenn ja würde ich mir keine Sorgen machen. Ich selbst habe auch nicht immer was zu tun (gerade in diesem Moment z.B.).

Kommentar von Cryft ,

Ja, mein Vertrag ist unbefristet. Hatte ich vergessen zu erwähnen. Was macht das für einen Unterschied? Die können einen doch trotzdem wegen schwacher Auftragslage kündigen.

Antwort
von Kuestenflieger, 12

von sich aus dem einen oder anderen eine detailarbeit erleichtern duch zuarbeit , hilft dem kollektiv --und ihnen .

Antwort
von MickeyMouse07, 31

kann berechtigt sein.

frag am besten weiter.

so haben die ein gutes bild von dir!

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