Muß ich mich um meinen Aktienfond selbst kümmern?

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4 Antworten

Worum willst Du dich dabei kümmern? Weißt Du wie ein Fonds funktioniert? Einige Grundlagen sollte man schon kennen..... Ein Fonds ist eine Anlage in Sachwerte die von den fondsgesellschaften gemanagt werden. Der Käufer von Anteilen eines Fonds zahlt zunächst mal einen Ausgabeaufschlag je nach Risiko und Verwaltungsaufwand liegt der zwischen 0,5% und ca. 6% einmalig bei jedem Kauf. Zusätzlich fallen noch jährliche Depotgebühren von ca. 20 bis 60 Euro an. (wer günstige Depotgebühren anbietet holt sich auf Umwegen eigentlich immer noch höhere Gebühren als die vermeintlich teuren Anbieter) Wenn Du Anteile eines Fonds kaufst musst Du berücksichtigen, dass Deine Anlage groß genug ist um mit Dividenden und Kursgewinnen mindestens die laufenden Kosten leicht zu erwirtschaften sind. Dann musst Du nur noch einen guten Zeitpunkt finden um Deine Anteile zu kapitalisieren. Um alles andere kümmern sich die Depotbank und die Fondsgesellschaft. Was Du noch wissen must, die Depotbank ist verpflichtet Deine Gewinne jährlich zu versteuern, deshalb sollte beim ersten Kauf gleichzeitig ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Es gibt ausschüttende Fonds und Thesaurirende Fonds, bedeutet, Dividenden werden entweder jährlich Deinem Depot gutgeschrieben oder es werden weitere Fondsanteile gutgeschrieben. Auch wichtig zu wissen, in welche Anlagen man investiert, am besten ist eine breite Streuung der Risiken. Beispielsweise jeweils 20% jeder Einzahlung in je einen Dach-, Misch-, Aktien-, Okoligie -, Rentenfonds zu investieren. Diese sollten von einem Fachmann ausgewählt werden. Über einen Sparplan lässt sich solche Aufteilung im Vorfeld bestimmen. Bei unregelmäßigen Zukäufen muss man die Aufteilung selbst jedes mal neu bestimmen. Soweit ein paar der allerwichtigsten Grundlagen.

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Du kannst natürlich dem Banker eine Vollmacht geben, dass er selbständig mit deinem Geld handeln kann. Das wird er dann möglichst täglich tun, bis dein Geld aufgebraucht ist.

Jede Transaktion bringt der Bank Geld. Egal ob die Kurse fallen oder steigen.

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Kommentar von Winkler123
21.11.2015, 17:23

Geben denn die meisten Fondkunden so eine Vollmacht oder ist es eher unüblich ?

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Kommentar von RudiRatlos67
22.11.2015, 16:05

solche Vereinbarungen oder gar Vollmachten sind ehr unüblich falls es sie überhaupt gibt. Außerdem ist ein Fonds auf Grund der relativ hohen Gebühren von ca. 0,5% bis ca. 6% Ausgabeaufschlag als längerfristige Anlage zu planen. Tägliches rein und raus ist bei einem Fonds eine todsichere Kapitalvernichtung. Derartige Handelsaktivitäten sind ehr bei Aktien oder CFD 's üblich. Ein CFD oder falls ausreichend große Volumina gehandelt werden auch Aktien kann man jetzt kaufen und wenige Sekunden später mit Gewinn oder Verlust wieder kapitalisieren. Das ist bei Fonds nur mit Verlusten möglich. CFD 's kosten nur wenige Pips ähnlich einem Devisenwechselkurs (Differenz zwischen Ankauf und Verkauf) und bei Aktien zahlt man eine festgelegte Gebühr pro Transaktion egal ob man für 1.000 Euro oder für 1.000.000 Euro kauft, die Gebühr ist immer gleich.

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Ich betrachte es so: wenn ich selbst einige Fonds verwalten will, muss ich sehr gut informiert sein - sprich über die Entwicklung, über die Wirtschaft (also täglich Zeitung lesen etc.) und trotzem entwickeln sich manche Fonds manchmal aus "unebkannten" Gründen doch ganz anders. Also ist das Ganze sehr aufwendig und zeitintensiv. Also wenn ich nicht gerade das arbeite, so überlasse ich das der Bank, denn die Menschen dort haben viel Erfahrung. Klar birgt das auch Risiken und der Fondsmanager kann auch mal Fehler machen. Aber wie weltweit bekannt - "time is money!" - für mich sind mir die Gebühren bei der Bank meine Zeit wert.

Ds solltest du dir als wichtigste Frage stellen - hast du die Zeit und willst du diese täglich und ständig investieren - z.B. 2 Stunden/Tag, um gut informiert zu sein.

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Kommentar von RudiRatlos67
22.11.2015, 02:02

Ich glaube Du verwechselst da was..... Es geht dem Fragesteller um einen Fonds und nicht um Aktien oder dergleichen. Wenn ein Fonds aus nur 20 Aktien, Anleihen, Renten, usw bestehen würde, kann kein einzelner Mensch mehr den überblick behalten, dazu müsste man 24 Stunden am Tag sich um nichts anderes als die einzwlpositionen des Fonds zu kümmern, und was wäre dann erreicht? Kommt noch dazu das die genaue zusammstellung eines Fonds, wenn man sie denn in Erfahrung bringen könnte, immer nur eine Momentaufnahme ist. Außerdem ist die Volatilität an den Märkten seit Einführung ders elektronischen Handels derart explodiert, das sich während einer Analyse das Blatt schon wieder mehrfach gewendet hat.

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Ein Fond ist eine Bratensoße.

Um einen Aktienfonds brauchst du dich im Normalfall nicht zu kümmern, da das Management in den jährlichen Verwaltungsgebühren inbegriffen ist.

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