Frage von FelinasDemons, 86

Muss ich mich jetzt für immer mit der Ausenseiterrolle abfinden?

In meinem Leben gab es bis jetzt zwei Menschen,bei denen ich offen sein konnte,vor allem was meine Depression und die soziale Phobie angeht. Die eine Person hab ich in der Klinik kennen gelernt. Die war nur mit mir befreundet, weil die anderen sie nicht mochten. Nach dem Aufenthalt hat sie sich nicht mehr gemeldet. Die andere Person kannte ich aus dem Internet, sie hat mir echt das Gefühl gegeben,dass man wirklich mit mir befreundet sein kann...Am Ende hatte sie keinen Bock mehr auf mich,ich ging ihr wortwörtlich am A*sch vorbei. Dann hab ich's gelassen. Wenn ich in der Schule (oder sonst wo) auf jemanden zugehe,werde ich "dezent" abgewiesen. Eigentlich immer. Auch mein zweiter Klinikaufenthalt war ein Desaster. Alle haben sich super verstanden nur ich stand mal wieder außen vor. Und wenn ich dachte,ich hätte bei einer Person einen Schritt nach vorne gemacht,wurde ich eines besseren belehrt. Allgemein hab ich keine richtigen Freunde. Wie soll man bei soviel Enttäuschung optimistisch bleiben? Oder überhaupt weiter machen wollen? Hab jetzt keine SGedanken in dem Sinne (leider). Ich bin momentan sowieso wie tot und habe Angst,dass diese Einsamkeit mich komplett durchdrehen lässt. PS: Bitte kommt nicht mit "einem Verein beitreten,etc" mit meiner sozialen Phobie ist das nur ein Desaster. Ich komm nicht weiter. Und tut mir leid für den langen Text,ich hatte irgendwie das Bedürfnis mich mit zu teilen.

Antwort
von RuedigerKaarst, 13

Dir muss nichts leid tun und ein Sußenseiter wirst Du wohl auch nicht sein.
Es gibt leider sehr viel Leute, die oberflächlich sind, aber die bekommen schon noch ihre Quittung. 😉😂

Lass den Kopf nicht hängen.
Du findest auch noch Menschen die zu dir passen.

Alles Gute!

Antwort
von salazar22, 10

Ich bin auch ein Außenseiter, aber teils freiwillig. Ich hatte immer Probleme mit Menschen meines Alters in Kontakt zu treten und neue Freunde zu finden, weil ich einfach immer anders war. Ich konnte schon immer wenig mit sozialen Regeln anfangen, also wann man was sagt, etc. Wenn ich versuchen will mit Leuten zu reden muss ich mir vorher eine Art Drehbuch erstellen, welches ich dann auswendig lerne. Ich habe mein ganzen Leben lang versucht dazuzugehören, aber ich schaffe es einfach nicht. Deshalb habe ich mich irgendwann von den meisten Menschen isoliert, da es ein schlimmes Gefühl ist, abgewiesen zu werden. Du kannst dich entweder damit abfinden, dass du wohl nie dazugehörst oder du kannst verschiedene Methoden ausprobieren um besser bei anderen anzukommen. Die Isolation oder Einnahme der Außenseiterrolle dient wohl als Art Schutzmechanismus um nicht verletzt zu werden, indem man z.B. abgewiesen wird. Aber generell gilt: wenn du dich sehr doll anstrengst, damit Leute dich mögen, wird das häufig nicht passieren. Du darfst es einfach nicht so stark versuchen sondern musst wenigstens so tun, als wären die ihre Meinungen egal.

Antwort
von TimeIsMyMoney, 53

Du solltest die Hoffnung nicht aufgeben. Sozialphobie ist nicht einfach, ich habe sie auch. Was ist mit deiner Familie unterstützt dich da keiner? Als Sozialphobiker grenzt man sich oft selbst aus weil man Angst hat mit anderem Leuten in Kontakt zu treten. Man bewertet sich ständig selbst auch wenn man es gar nicht will. Es ist normal, dass du dich mitteilen willst das ist ein menschliches Bedürfnis. 

Kommentar von FelinasDemons ,

Auf meine Familie kann ich mich leider nicht verlassen,was das betrifft. Aber danke für deine Antwort :)

Kommentar von TimeIsMyMoney ,

Kein Problem gern geschehen. 

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