Muss ich mich jetzt entscheiden?

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7 Antworten

Hallo,

sobald du Anspruch auf Beihilfe hast (das ist auch als Beamtenanwärter schon der Fall), bist du "versicherungsfrei". Das heißt du kannst dich jederzeit privat versichern.

Wenn du das nicht sofort tun möchtest, ist das auch in Ordnung. Jedoch hast du dann bei der Gesetzlichen Krankenkasse eine Kündigungsfrist einzuhalten. Diese beträgt zwei Monate zum Monatsende.

Heißt also: Du kannst frei entscheiden ob, und zu welchem Zeitpunkt du dich privat versicherst, jedoch musst du zu einem späteren Zeitpunkt die zwei Monate einplanen.

Viele Grüße

Christina vom Barmenia-Team

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Kommentar von Diendobryhombre
12.05.2016, 21:44

Danke! Bin ich als Anwärterin in einem dualen Studium eigentlich nicht
bin ich 25 Jahre alt bin über meine Eltern kostenlos mitversichert? Bei
normalen Studenten in der gesetzlichen KV ist das ja so..

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 Muss ich mich jetzt entscheiden?

Ja man muss sich entscheiden, ob man die PKV oder die GKV wählt.

Als GKV-Mitglied, zahlt man den vollen Satz entsprechend des mtl. Brutto-Einkommens selbst (einen Arbeitgeber-Anteil gibt es nicht).  Bedeutet dann z.B. bei einem mtl. Brutto-Einkommen von 1.000 € liegt der mtl. Beitrag bei ca. 175 € (Abweichungen zwischen den einzelnen Krankenkassen sind möglich).

Als PKV-Mitglied muss man sich nur mit einem Restkostentarif von 50 % absichern (Ausnahme Bundesland Hessen + Bremen) und zahlt ca. 100 € mtl. mit wesentlich besseren Leistungen, wie z.B. 100 % Erstattung bei Zahnersatz, privatärztliche Versorgung im 2-Bettzimmer und Chefarzt im Krankenhaus.

Unter Umständen bekommt man davon dann auch noch eine Beitragsrückerstattung wenn man keine Arztrechnungen einreicht.

Viele Grüße,

Norbert Uhrig

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Kommentar von Diendobryhombre
12.05.2016, 21:44

Danke! Bin ich als Anwärterin in einem dualen Studium eigentlich nicht
bin ich 25 Jahre alt bin über meine Eltern kostenlos mitversichert? Bei
normalen Studenten in der gesetzlichen KV ist das ja so..

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Du kannst als Beamtenanwärterin und später auch als Beamtin prinzipiell jederzeit in die PKV wechseln.

Du bist bereits als Beamtenanwärterin beihilfeberechtigt (i.d.R. zu 50%), die restlichen 50 % musst Du absichern, entweder per 50%iger privater Restkostenversicherung oder per GKV. In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es aber keine %-Beiträge, dort zahlst Du den vollen Beitragssatz (ca. 17,5 %) auf Dein Bruttogehalt (Anwärterbezüge). Das ist deutlich mehr als bei einer PKV.

Wenn Du gesetzlich versichert bist, ist die Beihilfe sehr eingeschränkt und wird nur gewährt für Leistungen die von der GKV überhaupt nicht übernommen werden (z.B. Heilpraktiker).

Dasselbe gilt dann später auch als Beamtin auf Probe.

In jedem Fall smacht Beratung von einem Fachmann (Versicherungsmakler oder -berater) im Bereich ÖD Sinn. Da geht es dann auch um die Frage was ist bei zwischenzeitlichen Tätigkeiten als Angestellte oder Zeiten der Arbeitslosigkeit bzw. Nicht-Erwerbstätigkeit.

Wenn Du Dich als Beamtenanwärterin gesetzlich versichern willst, solltest Du überlegen ob eine Anwartschaft auf eine PKV Sinn macht. Auch hier bedarf es der Beratung.

In jedem Fall erfordert eine PKV natürlich eine Gesundheitsprüfung (Antragsfragen). Sollten bei Dir gesundheitliche Einschränkungen bestehen, müsstest Du über die sogenannte Öffnungsklausel nachdenken und die damit verbundenen Einschränkungen und Möglichkeiten.

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Kommentar von Kuestenflieger
10.05.2016, 15:58

bei der pkv sind die kinder und der gatte selbst mitglieder , da gibt es keine familienvesicherung .

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Kommentar von Diendobryhombre
12.05.2016, 21:43

Danke! Bin ich als Anwärterin in einem dualen Studium eigentlich nicht bin ich 25 Jahre alt bin über meine Eltern kostenlos mitversichert? Bei normalen Studenten in der gesetzlichen KV ist das ja so..

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Ja, du kannst es wechseln, aber bedenke dir ob es das richtige für dich ist oder nicht und ob es dir Spaß macht oder nicht, trotzdem viel Glück dafür :D

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Als Beamtenanwärterin hast du Anspruch auf Beihilfe. D. h. dass über die Beihilfestellen dein Dienstherr einen Teil  - bei dir wahrscheinlich 50 Prozent - deiner Behandlungskosten trägt. Für die restlichen 50 Prozent brauchst du eine sogenannte Beihilferestkostenversicherung, die du bei einer privaten Krankenversicherungsgesellschaft bekommst.

Wenn du gesetzlich krankenversichert bleibst, dann musst du den vollen Krankenversicherungsbeitrag tragen, ohne dass du einen Arbeitgeberanteil bekommst und Beihilfe gibt es dann auch nicht.

Solltest du jetzt noch in der GKV bleiben, kannst du später immer noch in die Beihilferegelung mit einer Restkostenversicherung wechseln.

Jetzt kann man natürlich noch mehr schreiben, doch das ist nicht nötig, denn hier steht das, was du sonst noch wissen solltest.

http://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/beamter-freiwillig-gesetzlich-krankenversichert/

http://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/beamte-pkv-gkv-beihilfe-beitraege/

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Kommentar von Apolon
10.05.2016, 16:40

@PeVau,

ihre Links beinhalten fehlerhafte Informationen.

Auch wenn der Beamte freiwillig in der GKV krankenversichert ist, bleibt der Anspruch auf Beihilfe bestehen!

Auf Beihilfe kann ein Beamter nicht verzichten!

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such dir einen Makler und lass dich beraten. Nichts unterschreiben, dann nach Hause gehen und über das was er dir an Vor- und Nachteilen aufgezählt hast in Ruhe überdenken.

Ansonsten würde ich als Beamter immer die Private vorziehen.....

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bleiben sie in der GKV , bitte .

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Kommentar von DolphinPB
10.05.2016, 14:50

Als Anwärterin OK, aber doch sicher nicht als Beamtin auf probe bzw. auf Lebenszeit.

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