Ich habe mir gestern beim Fußball das Knie verdreht und habe nun starke Schmerzen. Mein Arzt sagt, dass es ein laut Ultraschall und Bewegungstests ein Meniskusriss ist. Genaueres könnte man erst nach einem MRT sagen, was mir aber als normaler Kassenpatient nicht zustehe. Muss ich mich nun erst privat versichern, damit ich in den Genuss dieses MRT´s komme? Anscheinend haben Privatversicherte wirklich eine bessere Behandlung als Normal-Krankenversichtere.
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Die Antwort "MRT steht Kassenpatient nicht zu" ist SO natürlich NICHT richtig.
Die Frage ist, was der Arzt wirklich gesagt hat. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, dass der Arzt die Vorschrift hat, dass eine weitergehende Untersuchung dann nicht durchgeführt werden darf, wenn bestimmte Voruntersuchungen bereits eine Diagnose ergeben haben.
Wohlgemerkt: EINE Diagnose. Nicht die BESTE Diagnose.
Wir müssen uns eines vor Augen halten: In Deutschland billigt die Politik den Versicherten eine WIRTSCHAFTLICHE und AUSREICHENDE medizinische Versorgung zu.
AUSREICHEND ist eine glatte VIER - da fällt MRT nicht mehr drunter, wenn es "nur" um eine Optimierung einer Diagnose geht.
Das möge jetzt bitte nicht sarkastisch aufgefasst werden, sondern das ist Realität (Zitat: Ulla Schmidt und andere)
Das ist übrigens mitnichten ein Problem der Gesetzlichen Krankenkassen, sondern auch die Privat Kassen fragen mittlerweile bei Ärzten nach, ob bestimmte Untersuchungen wirklich nötig waren ...

Dein Arzt spinnt. Wenn Du diese Untersuchung brauchst, zahlt die Kasse das auch. Wechsle den Arzt!!!!!
Ich habe als Kassenpatient mein MRT des Knies gleich bekommen.... wechsel wirklich den Arzt

So ein Quatsch - arbeite in einer Klinik, da ist das überhaupt kein Problem!
das ist nicht wahr ! Mein Mann hatte letztes Jahr eine MRT am Knie, auch wegen Meniskusriss und ist NICHT privatversichert. Hat allerdings ca. 2 Wochen Wartezeit gehabt. Ich selbst hatte auch schon eine MRT vor ein paar Jahren und bin Kassenpatientin.

das wäre unter umständen am besten! bin pflichtversichert und kämpfe seit jahren um ein mrt! ich werde von den medizinern immer an den nächsten weitergereicht. keiner will sein budget mit 600,--€ belasten. einer erklärte mir, daß er dafür 60 patienten weniger pro quartal behandeln könne und das würde ich doch nicht wollen... privatversicherte bekommen es sofort! da bist du viel besser dran. kostet aber auch mehr.
daß ein Allgemeinmediziner das nicht gerne aufschreibt, ist klar - das Budget. Orthopäden z.B. haben aber ein viel größeres Budget für solche Untersuchungen. Es kann nur sein, daß Du häufig "nur" eine CT bekommst anstatt "MRT", weil die billiger sind. Ist mir selbst schon passiert bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall, wo man eigentlich eine MRT machen sollte. Aber letzten Endes hat das auch gereicht - es war ein Vorfall..........
Wenn es ein Unfall war, wende dich an die zuständige Berufsgenossenschaft. http://www.bhds-aachen.de/service/haftung.htm

Es ist zwar schon so, daß privat Versicherte bevorzugt werden, aber wenn ein MRT indiziert ist, bezahlt das auch die gesetzliche Krankenkasse. Kann nur sein, daß der Arzt sein Quartalsbudget für MRT schon ausgeschöpft hat und deshalb eine "Strafe" bezahlen muß. Also: Anderen Arzt aufsuchen oder bis Oktober warten. Dann beginnt ein neues Quartal. Das ist das Gesundheitssystem, das unsere Politiker erdacht haben. Zum Glück war ich nicht wählen...
nach allen bekannten Studien, die es zur Zeit im Medienbereich gibt : JA
Zusatz, um Missverständnisse zu vermeiden - diese Antwort war ironisch gemeint,

ich habe letztes jahr ein mrt gemacht als normaler kassenpatient. musste lediglich zwei wochen warten bis ich einen termin bekommen habe
Das ist Quatsch!Ich denke du solltes dir einen neuen Arzt suchen.

Die Frau von dem Arzt ist nicht zufälliger Weise Versicherungsmaklerin?