Meine Tochter (31) hat gerade erst zwei Kinder (3 Jahre/1 Jahr) bekommen und arbeitet halbtags. Von 4 Kindern ist sie die Einzige, die noch kein Haus gebaut hat.
Nun hörte ich, dass sie sich darüber ärgert, dass sie noch nicht bauen kann, weil sie sich das nicht leisten kann, wir ihr aber die "Eigenfinanzierung" nicht vorstrecken oder gar schenken.
Wir haben zwar etwas gespart, aber wir wissen noch nicht, was uns in den nächsten Jahren passiert. Vielleicht brauchen wir unser Polster.
Ist das moralisch verwerflich, dass wir unser Geld behalten wollen? (Unsere anderen Kinder haben ihr Haus ohne unsere Hilfe gebaut; bis auf Zuschüsse für Trep

Nein, da mach Dir mal gar keine Gedanken. Du b ist in keiner Weise "verpflichtet", Deine Tochter zu unterstützen. Sicher wirst Du ihr ja im Rahmen Deiner Möglichkeiten Unterstützung aller Art zukommen lassen. Aber sie kann nicht darauf spekulieren, daß Du ihr ein Haus finanzierst. Behalte das Geld als Polster ruhig für Dich, wer weiß, wozu das gut ist. Es wäre ja auch den anderen Kindern gegenüber ungerecht.

Nein, das ist völlig ok. Im Gegenteil denke ich, dass deine Tochter mal dankbar sein sollte für alles, was ihr bisher schon für sie getan habt. Meinen Eltern (Wohnmobilnomaden) rate ich immer, ihr Haus zu verkaufen und sich irgendwo eine kleine Eigentumswohnung als "Winterquartier" einzurichten, weil die Unterhaltung des Hauses für sie körperlich ein Problem wird. Von dem übrigen Geld können sie sich dann noch richtig was Gutes gönnen, ein neues Wohnmobil, ein bisschen Luxus... Warum das Haus für Erben halten, gibt eh nur Streit und steht es uns zu? Ich finde nein.
Finde ich genau richtig. Erstens bin ich stolz darauf, (fast) ohne "Mami und Papi" mein Häuschen gebaut zu haben. Und zweitens haben diese echt viel gearbeitet und haben es verdient, sich jetzt eine schöne Zeit zu gönnen.
Wenne am 20. Februar 2008 21:51 Richtig so!
Die Eltern haben jahrelang für ihre Kinder geschuftet! Irgendwann muss doch Schluss sein und die Eltern machen mit dem was sie haben auch das was sie wollen!
Ein Haus für eventuelle spätere Erben zu erhalten die sich dann doch nur jahrelange Rechtsstreitigkeiten liefern ist wirklich nicht sehr sinnvoll.
Wieselchen am 20. Februar 2008 22:03 Ich habe meinen Eltern gesagt, dass ich meinen Erbteil eh ausschlagen werde. Ich finde, dass sie mir nur Liebe und Respekt schuldig sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Ihr könnt mit Eurem Geld machen was ihr wollt: Eure Tochter sollte erwachsen sein.
Allerdings würde ich sie tatsächlich auf die Gerüchte ansprechen, die ihr gehört habt, sonst gibt das jahrelang böses Blut. Ich würde ihr anbieten, wenn ihr euch das leisten könnt, ihr später, wenn sie die Mittel hat,das gleiche Geld dazu zu tun wie bei den Geschwistern.
Quatsch.. Sie ist alt genug. Biete es ihr an, wenn es EUCH passt. Und EUER Geld ist dafür da, dass es vorrangig EUCH gut geht. Ich zumindest finde, dass das keine moralische Pflicht ist.

Du willst Dich doch wohl nicht von Deiner Tochter erpressen lassen! Sollen sie doch selbst arbeiten gehen, damit sie sich ein Haus leisten können. Also so was!

Muss du nicht .... warum auch ... wenn du mehr als nötig hättest wäre es ein netter Zug von Dir sie zu Unterstützen.

Ich hätte in dem Alter keine Unterstützung durch meine Eltern erwartet. Du musst zuerst an Deine Absicherung für die Zukunft denken. Wenn die gesichert ist kannst Du immer noch an Deine Kinder denken.

Wieso solltest du einem Kind mehr Zuschüsse geben als den anderen?
Dann könnten ja die ankommen und auch mehr wollen und das Ersparte der Eltern, die sich das wohl auch redlich verdient haben, wäre schnell aufgebraucht.
Mit 31 Jahren müsste deine Tochter doch schon auf eigenen Füßen stehen können und nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein.
Sie kann sich doch nicht ewig darauf verlassen dass sie von den Eltern unterstützt wird. Auch hat sie wohl nicht das Recht mehr zu verlangen als die Geschwister bekommen haben.
Wieso sollen die Eltern auf ihr Polster verzichten? Wenn es denn nun wirklich gebraucht würde könnte sie es auch nicht so auf die Schnelle zurück geben.

Es ist nach meiner Ansicht ein Luxus, sein eigenes Haus zu besitzen. Ich sehe nicht wirklich einen Grund, weswegen Ihr die überdimensionalen Wünsche Eurer Tochter nicht finanzieren solltet. Es ist ja wohl auch keine Schande, eine Mietwohnung zu bewohnen? Wenn Euch Eure Tochter das indirekt sogar vorhält, dass Ihr das Geld nicht locker macht, würde ich es schon garnicht tun. Wahrscheinlich wäre ein Mensch mit diesem Verhalten, der letzte, der Euch in einer Notsituation unter die Arme greift. Im übrigen wäre es den anderen Kindern gegenüber ungerecht.

Die Tochter hat vielleicht ganz falsche Vorstellungen davon, wieviel Erspartes ihre Eltern haben. Ihr müßt ihr das natürlich auch nicht sagen, aber ein kleiner Hinweis zur Höhe wäre angebracht. Dann sieht sie, dass es euer Sicherheitspolster ist, das ihr behalten solltet, und nicht etwa ungenutzte Reichtümer, die ihr nicht teilen wollt.
Vielleicht spricht sie dann mal mit ihren Geschwistern. Wenn diese gut verdienen, könnten sie ihr zinslos etwas leihen - nicht schenken -, damit die Eigenmittel da sind. Oder ihr klarmachen, wie man sich das leistet und auf was man alles verzichten muss.
Und wenn sie nichts bekommt und eben nicht bauen kann: auch kein Beinbruch. Man kann auch eine kindgerechte Wohnung oder kleines Häuschen mit Garten mieten. Mehr als SCHÖN WOHNEN kann man nicht, egal ob in Eigentum oder nicht.

Du brauchst deshalb kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich hätte dies selber von meinen Eltern auch nicht erwartet u. bin stolz, es mit meinem Mann u. trotz unserer 4 Kinder doch zu einem eigenen Haus gebracht zu haben. Ich denke, dass können Kinder auch nicht von ihren Eltern erwarten, schliesslich haben Eltern durch ihre Kinder jahrelang finanzíell zurückstecken u. auf vieles verzichten müssen. Etwas anderes ist es selbstverständlich, wenn die eigenen erwachsenen Kinder in finanzielle Not geraten. Wenn man es sich dann als Eltern leisten kann, wäre es zumindest bei uns selbstverständlich zu helfen. Aber ausnutzen lassen würde ich mich nicht. Ich würde an deiner Stelle mit der Tochter ein klärendes Gespräch führen.Dabei wird sich herausstellen, ob an den Gerüchten ein Fünkchen Wahrheit ist.
ist die tochter verheiratet? wenn ja, gabs da(damals) "heiratsgut" ? - und wenn sie heiratet: in österreich ist es so, dass dem kind (tochter, sohn) von den eltern dieses "heiratsgut" ZUSTEHT - sie können es sogar "einklagen" (traurig aber wahr) - schon vorgekommen. diese summe ist ein gewisser anteil vom jahresgehalt.
Ja, sie ist verheiratet. Aber von der Familie des Ehemannes ist nichts zu erwarten. Er selbst hält sich auch sehr zurück. Deshalb habe ich ihn in meiner Frage nicht erwähnt. - Die "treibende Kraft" scheint wirklich unsere Tochter zu sein.
vergiss es - wenn die Tochter die alleinig-treibende kraft ist - soll sie schauen, wie sie's finanziert - DU schau auf DICH - sorry, aber da bin ich hart! auch ich habe hart gearbeitet und jetzt (55) will ich das leben genießen - und wenn mal meine kinder (wie deine tochter jetzt) kommen sollten - neee - denk nach, was dir alle anderen geschrieben haben - da ist doch was dran! und wenn deine tochter komplexe hat, ist sie selber schuld - auch meine schwester hat ein haus - ich "nur" eine wohnung - NA UND -? leider ist es heute so, dass man die anderen immer übertrumpfen will - furchtbar. deine tocher soll froh sein, dass sie neben der kinder noch arbeiten kann - und dankbar sein, dass sie gesund ist - ein haus ist eine sparbüchse ohne boden - sag ich! liebe grüße aus der steiermark!!!!