Frage von usagb,

Muss ich meinen Sohn einem schwer kranken Ereuger alleine überlassen?

Hallo.

Bin seit einer ganzen Weile vor Gericht. Mein Mann ist der "Papa" vom Großen, aber er hat einen anderen Erzeuger. Der wollte keine Kinder und trotz großer Mühe von mir, hat er kein Interesse am Kind gehabt, nur an mir. Als ich meinen Mann kennen lernte, bestand plötzlich angebliches Interesse. Er wollte dann mit mir zur Lebensberatung um über Kontakte zu sprechen. Wobei wir immer darüber im Gespräch waren und auch Kontakte stattfanden... bin trotzdem hin. Dann gestand er, er wolle die Beziehung retten( die seit weit über einem Jahr vorbei war.

Also hab ich das beendet. Wir haben trotzdem Kontakt ermöglicht. Dabei wurde unser Sohn dann immer auffälliger. Bis er völlig verweigerte den Erzeuger zu sehen. Ich wollte dann mit dem darüber reden, mit dem Erzeuger... Aber der meinte das wäre alles quatsch, und dann hat er mir lange und breit geschrieben, dass es nur an mir liegt und dass er den Sohn sehen will. Er hat sich völlig geweigert an zu erkennen, dass irgendwas schief läuft.

Wir haben die Umgänge dann eingestellt nach Rücksprache mit dem JA und dem Kinderschutzbund. Danach ist er Jahre verschwunden.

Nun will er den Sohn alleine haben, über Wochenenden und in den Ferien.

Das Problem ist, dass er psychisch schwer krank ist. Im Gutachten heißt es, es sei eine Rezidivierende schwere Depression und Dysthymia... Ich denke es steckt aber noch viel mehr dahinter... diese Diagnose wurde nur auf Grund einer eigenanamnese gestellt, da kann man ja nur diagnostizieren, was er willig ist zu sagen. Es steht sogar im Gutachten drin, dass er nur sagt was er will.!!

Es wird gesagt, dass er in seinen schlechten Phasen nicht erziehungsfähig ist und dass es auch aus heiterem Himmel anfangen kann...

Die Richterin hat aber gestern gesagt, dass er den Sohn auch tagesweise alleine haben soll. Es soll nun geprüft werden, wie man des Kindes Sicherheit in dieser irren Idee sicherstellen kann... :(

Ferner wurde ich dazu genötigt nun mit ihm zu Elterngesprächen zu gehen... ich finde das total pervers! Der stellt mir seit dem Prozess nach, schon seit einem Jahr... Er erzählt haarstreubende Lügen über meinen Mann und sagt, er will ihn ins Gefängnis bringen...

Es laufen schon betreute Kontakte. Das macht dem Jungen auch spaß, der bringt immer Säcke weise( So ein großßer Sack, wie man ihn vom Weihnachtsmann kennt!!! ) Geschenke und Spielsachen mit und Süßigkeiten und kauft ihm dann immer Sachen und ist nur lieb und zuckersüß... Von mir aus, können betreute Kontakte ja weiterlaufen, aber alleine geht einfach nicht! Oder? Sehe ich das falsch? Ich will doch nur, dass mein Sohn sicher bleibt.

Weiß Jemand Rat?

Antwort von Steme,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das was ich aus dem Text herauslese Du willst den Kontakt auf alle Fälle vermeiden und redest ihn deswegen schlecht. Aber auch alle Menschen haben Rechte, dazu gehört auch der, wie du in abfällig nennst, 'Erzeuger'.

Die genauen Zusammenhänge kenne ich nicht und bin auch geneigt, in solchen Fällen keiner der Parteien auch nur ein einziges Wort zu glauben, wenn deutlich wird, dass persönliche Abneigungen auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden.

Geht zum Jugendamt, zieht vor Gericht und macht das, was die entscheiden, auch wenn dir das nicht passt. Solche Streitereien sind nur eines: Schlecht für das Kind

Kommentar von usagb,

Ich benutze das Wort Erzeuger mit voller überzeugung. Ich weiß es ist plötzlich nicht mehr politisch korrekt. Eine Zeit lang war ich auf Bio.V. umgeschwenkt, aber ich stehe zu "Erzeuger".

Ich muss ihn nicht mögen oder Wertschätzen. Warum sollte ich? Darüber hinaus bedeutet dieser Wortgebrauch für mich lediglich, dass ich mich im Sprechen von ihm distanziert fühlen möchte. So kann ich neutraler über die Angelegenheit sprechen.

Meinem Sohn gegenüber spreche ich niemals schlecht von ihm, und ich bestärke ihn darin zu den Treffen zu gehen und eine schöne Zeit zu haben. Und das hat er ja auch, wie man lesen kann. :)

Es geht unserem Sohn gut soweit.

Das er psychisch schwerst Krank ist wurde glasklar diagnostiziert, von seinem Psychiater, seinem Psychologen, der Klinik wo er manchmal hin muss, der Gerichtspsychologischen Gutachterin und der Psychiatrischen Gutachterin vom Gericht.

Es geht doch auch nicht darum ihn fern zu halten vom Sohn... eigentlich. Er soll nur in Sicherheit sein, wenn die Kontakte stattfinden. Und es ist auch allen klar, dass wenn er schlechte Phasen hat, dass es keine Kontakte geben darf! Das sagt auch der Erzeuger selbst.

Kommentar von MeineNase,

Verstehe dein Problem. Ausnahmsweise muss ich sagen, dass ich auch Bedenken hätte, als Vater. Aber nur eins: Wenn du das Wort "Erzeuger" benutzt, distanzierst du dich vielleicht vom Vater, aber du beleidigst gleichzeitig alle Männer.

Ich mache manchmal auch Witze und bin absichtlich poltitisch unkorrekt, aber nur bei guten Kumpels, da tut es niemand weh.

Kommentar von usagb,

Warum ist es eine Beleidigung? Erzeugen macht doch spaß?

Ferner wollte er nie Vater sein, und wollte nur beim Vornamen angesprochen werden vom Kind... Wenn überhaupt.

Der Kleine hat einen Vater, der alles tut, was Väter so tun. Und vom Erzeuger wird mit Vornamen gesprochen...

Aber bitte, echt jetzt, warum ist das eine Beleidigung? Ich meine, mein ältester hat auch einen anderen Vater. Da sagen wir auch Vater. Der war immer da und hat sich gekümmert. Und er tut es auch jetzt. Und würde mein Mann nicht mehr sein, würde ich auch nicht vom Erzeuger sprechen, der ist doch immer da und will das alles mit Familie und so... Aber der um dens jetzt geht, der wollte das nie. Und nun taucht er auf ist gemein zu uns.

Kommentar von MeineNase,

Tja, warum ist eigentlich Nigger oder Bimbo eine Beleidigung? Frag doch mal einen, aber nicht hier, sondern auf der Straße, vlt verstehst du dann besser, was ich meine.

Antwort von Schokolinda,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

deine fragestellung legt nahe, dass du eine bestimmte antwort hören willst. trotzdem werde ich ein paar dinge aufschreiben, die du nach meiner meinung falsch siehst - weil du danach gefragt hast.

wenn du mit gerichtlichen entscheidungen nicht einverstanden bist, dann mußt du berufung einlegen.

dass der erzeuger erst dann an der beziehung stärkeres interesse zeigte, als ein konkurrent auftauchte, ist relativ normal: viele wissen nicht zu schätzen, was sie haben, und werden erst "wach", wenn sie gefahr laufen, etwas zu verlieren. das verpflichtet dich natürlich zu nichts und ich finde es auch richtig, gegen den wünschen des partners eine beziehung zu beenden, wenn man genug davon hat. allerdings muss das verhalten deines ex damals nicht heissen, dass er dir irgendetwas schlechtes wollte oder sonst was negatives über ihn sagt.

dass dein ex jahrelang sich um das kind nicht kümmern wollte, ist nicht gut und es ist verständlich, dass du sauer bist. allerdings kann man sich ändern, mit erfahrung bewertet man eigenes verhalten anders, vielleicht bereut dein ex mittlerweile. und wenn du denkst, dass er trotz seiner reue ein entgegenkommen deinerseits nicht verdient hat, ist das nachvollziehbar. aber eigentlich solltest du ihm auch nicht entgegenkommen wegen seiner person, sondern wegen eures gemeinsamen kindes. viele kinder bewerten es als wichtig, die eltern zu kennen. auch wenn dein sohn jahrelang von seinem vater vernachlässigt wurde, kann trotzdem der wunsch nach dem vater bestehen.

man kann jetzt sagen: ich kenne mein kind. man sollte bedenken, dass kinder gerne loyal sind und auch kleine kinder versuchen zu sagen, was man von ihnen hören will.

dass dein ex abstreitet, dass etwas schief läuft, kann man sich denken. schliesslich kriegt er die schuld angelastet. er macht, was er macht, sicher nicht mit absicht, und ist sich daher keiner schuld bewußt. klar, dass es dann zum streit kommt.

andererseits sollte man sich überlegen: liegt wirklich die schuld (allein) beim vater? wie schon geschrieben: kinder sind gern loyal. vielleicht kriegt euer kind mit, dass ein umgang mit dem vater nicht gewünscht wird und kommt dadurch in die zwickmühle? vielleicht hat er ganz andere probleme z.b. in der schule.

eigenanamnese ist nichts negatives. auch du gehst zum arzt und erzählst ihm, was du für wichtig findest bzw. beantwortest fragen. das ist genauso eigenanamnese.

"ich denke, da steckt noch viel mehr dahinter" - eine diagnose "schwere depressive episode", dazu noch rezidivierend reicht doch schon! dies ist eine "große" diagnose, die für eine große belastung des betroffenen spricht. die leute, die mit burn-out rumlaufen, über stress klagen und brav zur arbeit gehen, haben alle höchstens eine leichte episode. mit einer mittleren kann man nicht mehr arbeiten, mit einer schweren kommt man nicht selbständig aus dem bett. deinem ex geht es also phasenweise sehr schlecht.

in schlechten phasen mag ein depressiver nicht erziehungsfähig sein, er kann sich dann ja nicht mal um sich selber kümmern. dies kommt aber nicht "aus heiterem himmel" - gerade noch zurechnungsfähig, dann in der nächsten minute nicht. dein ex merkt das schon, wenn sich was anbahnt. die frage ist, ob er verantwortungsvoll genug ist, dann den umgang anders zu gestalten. es ist sowieso davon auszugehen, dass er in diesen phasen schwerer depression sowieso kein interesse am umgang hat, da er überhaupt nichts zustande bringt.

dass du zum elterngespräch mit ihm sollst, mag sehr unangenehm für dich sein. aber ihr seid nun mal beide die eltern und wenn man sonst alles für seine kinder tut, dann wird man doch diese stunde überstehen, da es ja dem kindeswohl dienen soll.

dass dein ex dir nachstellt und dich belästigt, brauchst du dir natürlich nicht gefallen zu lassen. ich würde mir ein tagebuch schreiben, in dem ich alles festhalte und dokumentiere. wichtig sind beweise z.b. wenn er dir sms schickt, diese aufbewahren; oder eben zeugen. vielleicht lässt du dich anwaltlich beraten, ob du gegen ihn genug in der hand hast, um ihn anzuzeigen.

dass dein ex jedes mal einen sack geschenke bringt, ist nicht ok. so wie du ihn schilderst, ist er vielleicht einfach so hilflos, dass ihm nichts anderes einfällt. dass er lieb und zuckersüß ist, kannst du doch aber nicht beklagen. oder wolltest du, dass er beim umgang mit deinem sohn grantig und gemein ist?

Kommentar von usagb,

Lol! Nein, natürlich soll er nicht grantig und gemein sein :).

Ich hege keinen groll wegen der Vergangenen Beziehung. Überhaupt nicht. Ich habe doch nach der Trennung lange viel Mühe eingebracht um zu versuchen ihm seinen Sohn nahe zu bringen. Aber wollte nur an mir rummachen.

Und was mich jetzt stört und so sehr verunsichert, ist dass er extrem hart und aggressiv gegen uns vorgeht. Er wollte nicht mit uns reden, wir haben es versucht. Er mverleumdnet meinen mann auf ganz scheußliche weise und lacht wenn er uns bei Gericht sieht. Beim letzten Termin wäre ich über sein triumphierendes Grinsen beinahe heulend zusammen gebrochen, alles ich wehement dazu gedrängt wurde Elterngesprächen zuzustimmen.

Vor allem macht mir aber Angst, dass er unseren Sohn tagesweise alleine haben soll. Dann ist niemand da um auf zu passen. Er macht seine psychische Genesung an dem Kontakt zum Kleinen fest. Was wenn der mal schlecht drauf ist? Was wenn der Kleine mal motzig ist?... Ich habe so große Angst, dass der Erzeuger ihn dann einfach ... der ist so starkt, der Mann... Wenn der zuschlägt...

Ich kann inzwischen kaum mehr schlafen, ich habe ständig alpträume.

Kommentar von Schokolinda,

so gut wie jeder erwachsene kann so zuschlagen, dass es einem kind schlecht geht. und bei jedem erwachsenen kippt die stimmung ab und an. dass sein ex sich auf andere weise sch... verhält, bedeutet absolut nicht, dass er euren sohn misshandeln wird. da besteht kein zusammenhang.

dass du keinen groll wegen der vergangenen beziehung hegst, kann ich nicht recht glauben, da du die dinge, die dein ex tut, nur negativ interpretierst z.b. dass er "euch ins gesicht lacht" nach der verhandlung - vielleicht hat er sich gefreut, dass er als elternteil mit einbezogen wird, es ist ja ein urteil zu seinen gunsten. mag sein, dass es leute gibt, die sich nur über anderer leute ärger freuen, aber normalerweise ist einem das hemd näher als die jacke, d.h. ich finde es wahrscheinlicher, dass er aus freude für sich selber lacht, denn aus schadenfreude für dich.

Kommentar von usagb,

Warum sollte er unseren Kleinen nicht misshandeln, wenn er es doch schon getan hat? Durch seine Krankheit war der Kleine bereits mehrmals in Lebensgefahr und wurde zum Schluss so Auffällig, dass der Kindergarten es mir mitgeteilt hat, dass er nur geweint hat, wenn er zum Erzeuger sollte, er hatte angst. Das Jugendamt hat dann beführwortet, dass der Kontakt eingestellt wird. Der Erzeuger war nicht bereit mit uns über Probleme zu reden. Er meinte, der Kleine wolle lieber bei ihm sein und alles was ich sagte sei falsch. Dabei haben wir viele Zeugen für Seans Verhalten.

Darum hab ich doch Angst!

Kommentar von Schokolinda,

sehr wahrscheinlich hast du in vielen situationen angst um deinen sohn und handelst trotzdem anders, als dein gefühl dir sagt. beispiele für situationen, in denen eltern gerne anders handelt würden, aber nicht können, wären z.b. impfen trotz angst vor impfschäden / in die schule/kiga schicken, trotz angst vor (stattfindendem) mobbing / kind am straßenverkehr teilnehmen lassen / kind irgendwann auf nächtliche veranstaltungen gehen lassen trotz alkoholunfälle jugendlicher fahrer etc / kind seiner liebe überlassen, obwohl man vom partner nichts hält....

jetzt hat das gericht so angeordnet und wenn dir keine möglichkeit zum widerspruch/ gegenantrag bleibt, dann muss es eben so sein. sage dir, dass das gericht quasi ein schiedsrichter ist und man davon ausgehen muss, trotz fehlentscheidungen, die überall vorkommen, dass der schiedrichter richtig entschieden hat. du kannst nicht in die zukunft gucken.

Antwort von Masomenos,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Verstehe dich da voll und ganz. Ist das Urteil der Richterin schon durch? Falls ja, würde ich Berufung einlegen, bis dahin müsstest du einen Aufschub des Rechtsbeschlusses bekommen.

Hast du denn einen Anwalt? Der müsste ja gut informiert sein, was man in einer solchen Situation machen kann.

Die Gutachten die über den Erzeuger erstellt wurden, sind ja nicht einfach von der Hand zu weisen. Man sollte darauf plädieren, dass die Sicherheit des Kindes nicht gewährleistet werden könnte.

Kommentar von usagb,

Ja, ich habe eine Anwältin. Aber die teilt vieles nicht mit, die gibt Infos nicht weiter... ZB, wie der Ex mir nachstellt.

Und mit dem Gutachten gibt es das Problem, dass zwar viel von seiner schweren Krankheit berichtet wird, aber in der Empfehlung heist es, er soll den Sohn Tagesweise alleine haben! Und darum will die Richterin das jetzt machen.

Bis zum Jahresende soll noch alles betreut ablaufen und die wollen halt nochmal recherchieren und so, ob das wirklich gut ist...

Kann ich bis dahin noch etwas tun?

Kommentar von Masomenos,

Naja, eine Anwältin arbeitet grundsätzlich nur mit Themen, für die sie auch Belege hat. Gibt es denn Beweise für das „nachstellen“?

Das größte Problem dass es hierbei gibt, ist die Empfehlung des Arztes. War das denn ein Amtsarzt? Gerichtlich werden ja nur Untersuchungen von Amtsärzten akzeptiert.

Wie alt ist dein Kind jetzt, wenn ich fragen darf?

Kommentar von usagb,

Der Kleine ist fünf.

Für das Nachstellen leider nur wenige. es ist zu schwammig. LEIDER!

Kommentar von Masomenos,

Habe gerade mal noch in den anderen Kommentaren rumgelegen. Also ich würde dir auch Empfehlen, die Anwältin zu wechseln. Aber das musst du wissen, nur du weißt ob das Jugendamt unrecht mit seinen Berichten hat.

Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass du der Erzeuger selbst sagen würde, dass er das Kind in seinen schlechten Phasen besser nicht haben würde. Das muss man doch gegen Ihn verwenden können ? Denn die Phasen sind mit Sicherheit nicht kontrollierbar.

Kommentar von usagb,

Meine Rede. Sagt auch die Psychologin und die Psychiaterin... Ich nehme an, er will dann einfach nach belieben Kontakte abblasen... Aber es soll doch auch Kontinuität wachsen? Ich finde dass alle so beunruhigend.

Antwort von tipps4scheidung,

Mein Rat: Halten Sie sich an das Urteil. Über ihre Sache wurde Recht gesprochen, dabei wurde die gültige Gesetzgebung berücksichtigt. Sie sind nicht diejenige die " Von mir aus, können betreute Kontakte ja weiterlaufen, aber alleine geht einfach nicht!" sagen kann. Dazu haben sie nicht das Recht. Das Umgangsrecht besteht zwischen dem Vater und dem Kind. Sie haben damit nichts zu tun. Sicherheit geben sie ihrem Sohn, wenn sie ihm klarmachen, dass er gerne zu seinem Papa darf und sie sich darüber freuen. Versuchen Sie nicht, dagegen vorzugehen oder den Umgang zu boykottieren. Ob bewusst oder unbewusst, sie selbst werden plötzlich als "manipulierender Elternteil" angesehen. Dann steht IHRE Erziehungsfähigkeit auf dem Prüfstand. Nicht selten wird einem Elternteil die Teilsorge oder das ABR vom Gericht entzogen. Zeigen sie sich aufgeschlossen und kooperativ, alles andere wird ihrem Kind schaden.

Kommentar von usagb,

Danke, davon habe ich schon gehört.

Was mir das Leben so schwer macht, ist dass der Bio.V. so aggressiv gegen uns vorgeht und eben zu Beginn nicht mit uns reden wollte sondern nur vor Gericht wollte. Er meinte, er wolle meinen Mann hinter Gitter bringen und mir solle man die Kinder wegnehmen und so... Da hatten wir ne menge Besuch! Laut Beurteilungen alles supie bei uns, nur so am Rande. Und echt doof finde ich, dass niemand darauf eingeht. Ich hab halt die Befürchtung, dass er das alles nur tut um uns böse zu tun und dass er den Kleinen fallen lässt, wenn er lust hat. Ich denke, der kleine käme schon klar, der Bio. V. is ja immer mal da gewesen und wieder verschwunden. Ich finds halt nur schade, dass es so ignoriert wird. Ist Biologischer Vater noch politisch korrekt?-Oder ist das auch eine Beschimpfung?

Kommentar von tipps4scheidung,

Was der "biologische Vater" da von sich gibt, ist nichts als heisse Luft. Machen sie sich keine Sorgen. So lange er sich kümmern will, soll er es auch tun. Ihr Kind wird lernen damit umzugehen. Wenn der Umgang zu "unzuverlässig" wird, können sie das in einem Gespräch beim Jugendamt erörtern und den Umgang einschränken oder auch kpl. einstellen. Aber zuerst müssen sie ihm die Chance geben, so dass das Jugendamt sieht und versteht, dass sie nicht grundsätzlich gegen einen Umgang sind.

Kommentar von usagb,

Vielen Dank.

Ich glaube inzwischen auch, dass es nicht anders geht. Wir hatten das alles schon mal durch, bevor der Bio.V. ein paar Jahre lang verschwunden war. Aber wir waren nur wenig beim Jugendamt, wir waren bei Beratungen der Lebensberatung und so... die geben keine Infos weiter über was war. Aber ach, solange es dem Bub gut geht dabei.

Antwort von AngeloM,

Kann ich voll und ganz verstehen,ich würde das Urteil der Richterin auch nicht akzeptieren.Was sagt dein Rechtsanwalt ?

Kommentar von usagb,

Meine Anwältin hat kurz vor dem Prozess umgeschwenkt. Das Jugendamt hat einen schlimmen und falschen Bericht über mich verfasst. Jetzt denken die alle ich bin böse... ich würde meinen Sohn belasten und falsch erzeihen und beeinflussen...Das ist nicht wahr.

Die Anwältin ist plötzlich so drauf von wegen, wir müssen aufpassen. Die wollte nicht mal hören, was ich zu der Beurteilung vom JA zu sagen habe. Als ich drauf bestand, dass es falsch ist, hat sich nur die Augen gerollt!

Es bestehen seit einem Jahr massive Spannungen mit dem Jugendamt. Ich habe immer alles an die Anwältin geschickt, aber es ... die macht da nix...Warum?

Kommentar von AngeloM,

wechsel den Anwalt,vielleicht besteht die Möglichkeit,das Armenrecht in Anspruch zu nehmen,falls es finanziell schwierig ist.

Kommentar von AngeloM,

sorry,heißt jetzt Prozessbeihilfe

Kommentar von usagb,

Ja, leider sind wir Arm. ... wie sich das anhört.

Wir können nicht wechseln. Ich kann höchstens der Anwältin Druck machen. Hab mich schon erkundigt.

Das ist alles soviel Arbeit! Ich google und recherchiere und spreche mit Ärzten und Menschen, Beratungsstellen und Freunden...

Es nimmt irre Viel Zeit ein...

Kommentar von AngeloM,

Ich nehm an,es macht dann nur Sinn,wenn du ruhig und sachlich die rechtsanwältin um konkrete Stellungnahme bittest,sag ihr,das du ihre Arbeit sooo nicht akzeptierst und genau erklärt haben möchtest ,was wirklich Sache ist.Falls du dich ihr nicht gewachsen fühlst oder sie dich einschüchtert,nimm jemand mit,der dir hilft,der es schafft ohne Agressionen Klartext reden kann. mehr wüßt ich jetzt auch nicht...sorry

Kommentar von usagb,

Das ist eine gute Idee. Danke, dass probiere ich.

Antwort von adinchen24,

Ich würde genau das selbe wollen und tun wie Du

Kommentar von usagb,

Vielen Dank.

Kommentar von adinchen24,

Gerne, evtl, machst Du dich mal Schlau bei deinem Hausarzt, d.h. Diagnose und die Frage dazu wäre z.B. wäre es ratsam Ihn mit einem Minderjährigen alleine zu lassen. WAS will dein Sohn? Wie alt ist Er? Ich glaube ab 13 oder 14 Jahren kann Er mitentscheiden....

Kommentar von usagb,

Nee,nee. Der findet das lustig. Der bringt immer massig Geschenke und Spielsachen mit und kauft ihm Zeug. Der Kleine ist erst fünf. :(. Weiß halt auch net, ob so ne riesen Bestechung gut ist.

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