Frage von ashypaws, 185

Muss ich meinen Rüden Kastrieren wenn meine Hündin Kastriert ist?

Hallo, Ich habe seit heute einen zweiten Hund (un kastrierter 1 Jähriger Husky Rüde) nun frage ich mich ob ich ihn kastrieren muss da ich noch eine Hündin habe die aber Kastriert ist. Also passieren kann ja nichts nur frage ich mich ob er dann nicht dauerhaft versucht sie zu bespringen(sie kann es ja eh schon nicht leiden wenn Er sie immer untenrum beschnüffelt oder ableckt) ich habe einfach mal bei meiner Tierärztin nachgefragt und die konnte mir keine genaue Antwort geben, Sie sagte nur wenn ich ihn kastrieren will soll ich ihn erst mal zeit geben zum eingewöhnen (was ja verständlich ist) und das dann wenn ich möchte erst im herbst machen sollte. Würde jetzt gern mal Meinungen von euch hören(gern Hunde Erfahrene Leute). Schonmal Danke im voraus Liebe Grüße Justin

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 39

Müssten tust du garnichts. Der Junge Mann brauch Erziehung, ist mitten in der Pubertät mit 12 Monaten.

Und wenn er deine Hündin so bedrängt, solltest du ihn von abhalten. Auch ist der Hund noch viel zu jung für eine Kastration, lass ihn erstmal erwachsen werden und ankommen.  Das ist ein mittelgroßer Hund der wird zwischen dem 2-3 Lebensjahr geistig und körperlich ausgewachsen werden.

Aufjedenfall musst du dafür sorgen das der rüde deine Hündin nicht ständig belästigt.

Antwort
von Tinia91, 46

Es kann funktionieren aber auf jedenfall das Verhalten der Hunde beobachten. Ich habe viele Freunde aus einem Verein die sowohl Rüden als auch Hündin haben. 

Du musst darauf achten ob deine Hündin sich anders Verhält als sonst. Sich zurückzieht etc.. Es gibt einfach Hunde die nicht harmonieren das muss nicht am Geschlecht liegen.

Ich finde aber du hättest dich vorher besser informieren sollen was Risiken betreffen sich einen zweiten Hund anzuschaffen. Und nicht erst ein holen und dann fragen.

Ich weiß ja nicht was deine Hündin für eine Rasse ist, aber du solltest dir darüber im klaren sein das wenn sie eine andere Rasse ist, die Hunde unterschiedliche Ansprüche haben.

Ein Husky braucht verdammt viel Bewegung damit er Ausgelastet ist und keine Dummheiten anstellt. 

Deshalb wurde hier ja auch schon geschrieben das du vielleicht sogar getrennt gehen musst wenn deine Hündin im Verhältnis weniger Auslauf braucht.

Kommentar von ashypaws ,

ich hatte vorher schon 4 Monate lang eine pflege hündin und weiß wie sich meine verhält. sie  liegt immer gern allein und will ihre ruhe haben und genau das macht sie jetzt auch. und genug zeit habe ich . ich bin selbstständig und arbeite von zu hause aus. und ich weiß das das mit einen Rüden wieder was ganz anderes ist. Danke für deine Hilfe :D

Kommentar von Berni74 ,

sie  liegt immer gern allein und will ihre ruhe haben

Ob es dann so eine gute Entscheidung war, Ihr dauerhaft einen Zweithund vor die Nase zu setzen... Aber das mußt Du selber wissen...

Kommentar von Tinia91 ,

Kann ich nicht wissen das du schon Erfahrung in Sachen Zweithund hast wenn du es nicht schreibst. 

Dann brauchst du dir keine  großen Kopf machen wenn du weißt wie sich deine Hündin verhält. 

Wenn sie so ist wie immer hat sie keine Probleme. Ansonsten ist es bei dem Rüden eben erziehungssache. Soweit ich weiß bespringen Rüden nur dann wenn die Hündin läufig ist.

Antwort
von Achwasweissich, 45

du musst ihn nicht kastrieren, deine Hündin ist in sexueller Hinsicht für ihn nicht intressant. Das Bespringen hat nicht immer etwas mit Sex zu tun sondern kann auch eine Dominanzgeste sein, deine Hündin sollte ihm ganz schnell einen drüber geben wenn er sien Glück versucht - schließlich ist sie ja nicht in Stimmung und Frechheiten muss sie ja nicht dulden.

Sicher wird der Rüde bald merken das seine Kollegin ein "Neutrum" ist und nichtmehr ständig um ihre Hinterhälfte rumschnüffeln. Unser Nachbarrüde (Deckrüde) hat auch bei meiner Dame zu Anfang sein Glück versucht, wurde von ihr verprügelt und seitdem spielen sie ganz normal und schön wild zusammen. Er riecht immer mal kurz - man kann ja nie wissen ob sie nicht doch mal heiß wird^^ aber dann hat es sich auch schon erledigt. Fremde Rüden belästigen sie nie, kastriert oder nicht aber spielen geht immer.

Kommentar von ashypaws ,

danke :D habe ihn ja erst seid heute. aber sie zeigt ihm schon das sie nicht will und bellt ihn an. er kam heute aus Spanien mit dem Flieger an. Er war dort in einer Tötungs Station

Kommentar von Achwasweissich ,

Dann lass ihm erstmal Zeit sich einzuleben, seine neue Kollegin kennen zu lernen und umgekehrt deiner Hüdin auch die Zeit ihn zu begutachten. Wenn er sie zu doll nervt und bedrängt kannst du sie trennen aber die mesiten Hunde sagen ganz schnell Bescheid wnn sie etwas stört.

Nach nur einem (spannenden, anstrengenden, stressigen) Tag oder womöglich nur ein paar Stunden im neuen Heim lässt sich noch nichtmal sagen ob die beiden sich mögen, geschweige denn ob der Rüde kastriet werden sollte. Wenn deine Hündin so resolut ist wie meine Zicke wird sie ihm ein paar fette blaue Flecke verpassen wenn er tatsächlich versuchen wollte aufzureiten. Ist es mehr eine ganz liebe, zurückhaltende ist es dein Job dafür zu sorgen das der "Neue" sie nicht zu arg ärgert.

Das die "Eier ab Methode" gegen Agressionen und Dominanzgehabe wirkt ist übrigens eine Legende, dagegen hilft nur Erziehung und Geduld. meine ma hat ihren Rüden mit nur 7 Monaten kastrieren lassen wiel er "zu dominant" war (also stumpf nicht von ihr erzogen, mir hat er gehorcht) er blieb unerzogen, agressiv gegenüber Rüden und halt einfach er selbst. Nur dicker. Meine Trulla ist auch kastriert, nachden wir 2x Probleme bei der Hitze hatten und sie hat weder zugenommen noch sich rgendwie charakterlich verändert. Ihr Fell ist ein wenig explodiert aber damit hatte ich schon halb gerechnet da es bei ihrer Oma auch so war. Egal, hab ich hald ein Schäfchen statt ein Schäferchen ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Das Bespringen ist meist eine Übersprunghandlung.

Antwort
von MiraAnui, 10

Nö musst du nicht... ein Rüde bespringt eine Hündin nur wenn sie läufig ist oder total unerzogen...

ich halte zu hause auch eine Hündin (kastiert) und einen rüden unkastiert... der bespringt gar nix und wenn doch gibts nen rüffel von mir und die Sache hat sich erledigt

Antwort
von Genoraldix, 64

Das ist nicht ganz risikolos, gerade bei Rüden. Manche nehmen nachher zu. Wir hatten mal einen, der zwar nicht zugenommen hat, aber es war ganz merkwürdig, wie die anderen Hunde auf ihn reagiert haben - sie wollten nicht mehr mit ihm spielen, was irgendwie mit dem Geruch zusammenhängen musste. Das muss für ihn total frustierend gewesen sein - erst ganz normales aufeinander Zugehen mit erhobenem, wedelndem Schwanz, das übliche kurze Beschnuppern, bevor man miteinander über die Wiese tobt....aber dazu kam es nie. Nach ein paar Sekunden war's bei den anderen plötzlich aus - und weg waren sie. Das waren keine Ausnahmen, wie's halt so vorkommt bei Hunden, die sich gegenseitig nicht riechen können. Das passierte so häufig, dass ich nicht umhinkam, dies in Zusammenhang mit der K. zu sehen. Ansonsten war er ein glücklicher Hund, aber halt ganz auf seine Menschenfamilie eingestellt. Ich glaube bei euch wird es auch so sein, dass er seine Bespringversuche irgendwann einstellen wird, wenn er eingesehen hat, dass sie das nicht will. Also ich würde mir das überlegen und mal sehen, ob das wirklich nötig ist.


Kommentar von ashypaws ,

danke für die Hilfe ich habe ihn erst seit heute und bis jetzt hat er sie ja noch nicht besprungen und in ruhe gelassen ich wollte einfach nur mal fragen. ausgelastet ist er da er heute allein schon 3 stunden auslauf hatte(er braucht ja auch ruhe nach dem Flug von Spanien nach deutschland)

Kommentar von Genoraldix ,

Super! Viel Glück mit dem Hund. Ich glaube, das wird sehr gut gehen.

Kommentar von ashypaws ,

danke :D ich bin froh das es hier auch Vernünftige Leute gibt die die fragen auch richtig durchlesen 

Kommentar von Bitterkraut ,

Aufreiten unterbindet man, da wartet man nicht, bis der Hund was "einsieht".

Kommentar von Genoraldix ,

Logisch, steht man nicht daneben und guckt zu.

Antwort
von Bitterkraut, 76

Nein,er muß nicht kastriert werden, nur erzogen.

Eine Hündin, die nicht läufig ist,wird auch nicht besprungen, es sei denn, der Rüde will Stress abbauen, da hilft Auslastung und Erziehung. Und das Unterbinden, sollte er aufreiten und die Hündin gibt ihm nicht ausreichend Bescheid. Es kann auch passiern, daß die Hündin beim Rüden aufreitet oder es versucht,da gilt das Gleiche, Erziehung und unterbinden.

Und warum holt man sich einen 2.Hund, wenn man so wenig Ahnung von Hunden hat? Es ist dein Job, zu verhindern, daß die Hündin Stress druch den Rüden hat.

Kommentar von ashypaws ,

danke für die hilfe aber warum muss man jemanden direkt so angehen?

Kommentar von Genoraldix ,

Ach ja, und lass dir von den selbsternanntne Hundefachleuten (die haben wahrscheinlich mal ein Buch fast bis zur Hälfte gelesen und ab da nur noch die Bilder angeguckt) - nicht ins Bockhorn jagen! Das Wichtigste ist die Freude am Tier und die Beschäftigung damit. Dadurch entsteht die Bindung, die der Hund braucht. Der Rest ergibt sich im normalen tagtäglich Zusammenleben von alleine. Die Hünding scheinst du ja schon eine Weile zu haben.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich halte seit 40 Jahren Hunde, meisten 2, zur Zeit 2 intakte Rüden, große Vorstehunde.

Kommentar von wanttobeahero ,

Das man mit einem 2. Hund getrennt arbeiten muss wird dir auch jede Hundeschule erzählen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Natürlich - und es braucht ne Menge Zeit, bis 2 Hunde so harmonieren, daß man nicht mehr so viel arbeiten muß und daß man sie gemeinsam gleichzeitig beschäftigen kann.

Ich hab 2 unkastrierte Rüden und wär mein Althund nicht so ein toller, souveräner Peacemaker, hätte es auch nicht oder nur schwer geklappt. Mein Alter hat mir viel geholfen, damit der Junge klarkommt, trotzdem bin ich 1 Jahr lang mit dem Youngster extra gelaufen, damit er was lernt. Und auch jetzt noch geh ich jeden 2. Tag mindesten 1 mal getrennt, damit ich sehe, wie jeder Hund für sich drauf ist, damit ich ihm meine volle Aufmerksamkeit widmen kann.

Kommentar von Genoraldix ,

Hundeschulen braucht man nicht, wenn man eine natürliche Affinität zu Tieren hat. Die wollen in erster Linie, dass ihr Betrieb rentiert.

Kommentar von Bitterkraut ,

Stimmt, ich war auch nie in einer Hundeschule, aber ich mußte trotzdem mit beiden Hunden getrennt arbeiten, damit es harmoniert am Ende.

Kommentar von ashypaws ,

ich werde trotzdem eine Hundeschule aufsuchen damit mir geholfen wird. ist ja keine schlechte sache sich helfen zu lassen

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, das ist esganz sicher nicht. Such dir dir Hundeschule sorgfältig aus, geh erst mal ohne Hund hin und guck zu, wie die arbeiten. Es soll 100% gewaltfrei und ohne Meideverhalten gearbeitet werden, hör auf dein Bauchgefühl und schau auch genau hin wie mit den Hunden umgegangen wird.

Antwort
von kpenkpele, 73

Erstmal nicht. Ich würd mal überlegen, wenn er dominantes Verhalten deiner Hündin oder anderen Hunden ggüber zeigt. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Es gibt nur serh selten "dominantes Verhalten" bei Hunden. Ich halte seit über 40 jahren Hund eund hab noch nie einen wirklich dominanten Hund erlebt.

Kommentar von kpenkpele ,

Ich auch. War aber lange in der Tierhilfe und habe dort einige Fälle mitbekommen. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, das sind aber wirklich Ausnahmen, es wird halt immer schnell von Dominanz geredet, oft steckt aber was ganz anderes hinter einem Verhalten.

Ich hab schon zig mal gehört "der Hund ist dominant", weil er vielleicht ein bischen rüpelt oder leinenaggressiv ist oder auch unsicher. Wenn er dann mal nen anderen Hund anknurrt ist er gleich "dominant". Ist ne Lieblingserklärung von Leuten, die ihre Hunde nicht richtig lesen können.

Deshalb bremse ich immer ein wenig wenn der Begriff fällt, war nicht persönlich gemeint.

Kommentar von Achwasweissich ,

ja, Unsicherheit die dann ganz schnell darin zu sehen ist das meine Hündin "einen auf dicke Hose" macht kenne ich^^ Wenn ich dann ganz entspannt bleibe, ihr ein, zwei Kommandos gebe damit sie weiß das ich alles unter Kontrolle hab und sie keine Verantwortung trägt ist sie wieder genau so lieb wie immer^^ Auch mit Leinenagression hatte ich meine Probleme aber die haben sich mit der Zeit zum Glück komplett erledigt. Hunde können Ruhe und Selbstbewusstsein auch lernen, sogar von Haltern die selber nicht grad Musterbeispiele sind *grins*

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