Frage von Chizumy, 85

Muss ich meinem Insovenzverwalter melden wenn mein Sohn in einer Pflegefamilie lebt?

Undzwar lebt unser Sohn seit September in einer Pflegefamilie.Da ich erfahren hab,das man 3 Jahre Mutterschutz oder so ähnliches hab,und man danach sich um Arbeit bemühen soll,stellt sich mir die Frage ob ich es meinem Verwalter melden soll oder nicht.Sie denken ja das er noch bei uns lebt,was nicht der Fall ist.Und arbeiten kann ich grade nicht,da ich mich um einen Therapieplatz bemühe.Würde ich denn Ärger kriegen wenn sie es rausfinden,oder ist es egal? Ich lüge nicht gerne,darum würde ich es ihnen auch sagen.Nur ist reichlich spät schon dafür :/

Antwort
von Juyanbe, 11

Selbstverständlich musst du das mitteilen !
Wenn ein Unterhaltspflichtiger , in diesem Fall dein Kind , nicht mehr im Haushalt lebt , muss das mitgeteilt werden .
Dann wird geprüft inwiefern du dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig bist , evtl sinkt dein Pfändungsfreibetrag . Ich gehe davon aus , dass du ohnehin unter der Freigrenze liegst und Sozialleistungen beziehst ( Hartz 4 ? ) , dennoch muss der TH von dieser Änderung wissen . Genauso würdest und solltest du ihm auch mitteilen wenn sich diese Situation wieder ändert , dass Kind zu dir zurückkommt. Mach es einfach .

Kommentar von Chizumy ,

habe ich :)

Kommentar von Chizumy ,

und Unterhalt zahlen müssen wir nicht.

Antwort
von NameInUse, 33

Egal wie man es dreht, Du wirst in der nächsten Zeit nicht arbeiten. Du hast Mitwirkungspflicht, also informiere den IV darüber und sage ihm auch, dass Du in Therapie gehen wirst. Lege ihm dar, dass Du nach der Therapie wiel eher eine Arbeit aufnehmen und durchhalten kannst, da Du dann Dein Leben in den Griff bekommst.

Kommentar von Chizumy ,

und wie soll ich der Sekretärin das erklären das ich erst jetzt eine Meldung schicke? :/

Kommentar von NameInUse ,

Ich würd da gar nicht groß rum machen. einfach nur sagen, dass das Kind derzeit nicht mehr in Deinem Haushalt lebt (wird wahrscheinlich der Grund sein, warum Du auch in Therapie gehst) und Du bald in Therapie gehen wirst

Kommentar von Chizumy ,

gut habe ihr eine Email geschrieben das es nicht eher ging,da wir Termine beim Gutachter achten und alles dran setzen das er zu der Schwester meines Freundes kommt.Und mich entschuldigt.Meine Sachrbeiterin vom Arbeitsamt weiß auch schon bescheid,und findet auch das ich zuerst eine Therapie machen soll.Nur habe ich angst das sie mir meine Insolvenz auflösen oder böse werden :/ ist ja immerhin 3 Monate her :/

Antwort
von DieMoneypenny, 13

Das ist auch wichtig für den Freibetrag. Entfällt da nicht eine Unterhaltspflicht?

Kommentar von Chizumy ,

welchen freibetrag? oO

Kommentar von DieMoneypenny ,

Naja Du hast ja einen gewissen Selbstbehalt. Ohne Kinder liegt der bei etwa 1080 Euro. Wenn Du ein Kind versorgst, erhöht sich dieser Freibetrag. Sofern Du sowieso darunter liegst mit Deinem Einkommen, hast Du zumindest nicht "betrogen". Aber ich würde die Tatsache dringend melden, denn Du könntest ja mal mehr verdienen oder mal aus anderen Gründen Deinen Freibetrag überschreiten. Und dann ist es Betrug.

Kommentar von Chizumy ,

naja bei mir geht der bis c.a 1440€ und wir kriegen nur etwa 900€

Kommentar von DieMoneypenny ,

Ja, aber er geht eben bis 1440 Euro, weil Du ein unterhaltspflichtiges Kind angegeben hast und ich weiß nicht ob das korrekt ist, wenn Dein Kind in Pflege ist!

Antwort
von waldschrat69, 10

Ich würde mal dem IV gar nichts sagen. Wer viel fragt und sagt bekommt viel Antwort und die sind immer negativ für den Fragenden, denn der IV ist nicht auf Deiner Seite und auch nicht Dein Freund.

Lügen sollst Du ja nicht, eben nur nicht alles ohne gefragt zu werden auf die Nase binden. Da kann Dir nichts passieren. Glaub mir nicht sagen ist immer besser...

Kommentar von Chizumy ,

nur habe ich der Sekretärin eine Email geschrieben,da mich das nich losgelassen hat.Kann da denn etwas passieren?

Kommentar von waldschrat69 ,

Würde die Kommunikation mit dem Büro des IV einstellen und nur noch kommunizieren wenn ich was gefragt würde. Ruhig sein. Kann nichts passieren...

Kommentar von passaufdichauf ,
 Kann nichts passieren...

Nichts ....außer, dass ihr die Restschuldbefreiung versagt wird, weil sie ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen ist. Dann war die ganze Zeit der Insolvenz nichtig.

Solche "Antworten" wie die deine sind gefährlich!

Kommentar von waldschrat69 ,

Wenn Du auf der Strasse läufst kann Dir auch ein riesiges Hagelkorn auf den Kopf fallen und Du bist tot. Also irgendwas findet man überall was gefährlich ist. Man muss aber abwägen was gefährlicher ist, viel zu sagen oder wenig....

In der Regel passiert nichts, es ist eher gefährlich zu viel zu fragen und sagen, denn dann ist die Chance irgendwas falsch zu machen und/oder dass der IV was findet viel viel grösser. Das mit der sogen. "fehlenden Mitwirkungspflicht" muss erst einmal nachgewiesen werden und selbst wenn, dass muss erst einmal nachgewiesen werden das dies der Tatbestand wäre....hier in diesem geschilderten Fall ist ein Nachweis der fehlenden Mitwirkungspflicht zu gut wie unmöglich.....

Solche "Kommentare" wie Deiner sind unnötig und irreführend!

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