Frage von Gutermanheim, 134

Muss ich meine Personalien angeben?

Hallo, ich wurde gestern in einem Zug nach dem Ticket geprüft. Leider hatte ich meine geldbörse (in der mein Tricket ist) zuhause vergessen.

Die Kontrolleuring meinte, ich müsse nun 100€ Stafe bezahlen. Dann fragte sie nach meiner Adresse und Namen. Ich habe ihr dann gesagt, das ich Alexander König heiße und in der Hirschengasse 3 5662 Zell am See wohne. (ALLES ERFUNDEN)

Bei meiner Station verließ ich den Zug und fing nach Hause..

Mache ich mich strafbar oder ist das nicht mein Problem?

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 84

Nicht ganz fein was du gemacht hast, aber dennoch strafrechtlich ohne Belang. Selbst eine Owi nach 111OwiG gibt es nicht. 

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Wie man sowohl an der Höhe des Beförderungsentgelt ( 100 € zu 60 € ) als auch an der Alias Postleitzahl erkennen kann, geht es hier nicht um Deutschland.

Antwort
von Weykna, 89

Wenn der Zugbegleiter die (Bundes)Polizei dazu holt und diese deine Angaben überprüfen, was sie durchaus dürfen, hast du ein Problem und darfst nicht nur mit einer Fahrpreisnacherhebung sondern auch mit einer Anzeige rechnen.
Außerdem würdest du zu einer Wache gebracht werden um deine Person zu identifizieren - das wird ein Weile dauern.

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

sondern auch mit einer Anzeige rechnen.

Ja. Aber in dem Fall nur mit einer Ordnungswidrigkeiten Anzeige.

Antwort
von Hannibu, 74

Wo war es denn? Natürlich ist das Strafbar, aber das fällt erst auf, wenn du gefunden wirst. Falls es in Deutschland war hättest du auch sagen können, dass du ein Ticket hast und es nachreichen können... Das kostet 7€

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Die angebliche Strafbarkeit begründest du mit welchen § ?

Antwort
von Franticek, 70

Das betrifft wahrscheinlich Österreich, so etwas solltest du dazuschreiben.

Antwort
von JojajonMTV, 89

Ja, das ist ein Problem! Das nennt sich Falschaussage und ist strafbar. Du müsstest deine echten Angaben angeben und dann die Karte nachzeigen, dann dürftest du nur noch Aufwandsentschädigung zahlen. PS 100€ ist übertrieben, wenn der Vorfall in Deutschland war.
LG

Kommentar von quanTim ,

100€ ist sehr realistisch. In der regel zahlt man 60€ strafe, plus das ticket was nachgelöst wird. Dann kann man locker mal auf 100€ kommen, jeh nachdem wo man hin fährt

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Tim:  Wenn es um Deutschland geht ( geht es vorliegend jedoch nicht, denkst du aber ), dann sind exakt 60 € erhöhtes Beförderungsentgelt realistisch. 

Kein Cent mehr oder weniger.

Wenn man innerhalb von 7 Tagen ab dem Tag der Kontrolle nachweist, dass man zum Zeitpunkt der Kontrolle im Besitz einer gültigen Fahrkarte war, dann muss man nur eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von ca. 7 € zahlen.

Kommentar von ES1956 ,

Der Nachlösebetrag beträgt exakt den doppelten normalen Fahrpreis, mindestens 60€. Nicht 60+Fahrpreis. Wenn der Preis für die nach zu zählende Strecke also 50€ beträgt kommt man auf 100€ Nachlösung.

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

ES:  Das erhöhte Beförderungsentgelt beträgt ( in Deutschland ) exakt 60 € . Nicht mehr und nicht weniger.

Reicht man innerhalb von 7 Tagen ab dem Tag der Kontrolle eine zum Zeitpunkt der Kontrolle gültige Fahrkarte nach, so muss man nur ein ca. 7 € teures Bearbeitungsentgelt bezahlen.

Als ob der normale Fahrpreis immer 30 € beträgt. Unsinn.

Dein dritter Satz ist rechtlich totaler Müll.

Kommentar von AalFred2 ,

Dafür dass du wie immer nur gefährliches Halbwissen aufweist, tönst du mal wieder ganz schön laut. Das erhöhte Beförderungsentgelt beträgt in Deutschland, wie ES so richtig anführte das doppelte des gwöhnlichen Fahrpreises mindestens aber 60€.

https://www.db-fahrpreisnacherhebung.de/haeufige-fragen/

Warum hälst du nicht einfach den Mund, wenn du doch so offensichtlich keine Ahnung hast, oder googlest zumindest, bevor du dich hier so blamierst?

Kommentar von AalFred2 ,

Inwiefern sollte eine Falschaussage gegenüber einem Zugbegelieter strafbar sein?

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

MTV :  Falschaussage? Wenn man falsche Personalangaben macht, ist das nach § 111 OwiG eine Ordnungswidrigkeit. Keine Straftat.

Und wie du der Frage ( Postleitzahl ) entnehmen kannst, geht es nicht um Deutschland.

Kommentar von JojajonMTV ,

Danke für eure Korrekturen! Aber 6 Kommentare mit dem gleichen Inhalt sind vielleicht etwas übertrieben. Trotzdem danke!
(Damit wollte ich ausdrücken, dass Kommentare nicht mehr nötig sind)

Kommentar von JojajonMTV ,

Danke Mr. Schlaubischlumpf!

Antwort
von Snake34, 57

Strafbar hast du dich schon durchs ohne Ticket fahren gemacht aber dreist bist du noch oben drauf. Wenn gegen dich ermittelt werden soll wird schwierig da du ja falschen Namen genannt hast.  Schockiert bin ich über deine abgekochte Art.  Aber das ist deine Sache 

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Gilt für Deutschland:

Nur weil man ohne Ticket in ein öffentliches Verkehrsmittel steigt, hat man sich noch längst nicht einer Leistungserschleichung nach § 265a StGB strafbar gemacht.

Die Strafbarkeit kann frühstens 7 Tage nach der Kontrolle eintreten. Und zwar dann, wenn man innerhalb dieser 7 Tage kein zum Zeitpunkt der Kontrolle gültiges Ticket nachweist.

Aber:

Weist man das Ticket erst nach 30 Tagen, oder auch erst nach 120 Tagen und eventuell erst vor Gericht, nach, muss man zwar in der Regel die 60 € erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen, hat sich aber nach wie vor nicht strafbar gemacht.

Antwort
von Vyled, 37

Falschaussage bei so etwas ist Strafbar. Erwischen die dich noch mal, kannste direkt noch mehr ärger kriegen. 

Hoffe die haben alles auf Kamera damit solche Leute dort nicht mehr mitfahren

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Liste mal den entsprechenden, aussagekräftigen § auf.

Antwort
von Skibomor, 34

Ich denke ja nicht, dass die Leute von den Vekehrsbetrieben hier unterwegs sind.... Falls aber doch, war es superschlau, hier öffentlich die falschen Personalien zu posten!!!

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Und meinst du, wenn die Verkehrsbetriebe den Fragesteller hier sehen, bekommen sie die echten Personalien raus?

Das geht bei schweren Verbrechen. Bei so einer Leistungserschleichung macht die Polizei diesbezüglich keinen Finger krumm.

Antwort
von ES1956, 27

Die kennt dich jetzt, man sieht sich immer zweimal..

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Dann gibt der Fragesteller noch mal die gleiche Anschrift an. 

Kontrolleure die keine Dokumente verlangen, sind selbst schuld wenn die Ahndung des Schwarzfahrers deswegen scheitert.

Diese Kontrolleure sollten von ihrem Arbeitgeber einen Rüffel erhalten.

Denkst du die Kontrolleure bekommen mit, ob die Adresse eines Schwarzfahrers stimmt? Das zu klären übernehmen Sachbearbeiter im Innendienst.

Kontrolleure im Außendienst bekommen selten mit, wie mit einem Schwarzfahrer letztendlich verfahren wird.

Außer in solchen Fällen. Da wird der Innendienst nämlich Stunk machen und fragen:  "Hey, was hast du mir denn hier für einen Mist aufgetischt?

Die Adresse gibt es so nicht, bzw. ist der Schwarzfahrer dort nicht zu ermitteln. Hast du von ihm kein Ausweisdokument verlangt?"

Antwort
von Ggggggggg13, 72

Strafbar machste dich aber dir wird niemand was nachweisen können .Solltest allerdings vllt nichtmehr mit dem Zug fahren.

Kommentar von FachRechtAnwalt ,

Die angebliche Strafbarkeit geht aus welchen § hervor?

Kommentar von Ggggggggg13 ,

müsste man mal naChgucken aber man ist dazu verpflichtet

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