Muss ich Inkasso zahlen, obwohl Rechnung bezahlt, bei der Überweisung aber die falsche Rechnungsnummer drauf stand?

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2 Antworten

Nein, musst du nicht. Die Zahlung hat schuldbefreiende Wirkung. Diese tritt mit der Gutschrift auf dem Konto des Empfängers ein. 

Ab dem Zahlungseingang ist die Schuld beglichen, es kann kein Verzug mehr eintreten. Damit ist keine Grundlage für die Berechnung von Verzugsschäden, zu denen Inkassogebühren gehören, gegeben. 

Die Angabe der Rechnungsnummer ist lediglich eine Hilfe für den Zahlungsempfänger, damit dieser sie besser zuordnen kann. Sie hat jedoch auf die schuldbefreiende Wirkung keinen Einfluss. 

Selbst wenn das so in den AGB stünde, würde diese Klausel einer Inhaltsprüfung nicht standhalten und ist eh unwirksam. 

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Kommentar von Sinabine
23.02.2016, 20:37

Merci erstmal für deine Antwort. Zur Inhaltsprüfung der AGB: Mir wurde am Telefon gesagt, wenn ich öfters nicht die korrekte RE-Nr. angebe, dann würde mir der Vertrag gekündigt. 

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Nein , denn das Überprüfen der Geldeingänge gehört zu den Standartarbeiten eines geschäftserfahrnen Unternehmens.

Dabei spielt es keine Rolle wenn eine rechnungsnummer falsch angegeben war.

Anhand der Summe und des Namens wäre es für das Unternehmen kein Problem gewesen festzustellen um was für eine Forderung es sich handelt

Die Agbs spielen keine Rolle

Eine Verrchnung mit den Inkassogebühren ist ebenfalls nicht rückwirkend möglich

Um welches Unternehmen handelt es sich ?

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