Frage von Smylilovegirl, 39

Muss ich in die Geschlossene Psychatrie?

Hey Leute, Also ich brauche mal eure Hilfe... ich bin jetzt 12 Jahre alt, weiblich und habe richtig angst vor irgendeiner Krankheit oder so. Immer wieder bilde ich mir irgendwelche Symptome ein und habe angst daran zu sterben. Ich hab auch angst das jemandem aus meiner Familie oder einfach irgendwem was zustößt. Meine Eltern interessiert das gar nicht und es gibt auch sonst niemanden an den ich mich wenden kann. Ich glaube auch Depression zu haben, aber ich meine ich kann mir dass auch nur einbilden, weil ich mich nicht ritze und auch keine Selbstmord Gedanken habe. Ich hab viel zu viel angst davor...aber einmal hab ich mir mit Absicht in den Finger geschnitten... Ich meine es ist schon ein paar Monate her und es war nur ein bisschen in den Finger, aber es hat mich trotzdem erschrocken das gemacht zu haben.

Ich hab der Freundin der ich am meisten vertraue das alles erzählt und sie meinte ich wäre ein Fall für die Geschlossene Psychatrie. Das hätte ich jetzt nicht erwartet aber ich vertraue ihr halt und naja...muss ich wirklich in die Geschlossene???

Und wenn ja wie mache ich das dann? Ich kann doch nicht einfach zu meinen Eltern gehen und sagen ich will mich in die geschlossene Psychatrie einweisen lassen. Wie läuft es in so einer Psychatrie ab? Viele sagen dort wird man ans Bett gefesselt...stimmt das?

Danke schon mal<3

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Smylilovegirl,

Schau mal bitte hier:
Angst psychatrie

Antwort
von greulinchen, 14

Also: Deine Freundin war wohl etwas überfordert mit dem, was du ihr erzählt hast.
Du bist "kein Fall für die Geschlossene", das schon einmal vorab. :) Auf eine geschützte Station (so nennt man es eigentlich) werden Patienten aufgenommen, die eine potenzielle Gefahr für sich oder andere darstellen aufgenommen. (Also, wenn sie zb. starke Suizidgedanken haben, sich massivst selbstverletzen, Stimmen hören, die ihnen befehlen sich oder anderen etwas anzutun usw.) Auf diese Stationen kann freiwillig man auch gegen seinen Willen mit einem richterlichen Beschluss aufgenommen werden, um geschützt zu werden.
Die Stationen sind verschlossen und Ausgang gibt es nur nach Rücksprache und Ermessen des Arztes und des Pflegepersonals.
In geschützten Stationen kann es tatsächlich vorkommen, dass Patienten "ans Bett gefesselt" - also an Armen, Beinen und Bauch fixiert werden müssen. Das ist aber nicht die Regel, sondern wird nur in Ausnahmefällen gemacht, wenn der Patient anders nicht zu beruhigen ist oder Personal und Mitpatienten angreift. Auch diese Maßnahme ist an strenge Vorgaben gebunden und zeitlich begrenzt. Bevor es aber dazu kommt, versucht man noch viele andere Maßnahmen um den Patienten das zu ersparen.
Das dazu.
Du selbst solltest dir aber auch Hilfe suchen. Geh zu deinen Eltern oder einer anderen vertrauten erwachsenen Person, und sprich mit ihnen über deine Sorgen und Ängste. Gemeinsam mit ihnen kannst du dann auch einen Facharzt, einen Psychiater, aufsuchen und eine Therapie beginnen. Die muss nicht in einer Klinik stattfinden, das geht auch ambulant, von zu Hause aus. Du musst da keine Angst haben,,dass man dich nicht ernst nimmt oder dich für verrückt erklärt. Deine Ängste haben eine Ursache und es ist gut, dagegen etwas zu unternehmen. Wenn du eine Grippe hast holst du dir ja auch Hilfe beim Arzt.
Und dies sei noch bemerkt: Es ist gut, nun etwas zu unternehmen, und es nicht über Jahre zu verschleppen, denn danm ist es viel schwieriger anzufangen, denn deine Problematik wird sich verfestigen und evtl. verschlimmern, wenn du dir keine Hilfe holst.

Antwort
von aljahir33, 23

1. wirst du nur gefesselt wenn du durchdrehst und eine gefahr für dich selbst und andere bist,bist du aber einfach nicht.

2. ich war genau so. du darfst einfach nicht sofort zu jedem hinrennen und ihn vor irgendetwas warnen. 

3. nutze deine angst und lies wikipedia-artikel. wegen der angst insteressiert du dich bestimmt auch sehr für den menschlichen körper. dadurch hast du dann wie ich später super noten in chemie bio und physik

Antwort
von Sarah1488, 15

In die geschlossene kommst normalerweise du bei fremd- und eigengefährdung. Geh zu deinem Hausarzt und berichte ihn von deinen Symptomen, er wird dir (wenn es wirklich so schlimm ist) eine Überweisung an einen Psychiater schreiben. 

Antwort
von UnitatoIsLife, 24

Rede vielleicht erstmal mit einem Psychologen...ä

Antwort
von RonicsGamer, 39

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker...

Kommentar von notuser1 ,

beste Antwort ever xD

Kommentar von RonicsGamer ,

:D

Antwort
von HellaMattoni, 24

Du bist 12,deine Freundin wohl auch und ich glaub kaum das sie weiß wovon sie da redet. Du hast einfach nur Angst deine Familie zu verlieren und selbst zu sterben,nix mit Depressionen,Psychatrie etc.

Antwort
von max1949, 37

Was manche für Probleme haben.

Kommentar von luckynoob14 ,

Und das ist, leider, nur die Spitze vom Eisberg. Die Welt kann grausam sein.

Ich finde sie toll.

Kommentar von max1949 ,

Bei mir ist sie immer grausam. Ich finde sie ist die Versklavung pur.

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