Frage von maxiboyii, 289

Muss ich in der Grundausbildung bei der Bundeswehr schwimmen können?

Expertenantwort
von navynavy, Community-Experte für Bundeswehr, 274

Es kommt auf die Art Deiner Verpflichtung an:

  • Als schlichter Freiwillig Wehrdienstleistender (FWDL) musst Du nicht unbedingt schwimmen können - es wird Dir niemand den Kopf abreißen, wenn Du bei den (meines Wissens auch nicht in allen Grundausbildungseinheiten durchgeführten) Schwimmübungen aus dem Grund "Nichtschwimmer" nicht teilnimmst. Diese sind zum Bestehen der Grundausbildung nicht notwendig. Ich war z.B. während meiner GA zweimal mit der Truppe im örtlichen Schwimmbad, einmal zum normalen Bahnenschwimmen auf Zeit, einmal zum Kleiderschwimmen. Letzteres (Feldanzug ohne Stiefel) war ziemlich anstrengend, aber irgendwie witzig :-)
  • Anders sieht es aus, wenn Du Dich als Soldat auf Zeit (SaZ) verpflichten möchtest. Diese müssen regelmäßig die Leistungen des deutschen Sportabzeichens nachweisen, und da gehört Schwimmen mit dazu.

Also: Es schadet Dir sicher nicht, wenn Du das Schwimmen erlernst. Als SaZ wirst Du es können müssen, aber auch als FWDL ist es durchaus von Vorteil.

Kommentar von ponter ,

@ maxiboyii

Anmerkung:

Erwägst du den Dienst in der Marine, empfiehlt es sich definitiv, schwimmen zu können, da bei einer Bordverwendung mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann, außerhalb der GA, eine Schiffssicherungsausbildung auf dem Plan stehen wird. Dazu ist es u.a. notwendig, ins Wasser zu gehen. 

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