Wir befinden uns gedanklich gerade am Anfang eines Adoptionsverfahrens, wissen auch noch nicht, ob Inland oder Ausland. Ich habe mal gehört, dass es für eine Adoption erforderlich sei, Eigentum zu besitzen, sei es nun ein Haus oder eine Wohnung. Wir mieten aber zur Zeit eine Mietwohnung, kämen wir dann als Adoptionsbewerber schon gar nicht in Frage?
Wir haben vor vielen Jahren ein Kind adoptiert.Da wir Hausbesitzer waren, kann ich die Frage nicht direkt verneinen.Ich glaube aber, dass ganz andere Sachen wichtig sind . Es werden zu jedem Kind die passenden Eltern gesucht, nicht für die Eltern ein Kind.Ob mit oder ohne Haus, macht keine gute oder schlechte Eltern aus.Es ist leider sehr schwer ein Kind zu bekommen , egal ob in Deutschland oder Ausland.Ich finde es etwas ungerecht das man als Berühmtheit nicht mal verheiratet sein muss.Für alle anderen gilt nicht zu jung nicht zu alt ,verheiratet guter Lebenswandel usw. Also ich wünsche auf alle Fälle viel Glück ,wir haben diesen Schritt mit unseren fast Erwachsenem Kind nie bereut .
Wir haben ein Kind aus dem Ausland adoptiert und wohnen in einer Stadt in einer gemieteten Wohnung. Wichtig war zunächst unsere Eignung als Eltern für ein Kind einer anderen Nationalität, denn es werden wie schon gesagt immer Eltern für Kinder gesucht und nicht ein Kind für kinderlose Paare. Hinsichtlich unserer Wohnstituation wurde überprüft, ob unsere Wohnung ausreichend Platz für ein 2. Kind aufweist und natürlich, ob wir finanziell in der Lage sind, die Miete aufzubringen.
Nein, es reicht aus, wenn ihr eine Wohnung mietet, die genügend Platz hat. Es sollte nur ein eigenes Kinderzimmer für das Kind vorhanden sein. Ein Adoptionsverfahren ist ein langer Weg und es würde u.a. auch ein Hausbesuch durch einen Mitarbeiter eines Jugendamtes stattfinden, egal ob nun eine Inlandsadoption oder eine Auslandsadoption geplant ist. Im Rahmen dieses Hausbesuches würde dann auch überprüft werden, ob eure Wohnung genügend Raum für ein Kind bietet.
Nein - wichtig für eine Adoption ist in erster Linie, daß man diese Kind wirklich liebt, finanziell absichern und ernähren kann, also eine bezahlte Arbeitsstelle hat. Zudem darf man eine bestimmte Altersgrenze nicht überschritten haben (- finde ich zwar "blöd", ist aber leider so).