Frage von MMansonfan, 13

Muss ich etwas beim verwenden von eigenen Texten beachten?

Hallo!

Ich schreibe gerade eine wissenschaftliche Arbeit und wollte aus meinem Gedächtnis heraus noch Informationen mit einbauen die ich irgendwann mal gelernt habe. Muss ich da auch irgendetwas beachten was das zitieren betrifft? Denn es ist ja keine fremde Quelle, es ist aus meinem Kopf in meinen eigenen Worten verfasst worden.

Danke schon mal!

LG

Antwort
von Elfi96, 10

Das war in U. Von der Leyens Doktorarbeit auch kein Problem. 

Beitrag aus dem Netz:

Die Hochschule attestiert jedenfalls der Ministerin angeblich ohne Ansehen der Person, es habe sich "überwiegend" um keine bewusste Täuschung gehandelt. Man spricht lieber von einer "handwerklich nicht sauberen Arbeitsweise". Auf die müssen sich nun alle berufen dürfen, die an der MHH eine Doktorarbeit geschrieben haben oder noch verfassen wollen. Sie müssen nur kundtun, die Copy&Paste-Passagen seien halt handwerkliche Fehler, die ohne Absicht in den Text übernommen wurden. Vielleicht werden sie deswegen handwerklich genannt, um jeden Verdacht fernzuhalten, es habe etwas mit Kopfarbeit zu tun, wo das Bewusstsein nicht fern ist. Auch ein Prüfen von Doktorarbeiten auf Plagiate kann sich die Hochschule in Zukunft ersparen, auch wenn sie sich eine Hintertür offenhält und davon spricht, dass bei dem "Muster der Plagiate" keine Täuschungsabsicht vorläge. Die Plagiate seien, wie dies Professor Dr. Thomas Werfel, der Ombudsmann der MHH für das Verfahren, auf unterschiedliche Weise erfolgt. Aus dem "unterschiedlichen Charakter der Verstöße", so die Begründung, wurde gefolgert", dass keine systematische, rechtserhebliche Täuschungshandlung vorliegt". Die liegt nach seiner Ansicht nur dann vor, wenn ein Schema zu erkennen ist. Man muss also nur mal kleinere oder größere Abschnitte kopieren, manchmal ein bisschen umschreiben, manchmal nicht, schon hat man unterschiedliche Verstöße produziert, könnte man daraus folgern.

Die MHH hat entschieden, wie man dies im Ansehen der Person, um die es ging, erwartet hat. Sie hat damit andere Universitäten düpiert, die auch Politikern den Doktortitel wie bei Schavan entzogen haben, wo die Plagiate weniger häufig und umfangreich auftraten. Das Ansehen des medizinischen Doktortitels wurde noch einmal nachhaltig untergraben, was dem Wissenschaftsstandort Hannover und Deutschlands nicht gerade förderlich sein wird. Nun dürfen mit Verweis auf von der Leyen und die MHH die sowieso niedrigen Maßstäbe für medizinische Doktorarbeiten weiter gesenkt werden. Für Mediziner, die eine eigenständige Arbeit geleistet haben, ist die Entscheidung der MHH hingegen ärgerlich.

LG 

Kommentar von MMansonfan ,

Na gut, bei Problemen werde ich dann wohl auf U. Von der Leyens Doktorarbeit hinweisen!

Antwort
von Sandraturn, 13

Wenn du es neu verfasst hast ist das kein Problem

Kommentar von MMansonfan ,

Hoffe ich mal :) Danke für die Antwort!

Antwort
von marena87, 12

Hallo! Also das kommt ein bisschen drauf an, du musst ja deine Begründungen etc. anhand der wissenschaft belegen. Wenn du also mit etwas begründest, was du in deinem Studium gelert halt, also etwas, was jemand anderes herausgefunden hat, dann musst du auf diesen jemand und eben auf daas Schriftstück, in dem es steht verweisen. also mit vgl. oder ähnlichem. Aber das ist vielleicht auch von Fach zu Fach anders...!?...Viel Erfolg!

Kommentar von MMansonfan ,

Das habe ich mir auch gedacht mit dem Personen verweisen oder dem Text aus dem ich diese Informationen her habe...bloß ich weiss echt nicht woher ich das Wissen habe, ist schon eine Weile her... Danke dir trotzdem! Ich glaube ich werde es einfach so lassen.

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