Frage von Chaosbrother, 110

Muss ich eine Mahnung per E-Mail bezahlen, die nach der zu späten Zahlung eingegangen ist?

Die Mahnung kam von Klarna, ich habe die Rechnung (16.95€)ca. eine Woche zu spät bezahlt, die Mahnung kam drei Tage nach dem Bezahlen und besagt am Ende der Rechnung

Mahngebühr 4,95

Getätigte Zahlung 16,95

Gesamtsumme 4,95

Muss ich die noch zahlen?

Antwort
von LiselotteHerz, 62

Hast Du denn jemals von denen, bevor Du die Überweisung gemacht hast, ein Mahnschreiben erhalten?

Wenn Du das Geld überwiesen hast und dann erst ein Mahnschreiben per Mal erhalten hast, würde ich das nicht zahlen. lg Lilo

Antwort
von kevin1905, 47

Mahngebühren von 4,95 € sind nicht statthaft.

Die verzugsbegründende Mahnung hat kostenfrei zu erfolgen. Jede weitere darf maximal 2,50 € kosten (gilt auch nur für Briefe, eine elektronische Mahnung verursacht keine Kosten), bzw. diese 2,50 € wären maximal durchsetzbar.

Kommentar von mepeisen ,

Ich übersetze Kevin mal: Nüscht kriegen sie. :-)

Antwort
von peterobm, 49

das hat sich überschnitten, die versuchen es, Bestand hat es jedenfalls nicht. ich würde nicht zahlen.

Antwort
von albatros, 36

Du hast dich mit Inklasso in Verbindung gesetzt und mitgeteilt, dass fristgerecht gezahlt wurde. Du solltest nochmals schriftlich per Einwurfeinschreiben dem Inkassodienst mitteilen, dass du keine rechtliche Grundlage für deren Forderung erkennen kannst und deshalb diese nicht zahlen wirst. Eine Kopie des Beleges beifügen.Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass du dann Ruhe hast und keine Klage erhoben wird.

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Kommentar von mepeisen ,

Inkassos sind hier doch noch gar nicht tätig.

Kommentar von albatros ,

Mein Kommentar bezog sich auf die Antwort von Alexander 234 und nicht die Frage des Fragestellers. Hatte sie versehentlich bei diesem platziert, ging aber nicht zu ändern (löschen).

Kommentar von mepeisen ,

ok, das ergibt dann überraschenderweise einen tieferen Sinn :-)

Antwort
von Charlybrown2802, 62

aber steht da nicht auch drin, " sollten sie die Rechnung bezahlt haben, sehen sie die Mahnung als gegenstandslos an" ?

ich würde die nicht mehr zahlen, antworte auf die email, das du die Rechnung bezahlt hast

Kommentar von Chaosbrother ,

Die Mahnung sagt doch sogar, dass die Zahlung schon bei denen eingegangen ist, das sieht mir sehr nach Abzocke aus.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Das sehe ich genau so, bei dieser Rechnung wird ja der Eingang der 16,95 sogar bestätigt.

Antwort
von Alexander234, 35

Ich bin wohl nicht der einzige...

Finger weg von Klarna! Ich hatte eine rechnung von ca 38 € habe die bezahlt 1 tag vor der Frist ,dann wurden weitere 4,95 € mahnungs restbetrag berrechnet obwohl ich kein schreiben gekriegt habe! Jetzt kommt die Inkasso und verlangt von mir den ganzen betrag plus mahnung plus Inkasso papierkramm insgesamt 59.75 € ? Ich habe darauf mit KLARNA und auch mit COEO INKASSO gesprochen und sagen zu mir das ich die 59,75 € BEZAHLEN MUSS :OBWOHL ICH SCHON 38 € bezahlt habe! Das kann doch wohl nicht wahr sein ! Welches Gericht wird diesen B?etrügern RECHT GEBEN?

https://www.gutefrage.net/frage/finger-weg-von-klarnacoeo-inkasso-betrug-ich-hat...

Kommentar von albatros ,

Du hast dich mit Inklasso in Verbindung gesetzt und mitgeteilt, dass fristgerecht gezahlt wurde. Du solltest nochmals schriftlich per Einwurfeinschreiben dem Inkassodienst mitteilen, dass du keine rechtliche Grundlage für deren Forderung erkennen kannst und deshalb diese nicht zahlen wirst. Eine Kopie des Beleges beifügen.Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, dass du dann Ruhe hast und keine Klage erhoben wird.

Antwort
von albatros, 25

Mahnungseingang nach Zahlung >> Mahngebühr nicht zahlen. Fertig.

Antwort
von Kreidler51, 46

Da die Überweisung ja raus ist würde ich warten ob sie sich nochmal melden, wenn ja dann nachzahlen.

Antwort
von martinzuhause, 57

du hast zu spät gezahlt also ist die mahngebühr schon ok

Kommentar von mepeisen ,

Nö, ist sie nicht. eMails verursachen grundsätzlich keine Kosten bzw. nur Kosten im nicht messbaren Bereich unterhalb eines Cents.

Kommentar von martinzuhause ,

das glaubst du. der absender kann da sicher glaubhaft machen das er sich da die unterlagen durchlesen musste, die e-mail schreiben und versenden.

das waren vllt 15 minuten. da sind 4,95€ sehr wenig

Kommentar von mepeisen ,

Personalaufwand ist grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Das hat der BGH schon mehrfach deutlich gemacht. Es dürfen nur die tatsächlich entstandenen Kosten, bei Briefen etwa das Briefpapier und das Port, geltend gemacht werden.

Davon abgesehen verfasst bei Klarna niemand irgendeine Mail von Hand. Wie naiv bist du? Lebst du noch in 1980? Das ist alles zu 100% automatisiert. Es kämen nur anteilig ggf. Stromkosten oder Speicherplatz-Kosten in Frage und ich wiederhole mich da: Das liegt in einem nicht messbaren Bruchteil eines Cents verborgen.

Es ist auch nicht so, dass du unerfahren wärst, was diese Themen angeht. Du äußerst dich ja hin und wieder mal zu Schuldrechtsfragen. Da verwundert es, dass du diese falsche Meinung immer noch vertrittst.

Antwort
von kleinewanduhr, 32

Mahnung per e-Mai?

Biste überhaupt verpflichtet, e-Post zu öffnen?
Post mit unbekanntem oder dubiosem Absender werden von mir direkt gelöscht!

Also haste doch garnichts gelesen, oder?  ;.-))

Kommentar von martinzuhause ,

es sei denn er hat bei klarna zugestimmt das alles über den elektronischen weg läuft. das hat er sicher

Kommentar von mepeisen ,

Na und? Für die korrekte Zustellung ist aber der Gläubiger nachweispflichtig. Bei klassischen eMails ist es schlichtweg unmöglich, den Versand nachzuweisen.

Warum wohl musste erst das "behördensichere" Mailing erfunden werden (Strichwort DE-Mail)?

Antwort
von Rumo1980, 54

Mahngebühren sind gerichtlich nicht einklagbar.

Kommentar von kevin1905 ,

Doch sind sie, wenn sie angemessen sind.

Wenn ich jemandem einen Brief schreibe, der sich mir gegenüber im Zahlungsverzug befindet, kann ich die Kosten für die Papier, Porto, Umschlag und Tinte/Toner erstattet verlangen.

Diese genau aufzuschlüsseln ist etwas schwierig, darum erlauben Gerichte hier zu pauschalisieren. Je nach AG/LG werden 1,- € bis maximal 2,50 € pro Brief als angemessen angesehen.

Kommentar von Rumo1980 ,

Das sind aber keine GEBÜHREN.

Kommentar von mepeisen ,

Was soll es denn sonst sein?

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