Frage von Eins022014, 52

Muss ich ein Rezept nach 6 Monaten noch nachzahlen?

Hallo, also für meine Frage muss ich ein wenig ausholen... Am 04.04.2016 wurde mir von meiner Hausärztin ein Rezept verschrieben( Cefaclor Basics 250mg). Nach dem Arztbesuch habe ich das Rezept direkt geholt und die 5,00 € zugezahlt. Seit mehreren Wochen bekomme ich Anrufe von dieser Apotheke(die ich mittlerweile ignoriere) und letzte Woche hatte ich einen Brief bekommen,eine Zahlungserinnerung...Das dieses ausgestellte Rezept für Erwachsene nicht von der Krankenkasse übernommen wird und ich innerhalb 14 Tagen den Betrag in der Apotheke entrichten soll. Meine Frage wäre ob ich jetzt nach einen halben Jahr dazu verpflichtet bin den Betrag noch zu begleichen ? Schließlich war es ja nicht mein Fehler sondern der, der Mitarbeiterin... Danke schonmal im Vorraus

Antwort
von Arpie66, 25

Nu ja wenn die Kasse ein Medikament nicht übernimmt ist dies normal Sache Deines Arztes denn dann kann er es nur auf Privatrezept, sofern es Verschreibungspflichtig ist ausstellen. Ich würde an Deiner Stelle mich bei der Krankenkasse über den Vorgang informieren.

Antwort
von wilees, 18

Gleichgültig ob Dein Fehler oder nicht, Du wirst zahlen müssen.

Zu deiner Orientierung - diese Forderung verjährt erst mit dem 32.12.2019 ! Aber es können noch viele Zusatzkosten hinzukommen. Der Apotheker kann die Kosten auch über einen Inkassodienst beitreiben lassen.

Antwort
von Sumsum98, 15

Also erstmal zur Klarstellung, der Fehler lag bei der Krankenkasse, nicht bei der Mitarbeiterin.

Deshalb kommt es öfters schon mal vor, das nach einem Halben Jahr die Rechnungen "eintrudeln". Deshalb bist du auch dann noch dazu verpflichtet dies zu Zahlen...

Kommentar von Eins022014 ,

Also es lag nicht an der Krankenkasse! Das Rezept wurde schließlich nicht von der Krankenkasse ausgehändigt sondern von der Apothekerin und somit war es aus meiner Sicht weder Fehler des Arztes noch der, der Krankenkasse.

Kommentar von Sumsum98 ,

Die Apothekerin bearbeitet das Rezept nur (d.h. sie stellt es her und schickt es der Krankenkasse). Wenn die dann das Rezept erhalten prüfen die ob es den bei ihnen geltenden Rabattverträgen und "Vorstellungen" passt, die vorher von der Krankenkasse festgelegt wurden.

Ich kann jetzt nicht genau sagen woran es im Einzelfall gelegen hat, aber es kommt häufig vor, das wegen eines Wortes etc. die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

Da die Apotheke alle "normalen"  Rezepte sammelt und erst dann an die Krankenkasse schickt kommt es schon mal zu Verzögerungen. Dazu kommt dann noch die Zeit die, die Krankenkasse braucht. So kommt das halbe Jahr zustande...

Kommentar von kabbes69 ,

Will mich in den Streit nicht einmischen und weiß auch nicht, wer hier was zu prüfen hat, aber das Medikament kommt mir bekannt vor, da die Kinderärztin vor kurzem nachgeschaut hat, ob sie meinem Kind dieses Medikament wegen Altersgrenze noch verschreiben darf?  

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