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Muss ich ein Hyposensibilisierung auf Gräser und Roggen Allergie unbedingt machen.. =?

gefragt von pushistikpushistik am 03.06.2009 um 13:31 Uhr

Ich habe eine Gräser un Roggen Allergie und hab schon über halben Jahr nase verstopft..

Ich habe mal mein HNO Artzt gefragt aber er weiß nicht maa was er mir geben kann gegen nase verstopfung,ist das wegen allergie..=?

Er schreibt mir schon das zweite mal Tabletten und schon drites mal Nasen Spray ...

Soll ich einen anderen Artzt aufsuchen..oder es geht auch ohne Hyposensibilisierung...


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anonym
beantwortet von Rauna am 3. Juni 2009 13:36
1x
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Geh am besten zu einem Allergologen. Ideal ist die Kombi Hautarzt/Allergologe. Der kann einen Allergietest machen und dann gleich die passende Behandlung mit dir besprechen. Die Hyposensibilisierung hilft bei mir ganz gut. Du musst sie halt durchhalten. Meine gegen Hausstaub ging 3 Jahre und 2 Monate und die Krankenkasse hat sie bezahlt. Wenn du mit deinem Allergen allerdings selten in Kontakt kommst, lohnt es sich vielleicht nicht unbedingt.


Jule1973
beantwortet von Jule1973 am 3. Juni 2009 13:40
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also, ich nehm Tabletten, wenns schlimm wird mal ein Spray, hab aber keine Hyposensibilisierung gemacht.

Meine HNO-Ärztin hat mir damals gesagt, wenn ich schwanger werden würde, müsste ich die abbrechen. Als ich dann fragte, was wäre, wenn ich ja wahrscheinlich erst ein paar Wochen später von der Schwangerschaft was merken würde, ob das Baby dann auch schon Schaden genommen haben könnte, konnte sie dies nicht verneinen, also hab ich es gelassen.

Ist aber auch schon ne ganze Weile her, vielleicht ist das heute alles "harmloser"?


Formatter
beantwortet von Formatter am 3. Juni 2009 13:37
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Es ist keineswegs verboten, seine Allergien voll auszukosten. Wenn's Dir Spass macht so zu leben - nur zu.


Ilyana
beantwortet von Ilyana am 3. Juni 2009 13:41
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Tu dir selbst einen Gefallen und mach die Hyposensibilisierung. Anschließend hat man kaum noch Probleme. War bei mir auch so.


HeymM
beantwortet von HeymM am 3. Juni 2009 14:17
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Ist empfehlenswert! Denn Allergien können u.U. zu Asthma führen!!

Ich habe 25 Jahre eine Gräserpollenallergie gehabt.

Augen jucken und tränen. Nase ständig verstopft. Ständig Nasenspray genommen. Als es dann eines Nachts beim Atmen zu pfeifen begann habe ich meinen Hausarzt konsultiert.

Der hat mir damals eine neuartige Tröpfchentherapie empfohlen. Heilungschance: 50:50.

Das ging folgendermaßen ab:

Allergietest Zusammenstellung eines Serums im Labor Serum in der Apotheke bestellen Jeden Morgen Tröpfen auf nüchternem Magen oral einnehmen. Und das 3 Jahre lang ohne Unterbrechung. Regelmäßiger Gang zur Apotheke zur Bestellung des Serums.

Damals habe ich beim Italienurlaub die Tröpfen vergessen und musste deshalb die Therapie abbrechen nach einem Jahr!

Aber die Therapie hatte trotzdem Erfolg. Seit 7 Jahren bin ich Beschwerdefrei.



dietmarherold
beantwortet von dietmarherold am 4. Juni 2009 09:24
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Neben einer anti-allergischen Behandlung mit Tabletten (Antihistaminika) und Nasensprays (am besten und so gut wie nebenwirkungsfrei sind Kortison-haltige Sprays) sollte auch immer überlegt werden, ob eine Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) sinnvoll ist. Diese Behandlung ist die einzige, die etwas an der Ursache der Allergie verändern kann. Durch sie können Beschwerden langfristig deutlich reduziert werden, in vielen Fällen ist auch eine vollständige Heilung möglich. Außerdem kann die Therapie die Entwicklung eines allergischen Asthmas verhindern, welches immerhin bei einem Drittel der Pollenallergiker früher oder später auftritt. Üblicherweise wird eine Hyposensibilisierung subkutan durchgeführt, d.h. in monatlichen Abständen wird das Allergen in kleinen Mengen unter die Haut gespritzt, im 1. Vierteljahr in kürzeren Abständen. Alternativ dazu besteht heute auch die Möglichkeit einer sublingualen Hyposensibilisierung. Dabei muss der Patient selbst täglich 1-2 Tropfen des Allergens unter die Zunge träufeln oder eine Schmelztablette im Mund zergehen lassen. Auch diese Behandlung sollte mindestens (konsequent) 3 Jahre lang durchgeführt werden. Besprechen Sie das am besten mit einem Allergologen. Wenn Sie unzufrieden sind, wechseln Sie den Arzt.


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