Frage von Biers, 150

Muss ich die Kosten nachzahlen bei einer Obligatorische anschlussversicherung § 188 abs. 4 sgb v? Ich bin seid dem 12.3.2016 arbeitslos mit der bestätigung

Ich bin seid dem 12.3.2016 arbeitslos mit der Bestätigung erst ab 1.6.2016

vom Jobcenter.

Nun muss ich die Nachzahlung von 2000 Euro über  den Zeitraum 12.32016 - 31.5.2016 nachzahlen.

Ich beziehe derzeit ALG2 ,ich habe damals gekonnt den Briefe ingoriert um sie darüber zu Informieren.

Muss ich nun den vollen Betrag nachzahlen oder kann ich was einreichen wie Z.b einen Bescheid das ich ALG2 beziehe, oder alle Lohnabrechnungen zu der Zeit wo ich tätig war um die kosten zu senken oder das die erst gar nicht anfallen?

Gruß biers

Antwort
von kevin1905, 122

Wenn kein vorrangiger Versicherungsschutz besteht oder man Anspruch darauf hat, wie z.B.

  • eine private Krankenvollversicherung
  • eine kostenlose Familienversicherung nach § 10 SGB V
  • oder Versicherungspflicht in der GKV aufgrund einer der in § 5 SGB V genannten Situationen eintritt

Bist du freiwilliges Mitglied deiner letzten Kranken- und Pflegeversicherung und damit Beitragsschuldner.

Antwort
von MiaMaraLara, 80

Wieso hast du nicht ab Beginn deiner Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld II bezogen? Gab es eine Sperrzeit?

Ruf mal bei deiner Krankenkasse an und frag Sie ob Sie schon eine Mitteilung über das ALG II haben?

Wenn du nämlich eine Sperrzeit Beginnt mit dem 2ten Monat der Sperrfrist Versicherungspflicht als Bezieher von ALG, was gleichzeitig bedeutet, dass du ab diesem Zeitpunkt keinen eigenen Beitrag zu zahlen hast.

In diesem Fall würde auch nach dem Ende deiner (versicherungspflichtigen) Beschäftigung und dem Beginn des 2ten Monats der Sperrfrist ein nachgehender Leistungsanspruch greifen (im Regelfall zumindest) und du musst auch in dieser Zeit keinen Beitrag zahlen.

Falls du Verheiratet bist oder unter 23 Jahren könnte man noch schauen ob eine Familienversicherung möglich ist. Diese wäre ebenfalls kostenfrei.

Das sind die Möglichkeiten die mir einfallen würden.

Antwort
von ellaluise, 80

Nachzahlen musst du.

Da du wohl dein Einkommen nicht nachgewiesen hast, wurde der Höchstbetrag berechnet. Das kannst du noch ändern, so das evtl. nur den Mindestbetrag zu zahlen wäre. Das ist deutlich weniger.

Antwort
von schleudermaxe, 76

Natürlich, denn der Kasse wurde bestimmt dieser Zustand nicht mitgeteilt.

Zudem übernimmt ja auch das Jobcenter einen Teil der Beiträge.

Antwort
von sassenach4u, 56

Du hast es geschrieben, die Schreiben der Krankenkasse ignoriert- blöd gelaufen.

Damit hast du deinen monatlichen Beitrag von ca. 170,-- Euro/Monat- wenn du reagiert hättest, auf stolze rund 750,-- Euro/Monat raufgeschraubt.

Der wird auch nicht erlassen- und bis das erledigt ist, hast du nur Anspruch auf Notfallversorgung, keine Vorsorgeuntersuchungen, keine Profilaxe, nur Schmerzbehandlung. 

Antwort
von Apolon, 88

Wenn die Beiträge der GKV-Pflichtversicherung bisher nicht bezahlt wurden, ja !

Es handelt sich ja vermutlich bei dir nur um einen Wechsel der GKV-Pflichtversicherung in eine GKV-Freiwilligen-Versicherung.

Antwort
von qugart, 79

So mit Kontext wär schon schön.

Ansonsten: kommt wohl drauf an.

Antwort
von ombie, 91

Ja, musst du. Was ist mit deiner GKV - Pflichtversicherung?

Antwort
von Biers, 60

Danke für die hilfreichen antworten

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