Frage von Chizumy, 51

Muss ich die Kosten bezahlen?

Da das OLG entschied dass wir keinen Termin bekommen aufgrund niedriger Erfolgschancen nicht stattfinden wird.Es wurde da zwar besprochen,aber auf Rat meiner Anwältin,nahm ich die Beschwerde zurück.Allerdings bekam ich heute einen Brief das ich 1500€ zahlen soll,für was? Für das Gerede von den Leuten? Also ganz ehrlich,ich habe kein Geld um es bezahlen,und ins Knast werde ich auch nicht gehen.Ist das überhaupt rechtens? Und kann man da was machen? Meine Anwältin kann ich erst morgen anrufen,da die dort ein bescheuertes Postsystem haben.Ich bin grade auf 180.Und das obwohl ich mein Leben in den Griff kriegen sollte,jetzt krieg ich so einen Sche**

Antwort
von marcussummer, 51

Da fehlen viiiele Infos, um eine abschließende Antwort zu geben, aber die hat sicher deine Anwältin. Warte halt noch den Tag und frag sie dann, ist zuverlässiger als das, was wir hier sagen können!

Grundsätzlich hat aber derjenige, der ein Rechtsmittel zurücknimmt, auch die dadurch angefallenen Kosten zu tragen. Gerichts- und Anwaltskosten. Je nach Streitwert oder Verfahrensart können da auch 1.500 Euro zusammen kommen. Über die (auch kostenrechtlichen) Folgen der Rücknahme eines Rechtsmittels sollte dich deine Anwältin dich aber vorab aufgeklärt haben.

Kommentar von Chizumy ,

hat sie aber nicht.Zumal SIE den Antrag erstellt hat

Kommentar von marcussummer ,

Normalerweise nicht, ohne das vorab mit dir als Mandanten besprochen zu haben. Besprich das am besten mit ihr persönlich - offen und vor allem sachlich!

Kommentar von Chizumy ,

Sie meinte nur,sie würde es mir raten.Ja toll,jetzt sitz ich auf dem Geld das ich nicht zahlen kann -.- Hätt ich doch bloß nicht die Beschwerde eingereicht.

Kommentar von marcussummer ,

Ein Anwalt muss nicht nur über eventuelle Rechtsmittel aufklären, sondern auch über die damit verbundenen Kosten und Erfolgsaussichten. Das kann sowohl schriftlich als auch mündlich erfolgen - sinnvoller Weise aber vor Einlegung des Rechtsmittels.

Kommentar von Chizumy ,

das hat sie aber nicht gedacht.

Kommentar von Chizumy ,

*gesagt

Kommentar von Chizumy ,

also könnte ich sie auch wegen Betrug anzeigen? Oder kann ich auch widerspruch erlegen und nachträglich Verfahrenskostenhilfe beantragen?

Kommentar von marcussummer ,

Anzeigen kannst du viel, aber das dürfte hier Quatsch sein. Lass dir das lieber erst mal von der Anwältin erklären, bevor du irgendwelche Schnellschüsse abgibst!

"Widerspruch" gegen die Kosten dürfte inhaltlich sinnlos sein, da die Kosten bei Rücknahme eines Rechtsmittels zwingend demjenigen aufzuerlegen sind, der die Rücknahme veranlasst.

Rückwirkend Verfahrenskostenhilfe beantragen... geht normalerweise nicht, da das Verfahren hier schon abgeschlossen ist. Zudem ist für VKH grundsätzlich auch eine gewisse Erfolgsaussicht erforderlich - und die gab es bei dir offenbar nicht.

Antwort
von kenibora, 42

OLG? Das war oder ist schon etwas grösseres....meistens ist der Weg bis dorthin schon teuer und aufwendig....Tipp, wenn Du Deine Anwältin morgen anrufst bleibe sachlich. Deine Frage ist schon etwas "aggresiv"!

Kommentar von Chizumy ,

jaa sie meinte das es ans höhere geht.Aber das ich was zahlen muss,hat sie mir nichts gesagt.Ich bin auch aggressiv.Bin grade mal 19,insolvent und dann krieg ich noch 1500€ in die Fre**e

Antwort
von Datbob, 44

Die Frage ist, wer Geld haben will und warum. 

Kommentar von Chizumy ,

das Gericht,ja wegen nix.Da stand drin ich hätte die Beschwerde zurück genommen und die Verfahrenskosten auf mir liegen.

Kommentar von Datbob ,

Ja, natürlich bleiben die auf Dir liegen, auf wem denn sonst? Du hast die Beschwerde doch angestoßen. Rede mal mit Deinem Anwalt, ob es möglich ist noch Verfahrenskostenhilfe zu beantragen. Das hättet ihr aber vorher besprechen müssen. 

Kommentar von Chizumy ,

ich dachte das es einmalig reicht,Verfahrenskostenhilfe zu beaantragen,aber die hat mir nix gesagt.

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