Frage von Mara81, 127

Muss ich die Inkassokosten bezahlen oder kann ich dagegen etwas machen?

Ich habe eine Rechnung ca. 16 Tage zu spät überwiesen weil ich zwischenzeitlich verreist war und später als gedacht zurückgekommen bin. Der Betrag waren ca. 52 € - hatte ich auch gleich bei Rückkehr überwiesen.Jetzt soll ich aber noch ca. 85 € Inkasso-Gebühren bezahlen. Das ist ja viiiiel mehr, als die Sache gekostet hat. Kann ich dagegen Einspruch erheben? Dankeschön

Antwort
von mepeisen, 65

Vorschlag eines Einschreibens ans Inkasso: "Wertes Inkasso. Wenden Sie sich hinsichtlich Ihrer Gebühren vertragsgemäß an ihre Gläubigerin. Ich verweise ansonsten auf §254 BGB und insbesondere auf §4 RDGEG Absatz 5 Satz 2. Insofern bestreite ich, dass 100 Mahnbriefe desselben Gläubigers desselben Monats über 8000€ Schaden verursachen. Gerne können Sie mir so etwas nachweisen. Ihre Bettelbriefe werden mich nicht beeindrucken und einem gerichtlichen Mahnbescheid werde ich widersprechen. Das können Sie sich also sparen."

Antwort
von kevin1905, 58

Kann ich dagegen Einspruch erheben?

Nein. Den Einspruch gibt es nicht im Zivilrecht.

Du kannst der Forderung widersprechen (Zinsen und ggf. 2,50 € für jeden Mahnbrief hättest du aber an den Gläubiger zu bezahlen).

Die Hauptforderung wurde an den Gläubiger überwiesen?

Antwort
von Mara81, 36

Danke das sie sich alle hier so eine Mühe machen aber nun weiss
ich ehrlich gesagt immer noch nicht wirklich wie ich reagieren soll.
Die 85 € doch bezahlen damit es nicht zu einer Gerichtsverhandlung
kommt? Die vom Inkassounternehmen nochmal fragen wieso 85 €, weil das
jha in keiner Relation zu den bezahlten 52 € steht!? Es handelt sich um
ein registriertes Inkassounternehmen. Also ich kann mal den Text
reinkopieren den die mir geschickt haben:

in dieser Sache haben Sie zuletzt direkt an den Gläubiger bezahlt. Ihre Zahlung wurde gemäß §
367 Abs. 1 BGB verrechnet. Weil Sie sich mit Ihrer Zahlung eindeutig in Verzug befanden, sind
Sie allerdings gesetzlich verpflichtet, den entstandenen Verzugsschaden unseres Auftraggebers
zu erstatten (§§ 286, 288 BGB). Sie haben also offenbar die Verzugs- und Verfahrenskosten
nicht berücksichtigt.
Deshalb steht jetzt noch ein
Restbetrag i. H. v. 85,36 EUR
offen.
Es müsste doch in Ihrem Interesse liegen, auch noch die Restforderung außergerichtlich
auszugleichen. Durch weitere gerichtliche Maßnahmen würden Ihnen Gerichts- und
Anwaltskosten entstehen, die gerade bei kleineren Forderungen relativ hoch sind. Wir fordern
Sie daher auf, die Restforderung bis zum 13.01.2016 an uns zu bezahlen.
Nach Ablauf der Frist müssten wir unserem Auftraggeber doch noch gerichtliche Schritte
anraten. Wir hoffen, dass diese vermeidbar sind.
Anlage
Mitglied im Bundesverband
Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.

Wirtschaftsauskünfte Inkasso Marketing
Registriertes Inkassounternehmen

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Antwort
von SoDoge, 80

Normalerweise müssten davor Mahnungen kommen, bis zum Inkasso bestimmt mehrere. Aber die Höhe der Forderung und die Tatsache, dass bei zwei Wochen Verzug überhaupt schon ein Inkassounternehmen eingeschaltet wird, deutet darauf hin, dass das unseriös ist.

Antworte dem Unternehmen, dass du das für unverhältnismäßig und dreist hältst und das nicht einsiehst. Frag auch mal, wie diese Kosten zustande kamen - denn Mahngebühren werden es keine sein, wenn keine kamen. Und schon sieht das Ganze sehr nach Unrecht aus, sprich dass man mit dem Wort "Inkasso" erstmal einschüchtert und dann großzügig kassiert. Wenn sie die Kosten nicht vernünftig rechtfertigen können, werden unseriöse Unternehmen schnell kleinlaut.


Kommentar von Mara81 ,

Ich habe eine Mahnung erhalten während ich nicht da war. Das Inkassounternehmen listet auf:10  € Auskunftskosten (was soll denn das sein?) + 10 € Mahnkosten des Gläubigers + Geschäftsgebühr 58,50 € + Pauschale Post/telekommunikationsdienst (für der ihren Brief???). Sie drohen auch mit Gericht + zusätzl. höheren Kosten falls ich die Inkasso-Kosten nicht bezahle!

Kommentar von Geheim0815 ,

also innerhalb von 16 Tagen nach Zahlungsziel kam also eine Zahlungserinnerung (gleich mit 10€ Mahngebühr)... die Frist in dieser Zahlungserinnerung wurde überschritten, ein Inkasso wurde sofort beauftragt und das wurde sofort tätig.... das awenn das wirklich so ist ist dieses Unternehmen höchstgradig unseriös...

vom zeitlichen ablauf wäre es aber selbst wenn man wirklich wirklich böswillig das so machen wollte es schwer schaffbar. Rechenbeispiel: 1 Tag nach Fälligkeit absenden der Mahnung, +2 bis angekommen... dann wären 3 Werktage zahlfrist (was lächerlich gering wäre) das minimum des machbaren... da auch noch mind. ein WE dazwischen wäre sind wir jetzt bei 8 Tagen.... am  9. Tag immer noch kein Geld da also wird am selben Tag abends das Inkasso eingeschaltet.... Womit das Inkasso das am 10. Tag hätte und am 12. Tag schon der Inkassobrief hätte da sein können... theoretisch denkbar, aber zeig das mal nen Richter... der würde vermutlich ziemlich sauer reagieren und es dem Gläubiger um die Ohren hauen. Gültig wären 2,50€ für die erste Mahnung, alles weitere könnte bei diesem Ablauf verworfen werden... es sei denn die Auskunftskosten beziehen sich auf eine Einwohnermeldeabfrage (adresse Falsch) was aber bei 16 Tagen Zeitfenster auf gar keinen Fall sein kann.

Kommentar von mepeisen ,

10€ Mahngebühren sind frei erfundener Blödsinn. In dieser Höhe nicht mal ansatzweise vor Gericht durchsetzbar. Und Auskunftskosten von 10€ sind ebenso Blödsinn. Es ist ausschließlich dann eine Auskunft zu bezahlen, wenn man beispielsweise im Supermarkt an der Kasse via EC bezahlt hat (Ermittlung des Kontoinhabers) oder wenn man unbekannt umgezogen ist (Ermittlung via Meldeamt).

Antwort
von franneck1989, 64

Wer ist Gläubiger? Wenn es, wie ich vermute, ein "geschäftserfahrenes Unternehmen" ist, dann brauchst du diese blödsinnigen Gebühren nicht zu bezahlen.

Es gibt etliche Gerichtsurteile, die diese Vorgehensweise mit Verweis auf den §254 BGB bestätigen.

Daher kannst du dem Inkasso kurz antworten, dass du die Hauptforderung bezahlt hast, du keine weiteren Gebühren anerkennst und das Inkassobüro sich doch, wenn es Geld haben will, an den Auftraggeber wenden soll

Antwort
von Businessprofi, 42

Hallo Mara,

die einzig richtig Antwort ist die von "Markus1804". Auch ich würde die Summe schnellstmöglich bezahlen.

 Bei nicht einhaltung der Zahlungsziele kann auch folgendes greifen!

Mehr „Zahlungsdisziplin“ erwartet der Gesetzgeber von Unternehmern und hat mit dem Gesetz zur Bekämpfung des Zahlungsverzugs im Geschäftsverkehr Nägel mit Köpfen gemacht. Das Gesetz gilt seit dem 29.07.2014.
Die damit verbundene Umsetzung der EU-Richtlinie (RL 2011/7/EU) hat im Wesentlichen drei nennenswerte Gesetzesänderungen im Bürgerlichen Gesetzbuch zur Folge:

So wird erstens ein Pauschalbetrag für säumige Zahler eingeführt, zweitens eine Höchstfrist für Zahlungsziele gesetzlich festgeschrieben und drittens werden die Verzugszinsen im unternehmerischen Verkehr erhöht.
Die wohl bedeutendste Änderung liegt in der Einführung einer sog. „Entschädigungspauschale“ in Form einer pauschalen Strafzahlung i.H.v. 40 EUR, die mit Zahlungsverzug entsteht und fällig wird, vgl. § 288 Abs. 5 BGB n.F. Dieser Betrag steht sowohl Unternehmern als auch Verbrauchern gegenüber Unternehmern zu und entsteht auch bei fälligen Kleinstforderungen.

Kommentar von Mara81 ,

Versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz weil ich ja nicht 40 € sondern 85 € zusätzlich zu den 52 € bezahlen soll die ich ja für die erhaltenen Ware (leider etwas zu spät) überwiesen habe.

Antwort
von Markus1804, 58

Was hier bisher geschrieben wurde ist falsch. Die Gebühren von Inkassounternehmen richten sich nach den Gebühren für Rechtsanwälte. Im Internet gibts auch Inkasso rechner. Einfach mal googlen. Da wist Du sehen, dass die Forderung leider in voller Höhe berechtigt ist. Klingt ungerecht ist aber leider so. Das heißt ich würde die volle Summe zahlen, da die einen Gerichtsprozess gewinnen werden. Und dann wirds noch teurer. Der einzige Ansatzpunkt ist zu gucken, ob das Inkasso-Büro auch eine offizielle Genehmigung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz hat. Wenn nicht, dann brauchst Du keinen Cent zahlen. Ob die ne Zulassung haben kann man hier nachprüfen: 

http://ratgeber.advoneo-schuldnerberatung.de/blog/inkassogebuehren-was-muessen-s...

Kommentar von franneck1989 ,

Da wist Du sehen, dass die Forderung leider in voller Höhe berechtigt ist.

Schau mal ins BGB, §254. Dann wirst du sehen dass deine Antwort im Regelfall einfach nur falsch ist.

Das heißt ich würde die volle Summe zahlen, da die einen Gerichtsprozess gewinnen werden. 

Blödsinn.

Mir ist kein Beispiel bekannt, wo ein Inkassobüro seine Gebühren in einem Prozess bei bereits bezahlter Hauptforderung einklagen konnte. Vielleicht nennst du mal ein Beispiel?

Kommentar von Markus1804 ,

Mir ist kein Beispiel bekannt, [...] Vielleicht nennst du mal ein Beispiel?

Damit hab ich jetzt nicht gerechnet, dass Sie noch nie was von dieser Rechtsprechung gehört haben.

- BVerfG Beschluss vom 7.9.2011 - 1 BvR 1012/11

und auch nicht die jahrzehnte alte ständige Rechtsprechung hierzu:

- BGH, Urteil vom 24. Mai 1967 - VIII ZR 278/64
- OLG München, Urteil vom 29. November 1974 - 19 U 3081/74
- OLG Dresden, Urteil vom 4. April 1995 - 13 U 1515/93
- OLG Oldenburg, Urteil vom 24. April 2006 - 11 U 8/06
(Unberath, in: Bamberger/Roth, BeckOK zum BGB, Stand: 1. Februar 2009, § 286 Rn. 74)

Kommentar von mepeisen ,

Im Internet gibts auch Inkasso rechner. Einfach mal googlen. Da wist Du sehen, dass die Forderung leider in voller Höhe berechtigt ist

Nö. Leider totaler Quatsch.

Denn es gibt mehrere wesentliche Dinge, die dagegen sprechen.

1. Mehrwertsteuer darf nur dann als Schadensersatz gefordert werden, wenn der Gläubiger nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist. Das ist aber nur bei ganz wenigen Ausnahmen der Fall.

2. Was ein Inkasso im Masseninkasso üblicherweise macht, ist definitiv nicht das, was ein Anwalt macht. Ganz grundsätzlich steht also nie eine volle 1,3 Gebühr im Raum, sondern ausschließlich eine 0,3 Gebühr (Schreiben einfacher Art).

3. §4 RDGEG Absatz 5 Ziffer 2. Der Gesetzgeber will die Inkassogebühr im Masseninkasso begrenzen.

4. Viele tagtäglich damit beschäftigte Gerichte streichen das Ganze zusammen auf 3€ oder auf 0€.

5. Da offenbar laut Schilderung des TE zwar Verzug vorlag, aber bezahlt wurde bevor das Inkasso eingeschaltet wurde oder sich gemeldet hat, stellt sich die Frage, was das Inkasso denn überhaupt will. Wenn zum Zeitpunkt der Einschaltung bereits bekannt war, dass bezahlt wurde, dann verstößt die Einschaltung des Inkassos deutlich gegen §254 BGB.

6. Im Masseninkasso wird üblicherweise die Inkasso-Dienstleistung kostenlos angeboten. Wenn sie aber kostenlos ist, entsteht nie ein Schaden und wenn nie ein Schaden entsteht, kann nie Schadensersatz gefordert werden.

Kommentar von Markus1804 ,

Also ich muss gestehen, dass ich Ihre abenteuerlichen Ausführungen nicht nachvollziehen kann. Insofern empfehle ich Ihnen die Lektüre der u.a. Rechtsprechung. 

Die Frage ob die Märchensteuer hier gefordert werden kann oder nicht, ist keine rechtliche Frage. Natürlich hängt dies von der Vorsteuerabzugsberechtigung des Mandanten ab. Hierzu wurden keine Angaben in der Frage gemacht. Das müsste man natürlich erst klären. Allerdings ist es nicht unbedingt so selten. Neben den Kleingewerbetreibenden gibt es auch einige freie Berufe die nicht darunter fallen. Da der Betrag jedoch dafür spricht, dass Umsatzsteuer geltend gemacht wird, bin ich zunächst davon ausgegangen, dass das auch rechtmäßig ist. 

Da Sie aufgrund Ihres Auftretens offenbar den Eindruck erwecken wollen, dass Sie Jurist sind, gebe ich Ihnen einen Tipp: Bezeichnen Sie Sätze in Gesetzestexten nie als Ziffern. So würde niemals ein Jurist zitieren. Das offenbart nämlich, dass Sie keiner sind....

Kommentar von Mara81 ,

Danke das sie sich alle hier so eine Mühe machen aber nun weiss ich ehrlich gesagt immer noch nicht wirklich wie ich reagieren soll. Die 85 € doch bezahlen damit es nicht zu einer Gerichtsverhandlung kommt? Die vom Inkassounternehmen nochmal fragen wieso 85 €, weil das jha in keiner Relation zu den bezahlten 52 € steht!? Es handelt sich um ein registriertes Inkassounternehmen. Also ich kann mal den Text reinkopieren den die mir geschickt haben:

in dieser Sache haben Sie zuletzt direkt an den Gläubiger bezahlt. Ihre Zahlung wurde gemäß §
367 Abs. 1 BGB verrechnet. Weil Sie sich mit Ihrer Zahlung eindeutig in Verzug befanden, sind
Sie allerdings gesetzlich verpflichtet, den entstandenen Verzugsschaden unseres Auftraggebers
zu erstatten (§§ 286, 288 BGB). Sie haben also offenbar die Verzugs- und Verfahrenskosten
nicht berücksichtigt.
Deshalb steht jetzt noch ein
Restbetrag i. H. v. 85,36 EUR
offen.
Es müsste doch in Ihrem Interesse liegen, auch noch die Restforderung außergerichtlich
auszugleichen. Durch weitere gerichtliche Maßnahmen würden Ihnen Gerichts- und
Anwaltskosten entstehen, die gerade bei kleineren Forderungen relativ hoch sind. Wir fordern
Sie daher auf, die Restforderung bis zum 13.01.2016 an uns zu bezahlen.
Nach Ablauf der Frist müssten wir unserem Auftraggeber doch noch gerichtliche Schritte
anraten. Wir hoffen, dass diese vermeidbar sind.
Anlage
Mitglied im Bundesverband
Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.

Wirtschaftsauskünfte Inkasso Marketing
Registriertes Inkassounternehmen

Kommentar von Markus1804 ,

Um eine passgenau Auskunft geben zu können, wären folgenden Informationen noch erforderlich:

- detaillierte und cent-genaue Aufstellung aller Rechnungsposten nebst dazu gehöriger Bezeichnungen bzw. Begründungen von allen Briefen, Mails und Schreiben

- Zeitraum der eigenen Abwesenheit und Anzahl der in diesem Zeitraum erhaltenen Briefe/Mahnungen. (genaue Angaben darüber wann welche Schreiben mit welchem Inhalt ankamen und in welchem Zeitraum die Abwesenheit bestand. (Legitimation der der 10 € Gläubigerpauschale)

- Wurde eine Mahnung als Einschreiben mit Rückschein verschickt, die aus Gläubigersicht "nicht angekommen" ist weil sie ohne Annahme wieder zurückkam ? (hier wären die Auskunftsgebühren zulässig)

- Welche Firma ist Gläubiger ?

- Was war die Gegenleistung für die eingeforderte Summe ?
(Prüfung ob ein "Massengeschäft" vorliegt)

- in welchem Bundesland wohnt der Schuldner ? (Schiedsamtsland oder nicht bzgl. der Pflicht zum außergerichtlichen Schlichtungsversuch)

== >wie man sieht, lässt sich ohne all diese Informationen kein solider Ratschlag geben. Unabhängig davon, dass in diesem Fall durch so eine Darstellung die Grenze zur Rechtsberatung weit überschritten wäre und es damit eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde.

In so einer Situation muss Du für Dich selbst entscheiden, was das Beste für Dich ist. Bei einer - zumindest im ersten Anschein - eher ungünstigen Rechtslage für Dich, wäre es fraglich, ob Du Dir wegen ein paar Dutzend Euros, den ganzen Stress eines Gerichtsverfahrens, eines eigenen Rechtsanwaltes etc. antun willst. Den Ärger den Du damit haben würdest, den erheblichen Stress über Wochen oder Monate, da sich im Verfahren die Kosten weiter erhöhen, dem Du ausgesetzt wärst. Ist es das alles die paar Euros wert ?

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