Frage von Nicole22091978, 154

Muss ich die Inkassogebühren wirklich zahlen?

Hallo zusammen,

ich hatte bei Eon noch eine große Rechnung offen welche ich nun gestern an Eon überwiesen habe und den Beleg gleich dorthin durchgefaxt habe. Eine gute Std später habe ich dort angerufen da mir der Gashahn gesperrt ist und ich wissen wollte wie es nun weiter geht zwecks entsperren. Laut Eon hätte ich nur bis zum 06.11.2015 Zeit gehabt die Zahlung zu leisten ( worüber ich aber weder schriftlich noch telefonisch informiert wurde),da das Geld aber nicht kam wurde nun alles an ein Inkassounternehmen ab gegeben.Heute ist der 18.11.15 und ich habe von dem Inkassounternehmen noch nichts gehört,kein Brief kein nichts.Eon sagte mir gestern am Telefon ich solle die Inkassogebühren bezahlen und alles andere dann mit dem Inkassounternehmen regeln zwecks entsperrung der Leitung. Nachdem mir Eon die Nummer des Inkassounternehmens gegeben hat rief ich dort an und man konnte oder wollte nicht helfen...ich sollte denen am Tele das Aktenzeichen nennen,dieses habe ich aber nicht da ich ja noch keine Post erhalten habe,darufhin bat man mich,mich wieder zu melden wenn ich deren Schreiben erhalten habe.Muss ich das denn wirklich ? Ich habe die Forderung ja nun schon beglichen bevor ich Post von dem Inkassounternehmen erhalten habe :-( Ich habe her kleine Kinder sitzen und es wird jetzt draussen kühler,ich würde so gerne wieder heizen können,aber wer weiß wann ich mal Post bekomme...das zögert sich ja noch länger raus dann...wer weiß Rat ?

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Antwort
von FordPrefect, 154

ich hatte bei Eon noch eine große Rechnung offen welche ich nun gestern an Eon überwiesen habe und den Beleg gleich dorthin durchgefaxt habe.

Gut.

Eine gute Std später habe ich dort angerufen da mir der Gashahn gesperrt ist und ich wissen wollte wie es nun weiter geht zwecks entsperren. Laut Eon hätte ich nur bis zum 06.11.2015 Zeit gehabt die Zahlung zu leisten ( worüber ich aber weder schriftlich noch telefonisch informiert wurde),da das Geld aber nicht kam wurde nun alles an ein Inkassounternehmen ab gegeben.

Das kann der Gläubiger gerne tun, aber auf eigene Kosten. Die Inanspruchnahme eines externen Inkassodienstes ist eine Entscheidung des Gläubigers, die der Schuldner nicht zu vertreten hat, sofern es dem Gläubiger als Unternehmen zumutbar ist, seine Mahnverfahren selbst durchzuführen. Das ist bei Versorgern, Versandunternehmen, Onlinediensten o.ä. regelmäßig der Fall, weswegen diese Kosten auch nicht gerichtlich durchsetzbar sind. Allerdings steht EON für die Verfahrenskosten (Außendienst Sperrung / Entsperrung) die Kostenerstattung für diese Arbeoten zu. Dazu müssen selbige aber erstmal benannt werden, vorher kann der Schuldner sich nicht in Verzug befinden.

Heute ist der 18.11.15 und ich habe von dem Inkassounternehmen noch nichts gehört,kein Brief kein nichts.Eon sagte mir gestern am Telefon ich solle die Inkassogebühren bezahlen

Komiker. Mit den Unterlagen zur nächsten Verbraucherzentrale, und EON über die VZ schriftlich mit Fristsetzung max. 7 Tage zur Entsperrung auffordern.

Kommentar von franneck1989 ,

Na wenigstens einer hier mit einer vernünftigen Antwort. DH!

Kommentar von imager761 ,

Ja, da haben sich zwei gefunden :-) Bliebe abzuwarten, ob sie sich erstens die dem entgegenstehende Rechtslage in den Teilen 4 und 5 der Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) durchlesen möchten, um ihren Irrtum zu erkennen (http://www.gesetze-im-internet.de/stromgvv/BJNR239110006.html) und zweitens mit ihren vollmundigen Aussagen dann zurückrudern werden. Bis dahin: afk

Kommentar von FordPrefect ,

Auch wenn EON das regelmäßig versucht, sind diese Kosten bereits mehrfach (!) gerichtlich zurückgewiesen worden - und zwar unter Würdigung eben jenes StromGVV. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf z.B. Urteil des AG Schleswig gegen E.on Hanse, AZ: Z-3095110, Zitat:

"Die Klägerin ist nicht verpflichtet, der Beklagten Mahnkosten und Sperrkosten in Höhe von 201, 30 € zu zahlen."

Zitat Ende, Quelle http://www.holger-ley.de/Aktuelles.html

Diese Rechtsprechung ist konform mit den regelmäßig gegen den Gläubiger ergehenden Urteilen zur Erstattungspflicht von Inkassokosten, sofern der Gläubiger diese Aufgaben selbst übernehmen könnte, und es ihm insofern auch zuzumuten wäre.

Antwort
von franneck1989, 151

Nein, keine Inkassogebühren zahlen.

Darüber hinaus weder telefonieren, noch sonstige Kontaktaufnahme. Du hast die Forderung gezahlt, damit ist der Gläubiger befriedigt. 

Solltest dich aber mental schonmal auf einige nette Briefe einstellen, die aber rechtlich keine Relevanz haben

Kommentar von Nicole22091978 ,

Das ist der Gläubiger aber nicht...der will das die Inkassogebühren bezahlt werden vorher tut sich nichts.

Am 23 Oktober erhielt ich vom Gläubiger ein Schreiben das ich noch Zeit hätte bis 29.10.2015 die Rechnung zu begleichen,daraufhin habe ich dort sofort angerufen und denen gesagt das ich bereit bin zu zahlen aber ich es bis zum 29.10. nicht kann und denen geschildert das ich dieses am 17.11.2015 tun werde,ich wurde dann mit jemandem aus einer höheren Abteilung verbunden und führte das Gespräch weiter,die Dame erklärte sich bereit mir bis dahin noch aufschub zu gewähren und sagte mir das sie eine Mahnsperre setzt damit für mich keine weiteren Mahnkosten anfallen und das es bis zum 17.11.15 auch nicht an ein Inkassounternehmen abgegeben wird...leider habe ich das nur nicht schriftlich und nun sowas :-/

Kommentar von franneck1989 ,

Das ist der Gläubiger aber nicht...der will das die Inkassogebühren bezahlt werden vorher tut sich nichts.

Dann geh mal zur Verbraucherzentrale. Die setzen ein nettes Schreiben auf an E.on mit der Aufforderung, sofort die Lieferung wieder fortzusetzen

Kommentar von imager761 ,

Eher nicht. Denn die kennen, was du offenbar geflissentlich  ignorierst: http://www.gesetze-im-internet.de/stromgvv/__19.html

Kommentar von franneck1989 ,

Nicht zu Unrecht, denn mit der Frage der Inkassogebühren hat dieses Gesetz herzlich wenig zu tun.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Der Streit führt zu nichts denn es ist ja nicht geklärt ob es sich um ein externes Inkassobüro handelt

Kommentar von mepeisen ,

Egal wie oft du das widerholst. es ist schlichtweg falsch, was du behauptest. Der entscheidende Satz ist folgender: "der Berechnung der Höhe des Betrages nach Satz 4 bleiben diejenigen nicht titulierten Forderungen außer Betracht, die der Kunde form- und fristgerecht sowie schlüssig begründet beanstandet hat"

Es ist, nachdem die Hauptforderung bezahlt wurde, problemlos (!) möglich, beispielsweise via Anwalt und einstweiliger Verfügung die Wiederaufnahme der Lieferung gerichtlich zu erzwingen.

Kommentar von Nicole22091978 ,

Gestern bekam ich einen Anruf von der Firma U-serv die mir mitteilte das sie mit der entsperrung unseres Gasanschlusses beauftragt sei,am Freitag kommt jetzt jemand die Druckprüfung machen und wenn alles ok ist kommt dann das Schloss ab und Gas läuft wieder. Das seltsame ist das weder Eon noch das zuständige Inkassounternehmen sich vorher gemeldet hat...ich bin verwundert aber wirklich froh das es jetzt so läuft.

Antwort
von MoralRichter, 76

Oh man! Die von Eon scheinen das Hirn einer Erbse zu haben! So viele Rechtsfehler auf einmal!

Es ist gut das du deine Schulden gezahlt hast. Du hättest jedoch schon rechtzeitig vor der Sperre eine Ratenzahlung und/oder Stundung der Forderung beantragen müssen, damit es gar nicht erst zur Sperre gekommen wäre.   -.-

Jedes Energieunternehmen verlangt für die Sperrung und Entsperrung der Energieversorgung Gebühren. Und das nicht zu knapp. Meist so ca. 65 € für die Sperrung und auch ca. 65 € für die Entsperrung.

Nur wenn du die Hauptforderung UND die kompletten Sperr ebühren ( sofern diese tatsächlich gefordert worden ) gezahlt hast, muss dir der Versorger wieder den Anschluss herstellen. Und das innerhalb von 2 Arbeitstagen.

Natürlich musst du auch vom Energieversorger vor der Sperre ordentlich schriftlich mit mindestens 2 Mahnungen/Erinnerungen abgemahnt worden sein. Auch eine Sperrankündigung plus die damit verbundenen Sperr- und Entsperrkosten müssen dir schriftlich angekündigt und erklärt worden sein. Mit dem Hinweis das du die rückständigen Beträge jederzeit einzahlen kannst.

Zwischen Zustellung der Sperrankündigung und der tatsächlichen Sperrung muss ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen liegen.

Sofern du alle Hauptschulden an Eon ( inklusive Sperrgebühren ) bezahlt hast, muss dir Eon dein Anschluss innerhalb von 2, maximal 3, Arbeitstagen ( Montag bis Freitag ) wieder frei schalten.

Die Inkassokosten haben mit der Freischaltung des Energie Anschluss rein gar nichts zu tun. Die Inkassokosten sind eine rein zivilrechtliche Angelegenheit, die rechtlich völlig unabhängig von der Freischaltung eines Energie Anschluss sind.

Die Freigabe des Energie Anschluss von der Zahlung der Inkassokosten abhängig zu machen, ist Nötigung nach § 240 StGB !

Am allerwenigsten hat, und darf, ein Inkassobüro ( zu ) entscheiden und erst recht nicht ausführen, ob ein Energie Anschluss wieder hergestellt wird. Das ist immer und allein Sache des Versorgers und deren handwerklichen Partner Unternehmen. Aber niemals Sache von einem Inkasso Unternehmen.

Das eine sind die Energie Schulden in der Hauptsache, plus die Sperrkosten. Das andere sind die davon völlig seperat zu trennenden Inkassokosten.

Das Energie Unternehmen darf dich nicht darauf verweisen, dass eine Zahlungsfrist verstrichen ist und die Sache jetzt beim Inkassobüro liegen würde und genau dieses Inkassobüro über alles weiter zu befinden habe. Was immer du für einen "Menschen" vom Energieversorger da am Telefon hattest - dieser hatte einen IQ von der Höhe seiner Schuhgröße!

Du solltest jetzt folgendes machen. Du rufst nochmal bei Eon an und verlangst die Rechtssabteilung, schilderst den Sachverhalt und bittest um umgehende Entsperrung deines Anschluss.

Geschieht dies nicht, dann gehst du mit deinem Personalausweis, deinen Hauptenergie Vertrag sowie Mahnungen, Sperrankündigen, Beleg über die Sperrung des Versorgers und Kontoauszügen der letzten 6 Monate bis aktuell, zum Amtsgericht.

Da beantragst du den Erlass einer Einstweiligen Anordnung mit dem Ziel, dass dein Energie Anschluss sofort wieder hergestellt und du ansonsten unangemessen benachteiligt würdest. Leider kann dies bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen.  :`-(

Die Inkassokosten bezahlst du gar nicht. Wenn das Inkassobüro dir nicht nachweisen kann, dass ihr Schreiben an dich zugestellt wurde musst du natürlich nicht zahlen. Inkassokosten sind unter Juristen sehr umstritten.

Ferner kannst du einer Inkasso Forderung widersprechen, wenn dem Inkasso Schreiben keine Vollmacht vom Energieversorger beigefügt war.  http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__174.html

Hat der Energieversorger in seinem letzten Mahnschreiben das Inkassobüro jedoch genau benannt, kannst du dem Inkassobüro nicht wegen fehlender Vollmacht widersprechen. Wegen der Inkassokosten kannst du aber immer widersprechen.

Kommentar von Nicole2278 ,

Das Schreiben vom 21. Oktober war die Letze Mahnung vor Beauftragung eines Inkassounternehmens...offene Beträge waren Forderung Rechnung,Mahnkosten und Forderung Schlussrechnung von Gebühren für Sperrung und Entsperrung ist in diesem Schreiben keine Rede. Den geforderten Betrag habe ich nun gestern überwiesen und daraufhin mit Eon telefoniert,woraufhin man mir eben sagte das man bereits alles an ein Inkassounternehmen weiter gegeben habe und ich eben die Gebühren von dem Inkassounternehmen noch bezahlen soll und mit denen dann auch bitte zu klären habe wie es dann weiter geht wenn alle Gelder gezahlt wurden. Bis heute habe ich von diesem Inkassounternehmen aber noch nichts gehört,das heißt ich kann nichts zahlen worüber es kein Schreiben gibt und sehe es auch nicht ein da ich ja nun die Forderung bezahlt habe bevor ich Post von dem Inkassounternehmen bekommen habe,die brauchen sich ja nun nicht mehr zu melden also für was soll ich da dann Gebühren an die Zahlen ?

Kommentar von MoralRichter ,

Ok. Vollkommen richtig deine Auffassung. Zahl bloß keine Inkassokosten!

Hast du jemals eine Sperrankündigung vom Versorger erhalten? Was stehen da für Fristen drin?

Als dein Gasanschluss gesperrt wurde, hattest du darüber irgendwie Bescheid bekommen? Zettel im Briefkasten oder so? Steht auf diesem was mit Sperrkosten?

Kommentar von Nicole2278 ,

Ja habe ich bekommen das ist auch alles rechtens mit der Sperrung die fristen von Eon bis zur Sperrung wurden auch eingehalten. Einen Bescheid habe ich auch bekommen als der Gasanschluss gesperrt wurde da stand auch was mit Sperrkosten. Aber das was ich gestern überwiesen habe war ja nur der Restbetrag der eigentlichen Forderung,einen Teil habe ich ja schon bezahlt gehabt konnte nur nicht alles auf einmal zahlen.

Kommentar von MoralRichter ,

Ok. Hauptsache du hast bei Eon keine Schulden mehr. Also alle Abschläge und Sperrkosten gezahlt. Mahnkosten sind hier nicht wirklich wichtig.

Ansonsten siehe meine Antwort - Antrag bei Gericht.

Kommentar von Nicole22091978 ,

Heute hatte ich nochmal kurz Kontakt mit Eon wollte wissen ob mein Geld da schon angekommen ist,leider noch nicht,aber wohl morgen,habe bei dem heutigen Kontakt rausgefunden das die Angelegenheit am Freitag den 13.11.2015 an das Inkassounternehmen abgegeben wurde und am 17.11.2015 habe ich die Forderung überwiesen...sobald die morgen bei Eon ist rufe ich da an und werde mit der Rechtsabteilung sprechen die sollen die Inkassofutzie´s zurückpfeifen,was Sie soweit ich heute informiert wurde auch müssen. Sollte dennoch jemand darauf bestehen das ich dafür etwas zahle gehe ich zum Anwalt

Antwort
von Thraalu, 108

Erstaunlich wie viele Leute so viel sch ei ße labern.
Tut mir echt leid aber eigentlich eine frechheit.

Jeder Mensch gerät mal in Verzug. Außer die normalen verzugszinsen oder sonstige mahngebühren muss erstmal gar nichts gezahlt werden.
Für die erste Mahnung sind auch nur Mahngebühren bis zu 5€ zulässig.

Im internet gibt es eine reihe von urteilen die das bestätigen. Und die forderung des inkassobüros erstmal abwarten.

Kommentar von mepeisen ,

Außer die normalen verzugszinsen oder sonstige mahngebühren muss erstmal gar nichts gezahlt werden.

Tatsächlich müssen ach die Kosten für Sperre/Entsperre gezahlt werden, sofern sie schlüssig sind (und sofern die Sperre korrekt war und entsprechend angekündigt wurde). Das steht so als Besonderheit in StromGVV und GasGVV drin. Aber das nur als Ergänzung, denn Inkassokosten gehören nicht zu den grundsätzlich zu bezahlenden Kosten. Diese müsste EON separat einklagen. Diese mittels Sperre zu erpressen, kann eine Nötigung sein und damit eine Straftat.

Kommentar von MoralRichter ,

sind auch nur Mahngebühren bis zu 5€ zulässig.

Im Internet gibt es eine Reihe von Urteilen, die Mahngebühren von 1,20 € bis 2,50 € als rechtens befinden. Aber garantiert keine 5 € !

Ich persönlich halte 2 € für das maximal zulässige.

Insofern muss ich mich zurecht fragen, ob du nicht auch zu den Menschen gehörst, die "sche*ße labern. Hilfreich ist anders.

Kommentar von Thraalu ,

Genau genommen sind es bis zu 3 €

aber gut dann habe ich eben einmal geschrieben ohne nachzusehen, ich hatte 5 € in erinnerung, da ich mal ne Mahnung mit 7,50€ hatte und diese über einen Anwalt dank Rechtsschutz auch nicht zahlen musste.

Desweiteren, denke ich es ist uninteressant was wer persönlich für das maximal zulässige hält.

Was ich damit sagen wollte, ist das alle einfach nur Plaudern, man müsse die Inkassogebühren zahlen weil man die Zahlung verspätet hat.

Es ist klar das ein Zahlungsverzug vorliegt, jedoch muss man den Fall auch näher betrachten um wirklich zu solch einem Schluss, wie 80% der Antwortenden hier zu kommen.

Antwort
von LiselotteHerz, 152

Wenn unbeglichene Rechnungen erstmal an ein Inkassounternehmen weitergeleitet wurden, musst Du das zahlen. Das ist zwar sehr ärgerlich, aber die haben Dir ganz klar einen Zahlungstermin gesetzt, den Du nicht einhalten konntest. Solange Du die Inkassogebühren nicht überweist, wirst Du auch kein Gas mehr haben. Ruf EON nochmal an, die sollen sich mit dem Inkassounternehmen in Verbindung setzen und diese Dir noch heute per Mail die Rechnung schicken; sonst kannst Du ja nichts überweisen. lg Lilo

Kommentar von LiselotteHerz ,

Bei mir ist es so, dass Gas und Strom automatisch abgebucht werden; habe denen eine Einzugsermächtigung erteilt. War vielleicht Dein Konto nicht gedeckt? Schau doch mal Deine Auszüge an, dann siehst Du das doch. Vielleicht ist es bei EON so, dass dann einfach der Gashahn zugedreht wird, ohne dass man eine schriftliche Mahnung bekommt?

Kommentar von Thraalu ,

Was ist denn das für eine dämliche antwort.
Natürlich nicht zahlen und der forderung widersprechen

Kommentar von franneck1989 ,

Wenn unbeglichene Rechnungen erstmal an ein Inkassounternehmen weitergeleitet wurden, musst Du das zahlen

Nein! Das Inkassounternehmen zahlt in erster Linie derjenige, der es beauftragt.

Bei großen Unternehmen wie E.on gehören die Inkassogebühren nicht zum Verzugsschaden. Lies dir ruhig mal einige Urteile dazu durch.

Solange Du die Inkassogebühren nicht überweist, wirst Du auch kein Gas mehr haben.

Unsinn. Der Gläubiger hat sein Geld. Wenn er nicht mittlerweile gekündigt hat muss er auch wieder liefern

Ruf EON nochmal an, die sollen sich mit dem Inkassounternehmen in Verbindung setzen

Warum sollte der Fragesteller das tun? Er hat die Rechnung beglichen, mehr muss er nicht tun

Kommentar von MoralRichter ,

Solange Du die Inkassogebühren nicht überweist, wirst Du auch kein Gas mehr haben.

Wo hast du den rechtlichen Müll denn her?! Urteile?! Rechtsauffassungen?!

Antwort
von lohne, 115

Eon dreht nicht gleich den Gashahn zu. Das dauert Wochen! Du bist also schon lange im Rückstand. Die Inkassogebühren wirst du zahlen müssen! Du hast dir lange Zeit gelassen und erwartest, dass nun in kurzer Zeit, nach unvollständiger Zahlung das Gas wieder fließt. Zahle deine wichtigen Rechnung fristgerecht, dann frieren deine Kinder auch nicht.

Kommentar von franneck1989 ,

Die Inkassogebühren wirst du zahlen müssen!

Du hast dir lange Zeit gelassen und erwartest, dass nun in kurzer Zeit, nach unvollständiger Zahlung das Gas wieder fließt.

Ja, genau das erwartet man, wenn man eine offene Forderung bezahlt.

Dass E.on zu faul ist, wirklich handfeste Schritte zur Feststellung der Forderung einzuleiten, kann man doch dem Schuldner nicht anlasten

Kommentar von MoralRichter ,

Was für eine moralisch und rechtlich dümmliche Antwort!

Expertenantwort
von imager761, Community-Experte für Recht, 110

Ich habe die Forderung ja nun schon beglichen bevor ich Post von dem Inkassounternehmen erhalten habe :-(

Und? Wer unmissverständlich bis zum 06. (!) eine "offenen große" Rechnung bezahlen soll und meint, obwohl "kleine Kinder hier sitzen und es jetzt draussen kühler wird" und er "so gerne wieder heizen würde",  dies erst am 17. erledigen zu müssen, darf und sollte sich nicht wundern, wenn ihm Lieferungen gesperrt und Forderungen an ein Inkassounternehmen abgetreten werden. Wen außer dich selbst willst du für diesen Zustand verantwortlich machen?

aber wer weiß wann ich mal Post bekomme...

... und dann die um saftige Gebühren erhöhte Rechnung bezahlen kannst, aber das muss eon nicht mehr interessieren, die dich vermutlich mehrfach zur Begleichung des Rückstandes aufgefordert haben, bevor sie zu dieser letzten Maßnahme griffen, oder?

Und eine Entsperrung dürfte es selbst dann nicht geben, sondern erst nach Mitteilung des Inkassounternehmens über vollständigen Zahlungseingang und dann, sobald ein eon-Monteuer dafür verfügbar ist. Jetzt kommen die mancherorts mit Aufträgen kaum nach und Sperraufträge ihres Arbeit- oder Auftraggebers werden sie wohl bevorzugt abarbeiten - da bist du bestimmt kein Einzelfall.

Ich habe durchaus volles Verständnis dafür, dass das Geld knapp werden kann, nicht aber für die Vogel-Strauß-Methode, Verbindlichkeiten lösen sich irgendwie schon in Luft auf, die Wünsche der Kleinen müssen denen vorgehen oder eine vorweihnachtliche Hoffnung, ein Weltkonzern liesse schon keine kleinen Kinder frieren.

Wer euch Wärme und ein Dach über dem Kopf biete, den lässt man nicht im Ungewissen, dass und konkret wie man ihn bezahlen will oder ihn gar im Regen stehen - meine Meinung.

Viel Glück :-)

G imager761


Kommentar von franneck1989 ,

Forderungen an ein Inkassounternehmen abgetreten werden.

Von einer Abtretung wird nichts erwähnt. Zunächst einmal müsste sich das Inkassounternehmen durch Vorlage einer Abtretungserklärung selbst als neuer Gläubiger ausweisen - und dürfte dann auch keine Gebühren fordern. Also: irrelevant

aber das muss eon nicht mehr interessieren

Doch, sie sind ja immerhin Gläubiger :)

Und selbst, wenn es im Stillen bereits eine Abtretung gegeben hätte, würde immer noch §407 BGB greifen. Ergo ist der Schuldner hier aus dem Schneider.

Wenn überhaupt, könnte man hier noch über Verzugszinsen oder Mahngebühren (max. 2,50 pro Schreiben) streiten. 

Kommentar von imager761 ,

Ergo ist der Schuldner hier aus dem Schneider. Wenn überhaupt, könnte man hier noch über Verzugszinsen oder Mahngebühren (max. 2,50 pro Schreiben) streiten.

Rechtsirriger Blödsinn: Der Versorger führt als Gläubiger bei Zahlungsverzug ab 100 EUR das Nachinkasso durch, wobei durch den Außendienst bei dessen  Einhebungsversuchen wie einer Sperrung als ultima ratio echte, nachvollziehbare und bezifferbare Kosten enstehen, die selbst als Kostenpauschalen i. S. d. § 19 IV 2 StromGVV auch regelmäßig von gerichtlicher Seite als Verzugsschaden anerkannt werden :-)

Mit der fristschädlichen Nachzahlung der reinen Rückstände hat die Fragantin also rein garnicht bewirkt, dass eon wieder liefern müsste: "Der Grundversorger hat die Grundversorgung unverzüglich wiederherstellen zu lassen, sobald die Gründe für ihre Unterbrechung entfallen sind und der Kunde die Kosten der Unterbrechung und Wiederherstellung der Belieferung ersetzt hat. Die Kosten können für strukturell vergleichbare Fälle pauschal berechnet werden; die pauschale Berechnung muss einfach nachvollziehbar sein." :-O

G imager761


Kommentar von franneck1989 ,

wobei durch den Außendienst bei dessen  Einhebungsversuchen wie einer Sperrung als ultima ratio echte, nachvollziehbare und bezifferbare Kosten enstehen

Welcher Außendienst?

regelmäßig von gerichtlicher Seite als Verzugsschaden anerkannt werden

Beispiele?

In deiner genannten Rechtsnorm ist nirgends von Kostenpauschalen für ein Inkasso die Rede, sondern nur von Kosten für die Unterbrechung der Belieferung. Wie auch- Die Kosten für den Einzug der Forderung sind völlig unabhängig davon zu betrachten und fallen alleine durch §254 BGB nicht unter den Verzugsschaden. Den Forderungseinzug könnte eon nämlich leicht selbst erledigen. Ob es sich hierbei um Schulden aus Gaslieferungen oder einfachen Wareneinkäufen handelt, ist völlig egal.

Mit der fristschädlichen Nachzahlung der reinen Rückstände hat die Fragantin also rein garnicht bewirkt, dass eon wieder liefern müsste

Doch! Siehe dein nachfolgendes Zitat :) (auch wenn es dabei um Stromlieferungen geht)

Kommentar von imager761 ,

In deiner genannten Rechtsnorm ist nirgends von Kostenpauschalen für ein Inkasso die Rede, (...) Die Kosten für den Einzug der Forderung sind völlig unabhängig davon zu betrachten und fallen alleine durch §254 BGB nicht unter den Verzugsschaden.

Rechtirriger Blödsinn - erneut. Bist du beratungsresitent oder nur leseschwach?

§ 17 II StromVVG bestimmt: "Bei Zahlungsverzug des Kunden kann der Grundversorger, wenn er erneut zur Zahlung auffordert (...) die dadurch entstandenen Kosten für strukturell vergleichbare Fälle pauschal berechnen; (...)."

Nimm einfach zur Kenntis, dass diese Rechtsnorm deinen angeblichen "Mahngebühren (max. 2,50 pro Schreiben)" entgegensteht :-)

Und: Jedes spezielle Gesetz (h.: StromGVV) geht einer algemeineren Bestimmung (h.: BGB) in seiner Wirkung grds. vor.

Doch! Siehe dein nachfolgendes Zitat :)

Lesen hilft: "(...) sobald (...) der Kunde die Kosten der Unterbrechung und Wiederherstellung der Belieferung ersetzt hat.".

Meint: Erst vollständige Begleichung der zusätzlichen Kosten, also einschl. der geltend gemachten Zahlungsaufforderungskosten (§ 17 II StromGVV) und Sperr- und Entsperrungskosten (§ 19 IV II StromGVV) verpflichtet eon, "die Grundversorgung unverzüglich wiederherstellen zu lassen."

Kommentar von franneck1989 ,

§ 17 II StromVVG bestimmt: "Bei Zahlungsverzug des Kunden kann der Grundversorger, wenn er erneut zur Zahlung auffordert (...) die dadurch entstandenen Kosten für strukturell vergleichbare Fälle pauschal berechnen; (...)."

Dann solltest du aber auch den zweiten Satz beachten: "Die Pauschale darf die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Kosten nicht übersteigen"

Zudem setzt diese Regelung den 254 BGB nicht außer Kraft. Und der bestimmt nun mal, dass nur das ersetzt werden muss, was als Schaden notwendig und unausweichlich war. Dazu zählt das Einschalten eines Inkassobüros gerade nicht, solange es sich beim Gläubiger um ein "geschäftserfahrenes Unternehmen" handelt.

Heißt: Die Einschaltung eines Inkassobüros zählt eben nicht zum "gewöhnlichen Lauf der Dinge", da es schlicht nutzlos ist!

dass diese Rechtsnorm deinen angeblichen "Mahngebühren (max. 2,50 pro Schreiben)" entgegensteht

Wo steht sie dem entgegen?

"Meine" Mahngebühren stammen aus etlichen Gerichtsurteilen und sind die daraus resultierende Höchstgrenze, was Gerichte für ein Mahnschreiben anerkennen.

Meint

Nein, nicht "meint". Dort steht klar und deutlich: "Kosten der Unterbrechung und Wiederherstellung der Belieferung"

Damit sind eben nicht pauschal Inkassogebühren legitimiert. Das ist deine freie Interpretation.

Kommentar von FordPrefect ,

Nimm einfach zur Kenntis, dass diese Rechtsnorm deinen angeblichen "Mahngebühren (max. 2,50 pro Schreiben)" entgegensteht :-)

Unfug.

Exakt diese Kosten haben Gerichte bereits mehrfach auf Mahnkosten von maximal € 2,50 je Schreiben gestutzt. § 17 StromGVV steht ionsofern der Rechtsprechung des BGH in hleicher Sache nicht entgegen. Es ist zwar richtig, dass viele Versorger die aktuelle Rechtsprechung hierzu gerne ignorieren, das ändert aber nichts daran, dass § 17 StromGVV gerade *kein* Blankoscheck für die Erhebung von Inkassokosten durch einen externen Dienstleister ist.


Meint: Erst vollständige Begleichung der zusätzlichen Kosten, also einschl. der geltend gemachten Zahlungsaufforderungskosten (§ 17 II StromGVV) und Sperr- und Entsperrungskosten (§ 19 IV II StromGVV) verpflichtet eon, "die Grundversorgung unverzüglich wiederherstellen zu lassen."

Das ist dem Grundstaz nach richtig. Dazu mnuss der Versoirger diese Kosten allerdings auch dem Schuldner gegenüber benennen können, und dieses auch getan haben (!). Ansonsten kann der Versorger sich nicht darauf berufen, der Schuldner sei noch in Verzug - denn ohne Kenntnis der Zusatzkosten kann gar kein Verzug erfolgt sein.

Kommentar von franneck1989 ,

siehe dazu z.B. folgendes Urteil: https://openjur.de/u/449670.html

"So macht sich die Klägerin insbesondere nicht die Mühe, die von ihr in Ansatz gebrachten Kosten darzustellen. Die Mahn- bzw. Inkassokosten sind daher gar nicht, erst recht nicht "einfach" nachvollziehbar. Weiter spricht angesichts der bei der Klägerin zu erwartenden Automatisierung des Mahnverfahrens alles dafür, dass der von ihr beanspruchte Schadenersatz die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Kosten übersteigen."

Kommentar von Nicole2278 ,

Wer unmissverständlich bis zum 06. (!) eine "offenen große" Rechnung bezahlen soll und meint, obwohl "kleine Kinder hier sitzen und es jetzt draussen kühler wird" und er "so gerne wieder heizen würde",  dies erst am 17. erledigen zu müssen, darf und sollte sich nicht wundern, wenn ihm Lieferungen gesperrt und Forderungen an ein Inkassounternehmen abgetreten werden.

Kommentar von Nicole2278 ,

Am 23 Oktober erhielt ich vom Gläubiger ein Schreiben das ich noch Zeit hätte bis 29.10.2015 die Rechnung zu begleichen,daraufhin habe ich dort sofort angerufen und denen gesagt das ich bereit bin zu zahlen aber ich es bis zum 29.10. nicht kann und denen geschildert das ich dieses am 17.11.2015 tun werde,ich wurde dann mit jemandem aus einer höheren Abteilung verbunden und führte das Gespräch weiter,die Dame erklärte sich bereit mir bis dahin noch aufschub zu gewähren und sagte mir das sie eine Mahnsperre setzt damit für mich keine weiteren Mahnkosten anfallen und das es bis zum 17.11.15 auch nicht an ein Inkassounternehmen abgegeben wird...leider habe ich das nur nicht schriftlich und nun sowas :-/

Kommentar von Nicole2278 ,

Es war bis auf gestern also noch nie die Rede davon die Forderung bis zum 06.11 zu bezahlen...man gab mir am 23.10. auf meinen Anruf hin einen Aufschub bis 17.11 !!! Desweiteren finde ich es mehr als unverschämt wie der ein oder andere hier seine Kommentare äussert,hier wird nach hilfreichen Antworten gesucht und nicht nach dummen Sprüchen und ich gebe niemandem anderem die Schuld an meiner Situation...ich habe den Mist verbockt und löffel die Suppe auch aus. Ich wollte einfach nur wissen ob ich diese Gebühren zahlen MUSS weil ich die Hauptforderung an den Gläubiger gezahlt habe bevor ich ein Schreiben vom Inkassounternehmen bekomme habe,welches im übrigen auch heute nicht in der Post gewesen ist.

Kommentar von Nicole2278 ,

Fakt ist das ich die Hauptforderung und alle dazugehörenden Mahnkosten und soweiter an den Gläubiger überwiesen habe und das auch anhand meiner Kontoauszüge nachweisen kann. Mir stellt sich halt die Frage wieso ich nun Inkassogebühren zahlen soll wenn sich die Arbeit für das Inkassounternehmen in meinen Augen ja nun erledigt hat. Die brauchen mich ja nicht mehr anschreiben,anrufen oder was auch immer.

Kommentar von mepeisen ,

Wurde dir die Sperrung des Anschlusses jemals angedroht? Wenn nicht, ruf bei EON an, dass sie sofort die Leitung zu entsperren haben, andernfalls bist du noch heute bei einem Anwalt und es geht noch heute eine Antrag auf einstweilige Verfügung zum örtlichen Gericht, um EON gerichtlich zu zwingen.

Und wenn sie sich weigern, machst du genau das: Ab zu einem Anwalt vor Ort und den eine einstweilige Verfügung aufsetzen lassen.

Davon abgesehen: Widerspreche den Inkassokosten überdeutlich und auch dem Inkassoverfahren. Dich mittels Sperre zu zwingen, die Inkassogebühren zu bezahlen, obwohl diesen widersprochen wird bzw. die per Gesetz nicht bei der Sperre zu berücksichtigen sind, kann sogar eine Straftat darstellen (Nötigung).

Dein Problem ist natürlich, dass du am Ende nicht nachweisen kannst, dass es eine Absprache gab, dass du erst am 17.11. bezahlst. Aber wenn die Sperre nicht vier Wochen vorher angedroht und 3 Tage vorher ausdrücklich angekündigt wurde, dann ist sie illegal.

Kommentar von mepeisen ,

Ich kann hier bei dem großen Blödsinn, den du verbreitest nur mit dem Kopf schütteln. Vor allem, warum du hier als "Community-Experte für Recht" giltst.

Gehen wir mal davon aus, dass der TE soweit die Wahrheit schreibt. Dann hat EON ein gewaltiges Problem, denn es hat bereits das GasGVV gebrochen (ja, es geht um Gas, nicht um Strom). EON muss die Sperrung vier Wochen vorher ausdrücklich ankündigen... Der TE schreibt, es gab keine konkreten Zahlungstermine. Wohl auch keine Mahnungen mit Sperrandrohungen. Nochmals drei Tage VOR der Unterbrechung muss erneut die Unterbrechung angedroht werden. So will es das Gesetz. Wie gesagt analog der StromGVV, da steht dasselbe drin.

Es steht auch drin, dass der Anbieter, sobald die Schuld bezahlt ist, die zur Unterbrechung führte, unverzüglich (!) die Lieferung wieder aufnehmen muss. Lediglich die Kosten der Unterbrechung/Wiederaufnahme dürfen eingefordert werden (sofern sie schlüssig sind). Inkassokosten gehören ausdrücklich nicht dazu.

Alleine schon diese gewaltige Unkenntnis der Gesetze sollte dir als "Community-Experten für Recht" zu Denken geben. Ab hier habe ich aufgehört, deinen Unfug zu lesen.

Kommentar von Nicole2278 ,

Die Sperrung wurde angedroht und das auch genauso wie es rechtens ist auch die durchführung der Sperrung war rechtens,da mache ich niemanden nen Vorwurf oder sonstwas. Darum geht es mir auch nicht. Eon hat mir verständlicherweise den Vertrag gekündigt und es ging halt darum die Restschuld zu begleichen. Damit der Anschluss wieder entsperrt wird,da es bereits einen Vertrag mit einem anderen Versorger gibt. Also nicht falsch verstehen...Eon hat nicht falsch gehandelt. Ich möchte jetzt einfach nur wissen ob ich diese Inkassogebühren wirklich zahlen soll obwohl Eon nun alles an Geld hat und der Auftrag des Inkassounternehmens ja nun hinfällig ist,da die ja nun kein Geld mehr für Eon eintreiben müssen.

Kommentar von mepeisen ,

Eon hat nicht falsch gehandelt

In meinen Augen schon. Sobald du einen neuen Anbieter hast, darf der Grundversorger keine Sperre mehr herbeiführen. Unter anderem wegen dieser Problematik wurden ja die Versorger und die Netzbetreiber aufgespalten. Sprich: Der Netzbetreiber ist eine andere Firma.

Die Inkassogebühren würde ich verweigern. Und wie gesagt mit Androhung von Anwalt und einstweiliger Verfügung die Entsperrung erzwingen von EON.

Kommentar von Nicole2278 ,

Das tat er bereits bevor es einen neuen Vertrag mit einem anderen Anbieter gab.

Kommentar von MoralRichter ,

Eon hat nicht falsch gehandelt.

Aber ganz sicher haben die das! In deiner Verzweiflung darfst du nicht den Verstand ( wie imager ) verlieren!

Eon meinte/suggerierte dir in Form einer - mit schmalen Horizont ausgestatteten - Mitarbeiterin, dass man deinen Anschluss erst wieder frei schalten würde, wenn du die Inkassokosten zahlen und dich zwecks Entsperrung allgemein mit dem Inkassobüro in Verbindung setzen würdest.

Seriös ist das nicht, sondern strafbar! Wobei Strafanzeigen gegen Unternehmen regelmäßig sinnfrei sind, da man keinen rechtssicher zur Verantwortung ziehen kann. Also in deinem speziellen Fall hier.

Kommentar von mepeisen ,

Das tat er bereits bevor es einen neuen Vertrag mit einem anderen Anbieter gab.

Noch einmal: Du hast einen vertrag mit einem neuen Anbieter. EON darf dir als Anbieter grundsätzlich nicht mehr den Anschluss sperren. So einfach ist das. Und wenn EON das nicht kapiert, gehe zu einem Anwalt, der per Gericht EON zur Aufhebung der Sperre zwingt.

Antwort
von EXInkassoMA, 83

Ist es ein externes Inkassounternehmen oder zum Stromkonzern gehörend ?

Kommentar von Nicole2278 ,

Das weiß ich leider nicht ?!?

Kommentar von EXInkassoMA ,

Verlink halt mal ( Namen und Anschrift von Dir abdecken )

Kommentar von MoralRichter ,

MA :  Soll diese Antwort irgendwie hilfreich sein?!

Kommentar von EXInkassoMA ,

Ist keine Antwort sondern eine Frage an den TE

Kommentar von MoralRichter ,

Ist keine Antwort sondern eine Frage an den TE

Dein Ernst?! Deine sinnfreie Frage hast du in einer Antwort verfasst! Für diese hast du absolut unverdiente 10 Punkte erhalten!

Man soll hier hilfreich antworten! Deine Frage hättest du in einem Kommentar stellen können!

Kommentar von mepeisen ,

Die Frage ist durchaus sinnvoll. Warum? Laut RVG handelt es sich bei konzerninterner Beauftragung NICHT um eine Rechtsdienstleistung, die zu vergüten wäre. In solchen Fällen fällt die Inkassogebühr ganz grundsätzlich weg und zwar vollkommen egal, ob man in Verzug war oder nicht.

Kommentar von MoralRichter ,

Das mag sein. Ich halte Inkassodienste generell nicht für zulässig.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Dr indignari ist an Board ;)

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