Frage von dhanyo, 47

Muss ich der ARGE nachweisen dass mein befristeter Vertrag nicht verlängert worden wäre?

Hallo. Ich bin seit nun 4,5 Jahren und mit dem 8. Vertrag (alle mit sachlicher Begründung, und daher wohl rechtens) im öffentlichen Dienst befristet angestellt. Der aktuelle Vetrag endet am 4.4.2016, weshabl ich mich Anfang Januar fristgerecht arbeistssuchend gemeldet habe. Mir liegt ein Anschlussvertrag (bis Dez. 2016) vor, den ich aber noch nicht unterschrieben habe. Ich habe bei einem anderen Arbeitgeber ein Angebot unbefristet ab den 1.7.2016 anzufangen. Nun war meine Idee den Anschlussvertrag nicht zu unterschrieben und vom 5.4.-30.6. ALG 1 zu beziehen. Komme ich damit durch oder ist die Arbeitslosigkeit somit quasi eigenverschuldet und ich bekomme kein ALG? Muss ich der ARGE nachweisen dass es keinen Anschlussvertrag gibt (was ja nicht stimmt)? Oder kann ich das bei dem Gespräch unter den Tisch fallen lassen und hoffen, dass wenn ich mit dem unbefristeten Vertrag da ankomme die nicht viele Fragen stellen? Gibt es da Erfahrungen?

Antwort
von herakles3000, 16

Bei so vielen Anschlußverträge kann selbst das Amt nichts dagegen machen wen du Arbeistlos werden würdest Den das ist ja schon eine unzumutbarkeit den so würdest du bis zu deiner Rente immer einen Anschlußvertrag bekommen und dir nicht zumutbar .Aber meine Empfehleung ist rede mit deinem chef und mache den vertrag aber so das du  mit deinen urlaubsansprüchen zum 30.6 dort deinen Letzten tag hast den hartz 4 sind ca 413 € + Miete Deswegn ist es besser erstmal das geld von da mitzunehmen.

Es gibt sogar urteile des bundesverfasungsgericht über die massenhafte anschlus anstellung von einem Arbeitnehmer das amt kann dir nicht befehlen einen weiterern befristetn zu machen das recht hat es nicht .Mein Rat liegt an dem geld das du bekomen würdest und wie das jobcneter mit arbeitslosen umgeht Nur wen du zb wenige rals den alg2 satz verdinst lohn sich das nicht da z arbeiten außerdem kann die neubearbeitungen bei hartz 4 bis zu 8 wo chen dauern aslo Frühzeitieg dan den antrag stellen..

Antwort
von Mignon2, 26

Verlasse dich nicht auf das Angebot ab 01. Juli, sondern lehne den Anschlussvertrag erst dann ab, wenn du für das Angebot einen vom neuen Arbeitgeber unterzeichneten Arbeitsvertrag vorliegen hast. Viel Glück!

Kommentar von dhanyo ,

Danke für den Hinweis. Aber auf den neuen Arbeitgeber kann ich mich 100% verlassen, da ich früher schon mal dort gearbeitet habe. Trotzdem hast Du recht und ich habe Ihnen gesagt, dass ich gern vor dem 4.4. meinen Vertrag hätte.

Kommentar von Mignon2 ,

Gut! :-)

Antwort
von lindgren, 28

Du kannst ja deinen neuen unbefristeten Vertrag bei der ARGE vorlegen und begründen, dass du keinen weiteren befristeten Vertrag mehr unterschreiben möchtest. Sondern lieber (und das ist sicherer) den unbefristeten Vertrag unterschreiben wirst.

Das dürfte im Sinne der ARGE sein. Viel Glück

Kommentar von dhanyo ,

Ja, so wollte ich auch argumentieren. Aber kann es nicht sein, dass dann die ARGE sagt: "na sie hätten ja den Anschlussvertrag unterschreiben können und dann zum 30.6. kündigen. Selber Schuld - von uns kriegen sie kein Geld!"

Kommentar von lindgren ,

Darüber solltest du mit deinem jetztigen AG reden.

Kommentar von Nightstick ,

Zum 30.06. zu kündigen, ist gar nicht so dumm - dadurch würdest Du die hässliche Lücke im Lebenslauf vermeiden! 

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