Frage von tiffe19851, 78

muss ich das beim sozialamt angeben?

guten abend, folgender fall, meine mutter bekommt sozialhilfe die ihr aber zum leben nicht reicht da sie in einer zu teuren wohnung lebt. sie muss von ihrem geld für lebensmittel noch einen teil der miete bezahlen. seit jahren wird sie von den mittarbeitern des sozialamtes immer mal wieder gefragt wie sie leben kann und immer antwortet sie das selbe, das sie familie hat die für sie ab und an mal einkaufen geht und für sie kocht, ihr aber kein geld gibt weil wir ja wissen das dies verboten ist. nun bekommt sie seit zwei monaten kein geld weil die, die kontoauszüge der letzten 6 monate haben wollten. hat sie eingereicht aber noch immer kein geld. drei wochen später fragt meine mutter schrifftlich nach warum sie noch kein geld bekommt und das sie schon mahnungen vom vermieter bekommen hat. erst nach der frage wurde ihr gesagt sie müsse angeben wer sie da unterstützt und diese personen müssen das schrifftlich bestätigen das sie das machen. dürfen die das einfordern? muss mein mann angeben das er seine schwiegermutter unterstüzt? kann mein mann da vielleicht sogar probleme für bekommen? lg steffi

Antwort
von bikerin99, 37

Ähnlich ist es, bevor alte Menschen ins Altersheim kommen, müssen sie alles offenlegen. Größere Ausgaben des letzten oder letzten halben Jahr müssen schriftlich mit allen Daten bekanntgegeben werden, z.B. Geldgeschenke an Kinder oder Enkelkinder. Wird auch überprüft.
Daher nehme ich an, dass das Sozialamt bei deiner Mutter auch das Recht hat, um Betrug zu verhindern. Je nach Bundesland gibt es sogar Regressansprüche des Sozialamtes an die Angehörige (Eltern oder Kinder).
Die Unterstützung deines Mannes ist eine freiwillige Leistung (statt einer Spende an eine Hilfsorganisation spendet er es seiner Schwiegermutter), weshalb sollte er deshalb Nachteile erwarten? Oder sich gegenseitig helfen, Mutter babysitten, im Gegenzug sie zum Essen einladen, Lebensmittelspende, ... Soll möglichst realistisch sein, auch in Relation zu den eigenen Einkommen. Am besten ihr setzt euch alle zusammen und beredet das.
Es gibt Parteien, die die Interessen der Reichen vertreten, sind auch die, die in der Landesregierung sitzen und immer enger die Sozialpakete schnüren (Wohnbeihilfe, Mindestsicherung usf.) , um die Zahl der  Anspruchsberechtigten reduzieren.

Kommentar von tiffe19851 ,

das werden wir machen. vielen dank

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