Frage von StartrailsUsermod, 90

Muss ich das Angebot vom Landkreis annehmen?

Hallo allerseits,

heute erhielt ich Post vom Landkreis - zu sehen war ein nettes Foto von mir im Auto. Wie viel die haben wollen, sage ich mal lieber nicht denn über Geld spricht man ja bekanntlich nicht.

Nun, im Betreff des Briefes steht "Verwarngeldangebot". Da es sich hier offensichtlich um ein nicht verbindliches Angebot handelt, stellt sich mir die Frage, ob ich das Angebot auch dankend ablehnen kann? Bei eBay Kleinanzeigen schreibe ich auch ganz oft, dass ich kein Interesse habe und das Angebot darum ablehne.

Euch allen noch einen gemütlichen Abend gewünscht...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 21

Hallo!

Das sind lediglich Begriffe, die im typischen Amtsdeutsch für Uneingeweihte nach exakt dem Gegenteil von dem klingen, das eigentlich gemeint ist.

Selbstverständlich ist das Schreiben kein "Angebot" für ein Bußgeld, das du auch ohne Probleme ausschlagen kannst, sondern versteht sich als verpflichtende Ausgabe -------> du musst zahlen.

Du kannst zwar theorethisch auch Einspruch erheben, aber das macht keinen Sinn. Es verlangsamt nur das Procedere, an der Geldforderung wird sich nix ändern. 

Antwort
von MrHilfestellung, 53

Kannst du, aber dann wirst du vom Landkreis verklagt und musst bei beweisbarer Schuld eine höhere Summe zahlen. 

Und die kann bedeutend höher sein.

Antwort
von 19Michael69, 6

Du meinst die Frage wirklich ernst? Ich befürchte es ist so.

Du hast einen Verkehrsverstoß begangen und wirst deshalb zur Kasse gebeten.

Aber du kannst den Spaß ja mal wirklich machen und zurückschreiben, dass du das Angebot "dankend ablehnst".

Dann lass uns aber bitte später auch wissen, wie die Reaktion der Behörde / des Landkreises ausgefallen ist. Das interessiert uns alle brennend.

Ich dachte immer auf eBay geht es um kaufen und verkaufen. Sollte man dafür vorher einen Verstoß begangen haben müssen, so lasse mich das bitte jemand wissen.

Gruß Michael


Antwort
von Antitroll1234, 27

Wie viel die haben wollen, sage ich mal lieber nicht denn über Geld spricht man ja bekanntlich nicht.

Ein Verwarnungsgeld kann bei einer OWi im Straßenverkehr maximal 55,-€ betragen^^

Da es sich hier offensichtlich um ein nicht verbindliches Angebot handelt, stellt sich mir die Frage, ob ich das Angebot auch dankend ablehnen kann?

Ein Verwarnungsgeld musst Du nicht annehmen und diesem auch nicht zustimmen, dies ist nur ein Angebot um die OWi mit geringen Aufwand zu "begleichen".

Dazu genügt es wenn Du das Verwarnungsgeld einfach nicht zahlst, ein Widerspruch etc. ist nicht nötig.

Nach Ablauf der Frist in dem Du das Verwarnungsgeld zahlen solltest und somit damit einverstanden wärst, leitet die Behörde nun ein Bußgeldverfahren ein, dies ist mit 28,50€ Gebühren zusätzlich verbunden welche zu dem jetzt folgenden Bußgeld erhoben werden.

Antwort
von wilees, 37

Du kannst dieses Angebot auch gerne ausschlagen und dann abwarten, welche rechlichen Schritte eingeleitet werden und welche Folgen diese dann für Dich haben. Viel Vergnügen bei Cola und Popkorn.

Antwort
von niemand83, 11

Es ist ein Verwangeld,  dass Du bezahlen solltest. Wenn Du Widerspruch einlegst, dann geht es direkt vor´s Gericht. Dann fallen die Gerichtskosten an die Du übernehmen musst, wenn die Verwarnung rechtskräftig ist

Antwort
von SimonEugenJosef, 45

Nunja das Angebot musst nicht annehmen, kannst hast ja noch andere Möglichkeiten z.B. falls jemand anderes gefahren ist

Kommentar von wollyuno ,

lesen,er schreibt mit foto von ihm

Kommentar von 19Michael69 ,

... und ordentlich hinschauen - er ist eine SIE ;-)

Gruß Michael

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