Antipasta am 23.03.2008 um 11:42 Uhr
Oder geht das auch ohne? Warum macht man das?

Die Artischocken kalt abwaschen und dann den Stil (am besten über einer Tischkante) herausbrechen, damit die harten Faserm aus dem Boden gelöst werden. Wenn man die Stachel der Blütenblätter mit einer Küchenschere kappt, läuft man weniger Gefahr, sich dabei zu stechen, ausserdem passen später mehr Artischocken auf einmal in den Kochtopf. Nun schneidet (oder sägt ...) man den Boden der Artischocke und die untersten, sehr harten Blätter ab, wobei man die Schnittstellen sofort mit Zitronensaft beträufeln sollte, damit sie nicht braun werden
Nein. Nur die ganz harten Blätter von außen weg nehmen.

Du kannst die Blattspitzen auch dran lassen, das sie gekappt werden hat nur optische Gründe. Es sieht halt einfach schöner aus wenn sie weg sind weil sie oft vertrocknet sind.

Ich lasse die Blätter dran, es sieht sehr dekorativ aus finde ich, viel schöner als die abgeschnittene Angelegenheit. Ein kleiner Saucentipp (hab ich von einer alten Französin vor vielen Jahrzehnten bekommen). Etwas Quark und etwas Mayonnaise mischen, würzen, zwei Esslöffel vom Kochsud dazu (wirklich nicht mehr) und dann das ganze mit einem steif geschlagenen Eiweiss vermengen. Luftig und sehr fein so! Dasselbe kann man auch bei Spargeln machen, dann einfach mit etwas Spargelsud. Frohe Ostern

du kannst sie später abschneiden. doch bei artischocken bind immer eine zitronenscheibe vor dem kochen mit bindfaden an den artischockenboden, so bleibt er schön hell
Ja, kann man machen, aber Mehl hilft besser.
Antipasta am 23. März 2008 12:06 In meinem Rezept steht "Zitronenscheiben mit ins Kochwasser geben" Reicht das auch?
Danke für alle Antworten und Tipps :-)
Wie gesagt, Mehl ist besser. Zitronen haben in diesem Fall nicht die gleiche Wirkung.