Frage von Tommre, 70

Muss eine Werkstatt fehlerhafte Reparaturen kostenlos nachbessern?

Bei mein Auto wurden heute der Auspuff erneuert, nach der Reparatur wurde ich gefragt, ob ich die Bremsen eingebaut habe, da die Bremsen schlecht eingebaut wurden.

Die Bremsen wurden vor 6 Wochen bei ATU erneuert, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bremsen in ein so schlechten Zustand sind.

  • Wie sehen meine Rechte in diesem Bereich aus?
  • Muss die Werkstatt fehlerhaft eingebaute Teile kostenlos nachbessern?
  • Wie kann man die Werkstatt davon überzeugen, dass die Bremsen fehlerhaft sind?
  • Wie lange könnte die Reparatur dauern?
Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von megaruelps, 45

Wenn es mangelhaft eingebaut ist, muss auch nachgebessert werden. Funktionieren die Bremsen denn ordnungsgemäß? Was ist der defekt? Nur weil bremsen rosten heißt das nichts, das ist eigentlich normal und passiert ruck zuck. Was kann man denn bei bremsen verkehrt einbauen? Die machen sowas täglich und werden wissen wie das geht. Sollte ein echter Mangel dran sein, geh in die Filiale und beschreib was du meinst und das sich das nochmal jemand anschauen soll 

Kommentar von Tommre ,

Die Bremsen funktionieren noch ohne Probleme. 

Antwort
von EddiR, 13

HI,

wenn die Bremsen bei ATU eingebaut wurden und hätten tatsächlich einen Mangel, mußt Du ATU auch die Gelegenheit zur Nachbesserung geben. Macht das eine andere Werkstatt, mußt Du auch dieses bezahlen und verlierst ggf die Gewährleistung von ATU auf deren ausgeführte Arbeit.

Beschichtete Bremsscheiben..... wenn ich schon so einen Müll höre..... Die Bremsscheiben sind in der Tat als Neuteile "beschichtet" Nämlich mit einer hauchdünnen Korrosionsschutz-Schicht. Die ist bis auf die Nabe bei den ersten 2-3 Bremsungen ab! Dann greifen die Beläge auf Stahl!

Das mit der "Bremsenpaste" ist recht fragwürdig. Vor 30 Jahren habe ich auch mal gelernt, daß man an den beweglichen Teilen (nicht auf Bremsscheiben und Beläge!) Kupferpaste, Keramikpaste, Multilube..... aufträgt. Das soll beim Gebrauch der Bremsen das quitschen verhindern und daß die beweglichen Teile nicht fest sitzen.

Bremsbeläge werden heute gerne mal mit Kleber auf der Rückseite ausgerüstet, die das Quitschen verhindern. Wenn die Pampe fehlt, ist das noch lange kein Grund für eine Mängelrüge. Die Erfahrung hat gezeigt, daß so montierte Bremsen auch funktionieren.

Die Empfehlungen Deiner Werkstatt solltest Du dann doch eher mal etwas kritisch betrachten. Anscheinend wollen die doch nur einen Auftrag "aus dem Kreuz leihern"

Antwort
von troublemaker200, 22

Was meine die mit "schlecht eingebaut"? Bremsbeläge und Scheiben werden eingebaut und gut. Da gibts nicht gut oder schlecht. Oder meinen die die Qualität der Teile?

Funktionieren die Bremsen gut?

Will Dir die aktuelle Werstatt ggf. noch eine weitere Reparatur aus dem Kreuz leiern weil Dir während der Ferien wenig Kundschaft haben?

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