Muss ein Verein, oder ich, Schenkungssteuer zahlen, wenn ich ihm eine größere Summe überweisen möchte ?

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3 Antworten

Du eher nicht (vgl. §§ 1,20), der Verein vermutlich ja, es sei denn, er erfüllt die Voraussetzung des § 13 Abs. 1 Nr. 16b ErbStG (Gemeinnützig?) aktuell und in den folgenden 10 Jahren - sonst Nachversteuerung.

Aber ob das die ganze Wahrheit ist...?

Soll es denn unbedingt eine Schenkung sein od. wäre auch eine Spende denkbar ?

§ 13 Abs. 1 Nr. 16b ErbStG

(1) Steuerfrei bleiben
16. Zuwendungen
b) an inländische Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die nach der Satzung, dem Stiftungsgeschäft oder der sonstigen Verfassung und nach ihrer tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar kirchlichen, gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken dienen.

Die Befreiung fällt mit Wirkung für die Vergangenheit weg, wenn die Voraussetzungen für die Anerkennung der Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse als kirchliche, gemeinnützige oder mildtätige Institution innerhalb von zehn Jahren nach der Zuwendung entfallen und das Vermögen nicht begünstigten Zwecken zugeführt wird,

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Wenn Steuern überhaupt anfallen, das muss aber der Steuerberater letztendlich klären, dann hat sie der Verein zu tragen, denn er ist der Beschenkte. Dich gehen diese Steuern jedenfalls nichts an. Da es sich aber um eine größere Summe zu handeln scheint möchte ich dir wirklich dringend empfehlen, erst mit dem Steuerberater Rücksprache zu halten.

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Kommentar von NickgF
02.11.2015, 02:35

Wenn Steuern überhaupt anfallen, ..., dann hat sie der Verein zu tragen, denn er ist der Beschenkte. Dich gehen diese Steuern jedenfalls nichts an

Man möchte es kaum glauben, ist aber anders

§ 20 (1) ErbStG > Steuerschuldner ist der Erwerber, bei einer Schenkung auch der Schenker, bei ....

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