Muss ein gewerblicher Verkäufer liefern was er auf Website verkauft?

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2 Antworten

Liefern muss er nur, wenn schon ein Kaufvertrag geschlossen wurde. Das ist bei einer Bestellung im Internet nach herrschender Meinung nicht so - vielmehr gibt man als Kunde ein Angebot ab, welches der Händler annehmen muss. Hat er das noch nicht getan, gibt es keine Forderungsrundlage

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Kommentar von fealsch
18.04.2016, 15:24

Zum Glück wurde mir nun genau das Angeboten, was ich mir erhofft hatte - ohne rechtliche Hinweise geben zu müssen, oder Druck zu machen. Ich empfinde es aber so, das ab dem Zeitpunkt, als ich die Ware geschickt bekommen habe, der Verkäufer dem Vertrag zustimmt, dem er sich nicht so einfach entziehen kann. Anders wäre es, wenn ich gar keine Ware geschickt bekommen hätte und ich dann darauf aufmerksam gemacht worden wäre, dass der Artikel nicht mehr auf Lager ist.

Zusätzlich dazu, hängt es natürlich im großem Maße davon ab, wie kulant ein Unternehmen seinen Kunden gegenübertreten möchte.

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Kommentar von franneck1989
18.04.2016, 17:34

Das Schicken der Ware wird i.d.R. als Annahme ausgelegt. Diesen Umstand hatte ich überlesen

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Alleine dadurch, dass das falsche Produkt zugeschickt wird, kommt meines Erachtens kein Kaufvertrag zustande, weil ein Einigungsmangel vorliegt.

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