Frage von fragii123, 74

Muss ein Gericht die Schuld 100%ig beweisen oder reichen 90% + GLAUBEN DES RICHTERS aus?

Antwort
von MrHilfestellung, 47

Normalerweise muss das Gericht gar nichts beweisen, sondern Rechts- und Staatsanwältin müssen das.

Wenn es keine eindeutige Beweislage gibt, dann verurteilt das Gericht auch nicht. Wobei es natürlich immer wieder Justizirrtümer gibt.

Antwort
von Xipolis, 18

Das Gericht beweist nicht die Schuld.

Nach dem alle Indizien, Beweise und Zeugen gehört und gesehen worden sind, kommt das Gericht zu Schlussfolgerungen aus Überzeugung heraus. Die Überzeug kommt daher, weil das Gericht frei darin ist, den einzelnen Beweisen eine Bedeutung zuzumessen.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Recht, 24

Es reicht wenn ein Einzelrichter überzeugt ist, dass der Täter von der Staatsanwaltschaft überführt wurde.

Wenn dem Angeklagten das nicht passt, kann er ja in die Berufung gehen.

Antwort
von julius1963, 42

Der Richter entscheidet. Manchmal auch bei 65 Prozent.

Antwort
von majaohnewilli, 35

Wenn ein Gericht 100 % der Schuld beweisen müsste, dann gebe es nicht so viele Unschuldige die im Gefängnis sitzen und wo sich dann meist im Nachhinein reusstellt, daß ein Fehlurteil gefallen ist.

Ein Gericht muß einfach nur von der Schuld überzeugt sein um jemanden schuldig zu sprechen.

Antwort
von Metallrostet, 22

Ja eigentlich müssten sie es,
wenn alle Gesetze geachtet würden inklusive Grundgesetz
nach rechtsstaatlichen Prinzipien.

Aber aktuell sieht die Rechtslage so aus in Deutschland,
dass ein "Rechtsbankrott" herrscht.

Richter können in der BRD täglich praktisch tun was sie wollen,
es besteht nur noch internationales Handelsrecht.

Hat auch der europäische Gerichtshof 2006 bestätigt,
Deutschland ist kein effektiver Rechtsstaat.

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