Frage von striepe2, 36

Muss ein Beklagter den Gerichtsstand akzeptieren, wenn der 80 km entfernt ist?

Normalerweise ist der Gerichtsstand hier am Ort. Muss ein weit entfernter Gerichtsstand hingenommen werden? Ein Kläger hat den Anwalt 80 km entfernt gewählt.

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von MAB82, 9

Wie immer bei unserem komplexen Justizsystem gibt es unzählige Regeln und Ausnahmen.

http://www.rechtslexikon.net/d/gerichtsstand/gerichtsstand.htm

Kommentar von striepe2 ,

Vielen Dank!  Habe mir den Text schon ausgedruckt.

Antwort
von ThommyHilfiger, 12

Wenn der Kläger 80km weit entfernt wohnt (oder der Firmensitz dort ist), so wird dort auch i.d.R. die Klage eingereicht.

Kommentar von striepe2 ,

Nein, der private Kläger wohnt am gleichen Ort wie ich.Hat aber einen Anwalt aus 80 km Entfernung gewählt. 

Antwort
von oppenriederhaus, 10

der Gerichtsstand ist dort, wo die Klage eingereicht wurde.

Wenn der Gegenanwalt 8o km entfernt ist, so ist das nicht Dein Problem

Kommentar von striepe2 ,

Der Gegenanwalt (80 km entfernt) reicht also die Klage an seinem Ort ein und ich als Beklagter muss den anderen, weiten Gerichtsort akzeptieren? Gibt es etwa nachvollziehbare Gründe, warum so weit entfernte Anwälte konsultiert werden?

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