Frage von Ravensberger, 43

Muss ein Anlieger die Erschließung von bzw. die Zuwegung zu zukünftigen Baugrundstücken mitbezahlen, auch wenn er diese Erschließung/Zuwegung nicht braucht?

Folgender Sachverhalt: Unsere Nachbarin muss eine Wiese verkaufen, die zwar laut Gemeinde schon im Bebauungsplan aufgenommen ist (die Wiese ist auch komplett von Grundstücken eingerahmt), aber noch in keiner Weise erschlossen ist. Um dieses Bauland zu erschließen und von der nächsten Straße aus erreichbar zu machen, müsste über ihren ihr Hof, der direkt neben unserem Grundstück liegt, entsprechend "alles gelegt" werden. Da wir in diesem Falle direkte Anlieger einer Versorgungstrasse und Zuwegung werden, stellt sich uns die Frage, ob wir diesbezüglich zur Kasse gebeten werden können. (Ironischerweise passiert genau das gerade mit der Straße vor unsere Haustür; da wird's schon teuer genug...) Oder geht da evtl. auch was in Richtung "Privatweg zu den (zukünftigen) Grundstücken 29 A und 29 B? Könnte Sie eine Zufahrt dann quasi "rausmessen" lassen und den zukünftigen Eignern zur Verfügung stellen bzw. für alle Parteien ein Wegerecht eintragen lassen? Danke für eine Antwort.

Antwort
von negotio, 35

Im Regelfall werden alle Anlieger der Straße zur Kasse gebeten. Wenn es wirklich ein Privatweg wird, muß natürlich nur der Besitzer bezahlen. Dann hat die Gemeinde aber auch nichts mit der Erschließung zu tun.

Antwort
von Tieremundengut, 31

wenn eure hütte an der straße liegt, bezahlt ihr, ansonsten nicht

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