Frage von Yanavii, 39

Muss die Kündigungsfrist eingehalten werden?

Hey Leute,

Ich arbeite seit kurzem in einer neuen Firma stellvertretend für o2 als Kundenberaterin, bzw. verkaufe ich Zusatzoptionen für Mobilfunkverträge an Bestandskunden telefonisch. Soweit fühle ich mich in der Firma recht wohl, was mein Team und das Erscheinungsbild der Firma anbelangt.

Allerdings werde ich in den letzten Tagen sehr unter Druck gesetzt, weil meine Abschlussquote (anzahl der verkauften Produkte) wohl nicht dem Soll entspricht. dies liegt aber definitv nicht an mir, ich telefoniere mit Bestem Wissen und Gewissen und betreibe auch genügend Einwandbehandlung / Bedarfsanalyseaber wenn der Kunde absolut nicht möchte, dann ist es eben so und ich akzeptiere es. Bleibt mir ja auch nichts andres übrig.

Nun habe ich natürlich Angst demnächst gekündigt zu werden.. mir wurde gesagt dass es schon mal vorkommt dass jemand wegen mangelhafter Leistung gehen muss. Gerade wenn man sich selbst sehr bemüht verunsichern solche Aussagen einen schon..

Ich habe eine neue Wohnung gemietet und bin von dem Job abhängig. Im Arbeitsvertrag steht dass das Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit jederzeit ordentlich und außerordentlich mit einer Frist von 2 wochen gekündigt werden kann. Ich weiß jetzt nicht was ein Grund für eine außerordentliche Kündig sein kann.... nicht dass behauptet wird ich würde mit Absicht nichts abschließen, und ich dann plötzlich ohne Arbeit da stehe...

jetzt meine Frage, darf ich auf die 2 wochen Kündigungsfrist bestehen? bzw. MUSS die Firma mir diese Zeit gewähren sodass ich mir eine neue Stelle besorgen kann?

Bitte keine doofen Antworten von wegen ich sei schlecht oder sowas.... das hilft mir nicht weiter und stimmt auch nicht.

Antwort
von Stadtreinigung, 27

Da Bedarf es kein Grund,kannst aber dann versuchen dagegen zu Klagen beim Arbeitsgericht

Kommentar von Maximilian112 ,

Eine Kündigungsschutzklage in der Probezeit? Ist wohl etwas problematisch.

Antwort
von Maximilian112, 24

Selbstverständlich muß die Frist eingehalten werden. 

Eine Fristlose kommt nur in Betracht wenn die Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann, also zB bei einem Diebstahl.

Der Betrieb wird (wenn überhaupt) auch fristgemäß kündigen. Er wird kein Verfahren vor dem Arbeitsgericht riskieren.

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