Frage von niccianesthetic, 266

muss die krankenkasse bei meinem fall uebernehmen?

hey :) ich bin leider sehr sehr untergewichtig... (1.55 klein & 37 kg teilweise sogar 35kg) nein, ich habe keine essstörung! ich bin eine fruehgeburt gewesen und habe durch die fruehgeburt sehr starke lungenprobleme. meine lunge verbraucht soviel energie, dass ich gerade so mein gewicht ab und zu halten kann. zunehmen ist sehr sehr schwer (muesste doppelt soviel essen wie ein gesunder mensch um zuzunehmen...) wie man sich dnken kann, ist das sehr schwer. ich war eine zeit lang in einer psychiatrie, wo ich fresubin bekam und somit hab ich es damals geschafft in 2-3 wochen auf 40kg zu kommen. das ist ein jahr her. seitdem ich raus bin aus der klinik (war wegen depressionen da) krieg ich kein fresubin mehr und somit wieg ich nun nurnoch 37kg, ansehrbschlechten tage wiege ich 35kg. meine aerztin will mir sehr gern helfen, fresubin zu bekommen (kann es nicht von meinem geld zahlen) nur stellt sich da sehr oft die kk schwer (aok) ... was kann ich tun? ich will nicht ins krankenhaus, nur weil die kk mir kein fresubin zahlen will :( ... hoffe jmd kennt sich damit aus... bitte keine unnoetigen antworten!

Antwort
von eulig, 188

müssen tut die Krankenkasse leider nicht. die Kassen berufen sich hier bei dir scheinbar darauf, dass es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel für dich handelt, da dir die entsprechende Diagnose fehlt, die eine Kostenübernahme rechtfertigen würde.

hat die AOK bei der Ablehnung den Medizinischen Dienst zu Rate gezogen, oder hat sie es einfach erstmal pauschal abgelehnt?

da ich kein Mediziner bin und auch nicht die AOK, ist es natürlich schwer zu sagen, "am besten dies oder jenes tun".

lass dir ein Attest von deinem Arzt ausstellen, aus dem hervorgeht, dass du auf Fresubin angewiesen bist; dass du ohne diese Ernährung gefährdet bist Krankheit x zu entwickeln usw. auch die psychischen Belastungen sollten nicht weggelassen werden. je ausführlicher desto besser. eine persönliche Stellungnahme von dir hilft zusätzlich auch.

außerdem musst du die AOK bitten (auffordern), die Prüfung deines Antrages nicht intern, sondern vom Medizinischen Dienst durchführen zu lassen. ich würde auch auf eine persönliche Begutachtung durch den MDK bestehen. denn eine Entscheidung nach Aktenlage ist immer eine schwierige Angelegenheit.

ich wünsch dir alles Gute.

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