Frage von Miraceti, 55

Muss die Hausverwaltung der Einladung zur außerordentlichen EV die Kostenvoranschläge beilegen?

Antwort
von Luigi1705, 19

Dann nenne ich diese Versammlungsart einfach "eine extra einberufene ordentliche Sonderversammlung"...

Natürlich stellt das von mir als 6-Fam.-Haus bezeichnete Gebäude ein 6-Parteienhaus dar, das sich selbstverständlich als eine WEG versteht. 

Komm mir schon wie Helena Fürst aus dem Dschungel vor... ;-)))


Antwort
von oppenriederhaus, 55

Nein - aber Du hast das Recht, sie vorher in den Räumen der Hausverwaltung einzusehen.

Falls sie das verweigert, wende Dich an den Verwaltungsbeirat, der hat sie vermutlich schon überprüft.

Kommentar von schleudermaxe ,

... bitte was denn für einen Beirat? Laut Frage kann ich so einen nicht erkennen! ... und wenn durch einen Beschluß ggf. Kosten und Lasten verteilt werden müssen, hat ein Verwalter selbstverständlich alle notwendigen Unterlagen mit der Einladung zu verschicken, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns. Wie sonst soll ein ET seinen Anteil erkennen können?

Antwort
von schleudermaxe, 40

... meine Karten mucken rum, was bitte ist denn eine außerordentliche Versammlung der Wohnungseigentümer? ... bei uns sind alle ordentlich, so wie es ja auch das Gesetz vorsieht. ...und mit einer Einladung haben wir Verwalter natürlich eine Tagesordnung beizufügen und die Unterlagen, die zuvor per Beschluß geordnet wurden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ein Verwalter einfach so und ohne Erlaubnis einlädt!

Kommentar von Luigi1705 ,

Aber sicher doch gibt es außerordentliche Versammlungen, die nicht selten erforderlich werden, sobald beispielsweise eine größere Instandsetzung ansteht. 

So kommt dies in unserer WEG demnächst zum Tragen: Bei der letzten Versammlung wurde ein neuer Fassadenanstrich unseres 6-Fam.-hauses beschlossen. Der Verwalter wurde zum Einholen von Angeboten beauftragt. Bis diese alle beim Verwalter nun eingehen, vergehen i.d.R. einige Wochen. Also wird nur für diesen endgültigen Beschluss, welcher Maler von den Eigentümern den Zuschlag erhält, eine außerordentliche Versammlung einberufen, um hierüber dann abzustimmen. 

Der Verwalter wird sodann alle eingegangenen Angebote vorlegen und die Eigentümer entscheiden in demokratischer Weise über den Auftragnehmer. Dabei geht es ja schließlich um viel Geld, hier um eine Größenordnung  zwischen 15.000 und 45.000 Euro. 

Natürlich kann man jene Einberufung auch anders bezeichnen: Sonderversammlung zum Beispiel...



Kommentar von schleudermaxe ,

Das verstehe ich immer noch nicht. Bei euch gibt es also ordentliche und nicht ordentliche bzw. außerordentliche Versammlungen und die gibt es aufgrund der gesetzlichen Vorgaben eben nicht. Wäre auch schlimm, denn jede Versammlung sollte doch ordentlich sein, oder?

Zudem wird es auch kein 6 Familienhaus sein, denn eine WEG ist eben eine WEG und keine Familienangelegenheit.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community