Frage von Silvi1965, 45

Muss die Fahrschule Auskunft erteilen, wann welche Fahrstunden stattgefunden haben?

Die Fahrschule meine Sohnes (FS KL 1b) hat nach Auskunftersuchen mitgeteilt, wann welche Fahrstunden stattgefunden haben und dies gleich mit Brief vom Anwalt (zzgl. 150 Euro Gebühren). Hintergrund ist der, dass innerhalb ca 3,5 Stunden (normale Stunden) 6 Fahrstunden (a 45 Min) statt gefunden haben sollen. In meiner Anfrage per Mail habe ich dem Fahrschulbesitzer gleichzeitig geschrieben, dass ich den FS sofort bezahle, sobald die Auskunft vorliegt. Und dennoch kam der Brief mit Gebühren und Androhung Mahnbescheid. Soll dies der Einschüchterung dienen? Ist die Fahrschule nicht verpflichtet, Auskunft zu erteilen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dermick74, 21

Ich bin schon sehr lange aus dem Thema raus, aber früher war es so das Fahrschüler und Fahrlehrer sich die Daten aufgeschrieben haben und wenn Unstimmigkeiten auftraten wurde eben nachkontrolliert.
Oder wenn man etwas bezahlen musste gab es eine Rechnung, wo auch die Fahrstunden drauf standen

In der heutigen Zeit würde ich sagen ist es genauso, allerdings ist alles immer etwas verschärfter.

Sicher kannst Du um Auskunft bitten und die Fahrschule könnte sich diesen Mehraufwand bezahlen lassen.
Das da direkt ein Anwalt zwischengeschaltet wurde, zeigt eigentlich das ein Kommunikationsproblem vorliegt.

Um das aus der Welt zu schaffen würde ich mal auf E-Mails und ähnlichem verzichten und da einfach mal hinfahren und fragen was eigentlich los ist.

Natürlich kannst Du auch direkt auf Stur schalten und ebenfalls einen Anwalt aufsuchen.

Kommentar von Silvi1965 ,

ja, das dachte ich auch, da einfach mal hinfahren und ein offenes Wort.

Kommentar von dermick74 ,

Hallo Silvi, vielen Dank.
Wie ist es denn ausgegangen ?

Antwort
von wilees, 25

Schon Adam Riese würde hier sagen 3,5 Zeitstunden sind nur 4,66 Schulungsstunden à 45 Minuten. Als scheint hier ein Rechnungsirrtum vorzuliegen und hier muß es auch im Interesse der Fahrschule liegen, dies zu klären. Und da ist die Beauftragung eines Anwalts mehr als überzogen.

Antwort
von brummitga, 25

da ist nur Einschüchterung; Anwalt ist genau so ein Beruf wie Friseur. Außerdem will der Herr Anwalt ja auch leben.

Wenn aber vom Gericht Post kommt, solltest du dich schon mal kümmern.

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