Muss der Hauseigentümer einen defekten Bewegungsmelder reparieren?

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5 Antworten

Zugegeben - unsere Straße ist nicht gerade stockdunkel, aber wenn man
nachts vor der Haustür steht, ist das Schlüsselloch trotzdem kaum zu
erkennen.

Das ist meines Erachtens der entscheidende Satz.
Wenn durch die Straßenbeleuchtung der Weg bis zur Haustür, und evtl. eine Treppe davor gut beleuchtet ist, macht eine zusätzliche Außenleuchte, nur damit man das Schlüsselloch findet, wenig Sinn und ist auch im Sinne der Verkehrssicherungspflicht der Eigentümer nicht notwendig.

Wenn man ein Problem hat, das Schlüsselloch zu finden, bekommt man für wenige Cent (Kasse im Baumarkt o. ä.) oder sogar gratis (Werbegeschenk) kleine Lampen, die man sich an den Schlüsselbund hängt. Manchmal sind solche kleinen Leuchten schon im Autoschlüssel integriert.

Der Vermieter oder die Hausverwaltung müssen nicht für alle Problemchen einstehen, die irgend ein Mieter haben könnte.

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Ich weiß ja nicht, wieviele Nächte die Lampe eingeschaltet war, dass sich die Stromkosten so sehr erhöht haben. 

In einer Nacht benötigt eine alte 60-Watt-Glühlampe ca. 12 Cent Stromkosten, das wären bei 6 Parteien 2 Cent pro Partei.  
Selbst wenn die Lampe einen ganzen Monat jede Nacht brennt, kommt man auf schlappe 60 Cent pro Partei.  

Mein Lösungsvorschlag:
Würde man nun noch eine moderne LED einschrauben, kommt man auf 5 bis 10 Cent im Monat (wenn sie jede Nacht brennt, was ja sicher nicht so sein wird).  

Wenn man also die Lampe einfach durch eine LED ersetzt, ist das wesentlich günstiger, als eine Reparatur.
Abgesehen davon kann man Bewegungsmelder nicht reparieren, sie müssen ausgetauscht werden.  

Übrigens: Aufgrund der geringen Stromkosten bei LEDs habe ich in meinem Treppenhaus inkl. Haustürbeleuchtung das Licht immer an (gesteuert über einen automatischen Dämmerungsschalter).
Nach einem Jahr erhöhten sich die Kosten um gerade mal 5 Euro.  

Gruß DER ELEKTRIKER

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  • Du scheinst also Mieter in einem Haus mehrerer Eigentümer zu sein. Als Mieter bist Du den Entscheidungen der Eigentümergemeinschaft unterworfen. Wird also entschieden, daß kein neuer Bewegungsmelder installiert wird, musst Du Dich damit abfinden. Bewegungsmelder sind nirgends vorgeschrieben

  • selbstverständlich muss Dein Vermieter seiner Verkehrswegssicherungspflicht nachkommen. Dies bedeutet, daß entsprechend Lichtschalter installiert sein müssen.
  • dies können Schalter sein, die an verschiedenen Stellen bedient (also das Licht an- und ausgeschaltet) werden können
  • sinnvoll und zeitgemäß sind jedoch Taster mit einer Zeitfunktion
  • Fordere Deinen Vermieter auf, für angemessenes Licht im Treppenhaus zu sorgen.
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Kommentar von sabine179
20.05.2016, 16:16

Wie gesagt - ob es nun ein Bewegungsmelder ist, der für Licht sorgt, oder ob der Schalter im Hausflur repariert wird, über den man das Außenlicht bisher anschalten konnte, ist mir fast egal. Hauptsache, ich habe Licht, wenn ich von der Arbeit komme (ich arbeite nämlich in der Nachtschicht, komme also immer im Dunkeln nach Hause).
Einen Bewegungsmelder fände ich persönlich zwar sinnvoller, aber zur Not tut's auch der Schalter im Flur. Doof ist dann wiederum nur, dass das Licht dann die ganze Zeit brennt und die Stromkosten auf uns Mieter verteilt werden.

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Der Vermieter ist zur Beseitigung von angezeigten Mängeln verpflichtet. Ob hier ein Mangel vorliegt kann man sicherlich diskutieren, aber wenn man "das Schlüsselloch kaum erkennen kann", würde ich das definitiv bejahen. Als Mieter sollte man dem Vermieter eine Frist zur Behebung des Mangels setzen und andernfalls die Selbstvornahme durchführen und anschließend die Kostenerstattung geltend machen.

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Kommentar von bwhoch2
20.05.2016, 17:37

Bei einer Hausverwaltung, die hier das Sagen hat, kann man sich damit aber leicht die Zähne ausbeissen und am Ende bleibt man auf der Rechnung sitzen.

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Das gehört zur Verkehrssicherungspflicht des Vermieters. Kommt er dieser nicht nach, haftet er für Schäden, die den Mietern entstehen (Sach- und Körperschaden).

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