Frage von Annamarie85, 20

Muss der Gerichtsstand und anwendbares Recht im Angebot genannt werden?

Antwort
von RuedigerKaarst, 10

Hallo,
der Gerichtsstand muss in den AGBs, also den Allgemeinen Geschäftsbedingungen genannt werden.
Ist dies nicht der Fall, so gilt Dein Wohnort als Gerichtsstand.

Anwendbares Recht wird auch in den AGBs genannt.

Dies gilt natürlich nur, wenn ein Verkäufer gewerblich handelt.

Ist der Verkäufer eine private Person so sollte dieser explizit darauf hinweisen und Gewährleitungsansprüche ausschließen.
Werden keine Gewährleistungsansprüche ausgeschlossen, so ist auch ein privater Verkäufer verpflichtet, 1 Gewährleistung einzuräumen.

Gewerblich Verkäufer sind generell verpflichtet, 1 Jahr Gewährleistung einzuräumen, dies auszuschließen ist nicht möglich.

Antwort
von he1lan2, 13

Wenns von den gesetzlichen Vorgaben abweichen soll: in jedem Fall.

Einschränkungen beachten (Verbraucherschutz, Fernabsatzrecht, ect)

Kommentar von he1lan2 ,

AGB, die bei Angebot vorliegen, zählen natürlich zum Angebot:-)

Antwort
von herja, 8

Nein.

Gerichtsstand ist immer der Standort der Firma und das anwendbare Recht ist immer das BGB, falls nichts anderes vereinbart wurde.

Antwort
von TeacherBusters, 12

nein, es reicht, wenn du die agbs bei vertragsabschluss einsehen kannst und im vertrag auf die geltung der agbs hingewiesen wird

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