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Muss der Arzt seine Schweigepflicht brechen, wenn es um Minderjährige geht?

gefragt von Danadia am 24.06.2009 um 6:25 Uhr

Ich habe meiner minderjährigen Freundin Anti-Depressiva gegeben, weil es ihr schlecht ging. Wir haben dem Arzt erzählt und er hat der Mutter erzählt, durfte er seine Schweigepflicht brechen? Die Mutter will eine Anzeige gegen mich einstellen. Was kann mit mir passieren? Kann die Mutter eine Anzeige einstellen, auch wenn meine Freundin freiwillig die Tabletten genommen hat und nichts gegen mich machen will?

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Minderjährige x 90 ärztliche Schweigepflicht x 8

konny27
beantwortet von konny27 am 24. Juni 2009 06:31
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Ja,der Arzt darf seine Schweigepflicht verletzen.Und die andere Seite ist,ich hoffe du kommst nicht einfach so davon.Kannst einem Kind doch nicht einfach so ein Medikament geben.Willst du sie abhängig machen?


anonym
beantwortet von Norlicht am 24. Juni 2009 06:27
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Also mal abgesehen von der rechtlichen Lage: Bist du total .....?! Antidepressiva und andere Psychopharmaka sind nicht umsonst verschreibungspflichtig und werden selbst von Fachleuten nur nach reiflicher Überlegung verordnet... Die kann man doch nicht einfach mal an andere verteilen, nur weil es ihnen schlecht geht.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 24. Juni 2009 06:48
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Wie kannst du nur! Es ist ja nicht so, wie wenn man mal ein Asperin abgibt. Antidepressiva sind schwere Psychopharmaka, die auch Verschreibungspflichtig sind zund zum Teil dem BTMG unterliegen. Klar darf der Arzt so einen Mißbrauch nicht verschweigen. Und die Anzeige gegen dich wird vermutlich ein Strafverfahren mit sich führen...


anonym
beantwortet von spawny am 24. Juni 2009 06:44
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Ja , darf der Arzt ..... .... Solche Medis einfach so weitergeben .... geht gar nicht!


HappySpider
beantwortet von HappySpider am 24. Juni 2009 06:32
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ich glaube, das hat mit der Schweigepflicht des Arztes wenig zu tun. Die Mutter reagiert ja auf dein Verhalten und es geht hier um Medikamentenmissbrauch. Das wäre in etwa so, als hätte ein Bekannter es der Mutter erzählt und sie würde Maßnahmen dagegen einleiten. Ein Arzt leistet ja auch immer einen Hippokrates-Eid, was bedeutet, dass er seinen Patienten das BESTE für die Gesundheit ermöglichen soll. Da war er sicher selbst in einem Gewissenskonflikt, ob er sich an die Schweigepflicht oder den Eid hält. Du hast richtig mist gebaut, sorry. So sehe ich das.


jobo22
beantwortet von jobo22 am 24. Juni 2009 06:30
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Mit Anti-Depressiva spielt man nicht! Alleine die Dossierung muss genau bedacht sein.

Der Arzt hat durchaus das Recht etwas gegen Medikamentenmissbrauch zu unternehmen. Falls das nötig ist. In deinem Fall war es nötig..


anonym
beantwortet von maumi am 24. Juni 2009 07:08
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Ich bin endsetzt,wie kann man soetwas machen.Die erste leichte Droge.


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